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Politik

Gewalt, Zerstörung, Todesangst. Was war los zum G20-Gipfel in Hamburg?

Ihr habt die erschreckenden Bilder doch auch gesehen…

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Der G20-Gipfel ist offiziell beendet. 19 der 20 Mitgliedsstaaten -alle bis auf die USA-, einigten sich auf eine rasche Umsetzung des Pariser Klimavertrags. Einig war man sich u.a. bei der Bekennung zu offenen Märkten und Ablehnung des Protektionismus, für das Vorgehen gegen Schleuser und Menschenhandel und auch ein Aktionsplan zum weltweiten Wachtum wurde verabschiedetet.

Doch der G20-Gipfel wurde überschattet von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, die sich in allen Vierteln von Hamburg abspielten und Anwohner in Angst und Schrecken versetzten. Während die Vertreter der 20 Länder abgeschirmt und sicher auf dem Geländer der Messe Hamburg Verhandlungen führen konnten, mussten die Hamburger Bürger mitansehen, wie aus ihrer Stadt ein Schlachtfeld wurde.

„Wilkommen in der Hölle“

Schon im Vorfeld hatten die Sicherheitsbehörden vor der „Welcome to Hell“-Demo gewarnt. Geschäfte rund um die geplante Demonstrationsroute hatten bereits ihre Schaufensterscheiben verbarrikadiert, viele Hamburger verließen schon die Stadt. Immerhin rechneten Polizei und Verfassungsschutz mit rund 8000 gewaltbereiten Autonomen aus allen europäischen Ländern. Das vom SPD-Innensenator Grote benannte „Festival der Demokratie“ sollte aber alle Erwartungen übertreffen.
Am 06.07. 2017 um 19 Uhr soll der Demonstrationszug über Landungsbrücken und Reeperbahn bis zum Sievekingplatz marschieren. Aufgrund von etwa tausend Verstößen gegen das Versammlungsgesetz durch Vermummung muss die Demonstation nach 250 Metern von Wasserwerfen und Panzerwagen der Polizei gestoppt werden. Dann eskaliert es.
Dutzende Anhänger des Schwarzen Blocks werfen Flaschen, Bengalos, Stangen, Böller, Ziegelsteine und sogar Fahhräder gegen Polizeibeamte. Diese widerum setzt Pfefferspray, Schlagstöcke und Wasserwerfer ein. 74 Polizisten sollen dabei verletzt worden sein, 3 davon schwer. Nach Ende der Demonstration verlagert sich diese Konfrontation auf verschiedene Hamburger Viertel, vor Allem auf den Stadtteil St. Pauli. Am Pferdemarkt werden Polizeiautos mit Flaschen beworfen, von Banken in Ohtmarschen, bei Ikea und am Amtsgericht in Altona werden Scheiben eingeschlagen, Diensthundeführer, die die Wohnung vom Innensenator Grote schützen sollen, werden attackiert, Polizisten und Polizeiautos mit Flaschen beworfen. 7000 Menschen marschieren zu einer Spontandemonstration in Richtung Schanzenviertel, wo brennende Barrikaden errichtet werden. In der Osterstraße in Eimsbüttel werden zahlreiche Schaufensterscheiben eingeschlagen, u.a. von Douglas, der Hamburger Sparkasse, einem Reisebüro und einem Brillengeschäft.

Angst um Leib und Leben

Tagelang soll es nun so weiter gehen. Hubschrauber fliegen über Hamburg, Polizeisirenen ertönen alle paar Sekunden, im Internet erscheinen zahlreiche Videos von brennenden Autos und randalierenden Vermummten. Bürger sprechen von Angst um Leib und Leben. Geschäfte werden geplündert. Barrikaden brennen bis tief in die Nacht hinein. Polizeihubschrauber werden mit Leuchtraketen attackiert, zwei Piloten mit einem Laserpointer geblendet und schwer verletzt. Ein Tatverdächtiger konnte mittlerweise gefasst und dem Haftrichter wegen versuchten Mordes zugeführt werden. Auch in der Nacht kommt es wieder zu heftigen Krawallen in der Schanze. Gegen Mitternacht rücken SEK-Beamte zur Verstärkung an, nachdem Randalierer die Polizeibeamten mit Molotow-Coctails, Zwillen, Flaschen und Steinen angreift. 213 Verletzte werden bisher auf Seiten der Polizei gemeldet. Wie viel verletzte Demonstrationsteilnehmer es sind, ist noch unklar.

Der Schock sitzt tief

Sobald es hell ist, sieht man die Schäden der vergangenen Nacht: Aufgerissene Straßen und Fußwege, ausgebrannte Autowracks, eingeschlagene Schaufensterscheiben und verkohlte Barrikaden mitten auf den Verkehrsstraßen. Am Montag wird Hamburg wieder aufgeräumt. Die Straßen werden frei gemacht, Scherben aufgefegt und Scheiben repariert. Doch der Schock sitzt tief und die Bilder wird kein Hamburger so schnell vergessen können: Wie unsere vertraute Stadt brannte, geplündert und zerstört wurde und auch die Polizei uns davor nicht beschützen konnte.

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