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Satire

Euro-Islam? Machen wir selber.

Seid Ihr mit dabei? Inschallah, das wird die schönste Zeit in meinem Leben!

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Könnt Ihr Euch noch an das Wort „Euro-Islam” erinnern? Damit war mal eine hypothetische Form des Islams gemeint, welche die in Europa lebenden Moslems annehmen sollten, damit sie nicht mehr so negativ auffallen. Euro-Islam sollte sich ungefähr so zum Islam verhalten wie das heutige Christentum zum Christentum von vor 500 Jahren: harmlos, schlaff, spröde, zahnlos, entkernt. Und natürlich wie die christlichen Kirchen hart am deutschen Steuergeld saugend. Irgendeine dissidente Muslima hat auch tatsächlich mal was in Richtung „liberaler Islam” versucht und in Berlin die „Goethe-Moschee” gegründet.

Da fängt’s schon an. Wenn ich als Deutscher den Namen „Goethe” als Label für ausgerechnet eine Moschee sehe, dann fühle ich mich so ähnlich verhöhnt wie ein Moslem, wenn dieser eine Moschee erblickt, die nach einem Kuffar benannt ist. Und dazu noch von einer Frau geführt wird.

Der Deutsche ist es nun aber gewohnt, verhöhnt zu werden und steckt so einen Affront gelassen weg. Dem Moslem hingegen kommt bei „Goethe-Moschee“ gleich der Döner hoch und er will Dschihad machen. Und folglich muss die besagte „Imamin” jetzt rund um die Uhr von der Polizei vor ihren Glaubensbrüdern beschützt werden. Natürlich bezahlt vom deutschen Steuergeld. Supi, der Aspekt mit dem deutschen Steuergeld hat schon mal funktioniert.

Solche wenig erfolgreichen Beispiele für real existierenden Euro-Islam haben wohl dazu geführt, dass man allgemein immer weniger vom „Euro-Islam“ spricht. Das Wort gerät langsam in Vergessenheit:

Vielleicht haben mittlerweile auch einfach zu viele Leute kapiert, dass es den Euro-Islam einfach nicht gibt und dass Moslems sowas auch gar nicht wollen. Und dass die Existenz von etwas wie der „Goethe-Moschee” wohl auch eher staatlicher Mästung zu verdanken ist, als dem Willen einiger „mutiger, liberaler Muslime”.

Seien wir ehrlich: das Schlagwort „Euro-Islam” war einfach eine linke Erfindung, mit der uns die Islamisierung Europas schmackhaft gemacht werden sollte, so nach dem Motto:

1. Wir siedeln Millionen streng gläubiger muslimischer Hinterwäldler in Europa an.
2. ?
3. Sie sind samt und sonders zum harmlosen Euro-Islam konvertiert. Alles in Butter.

Die Beruhigungspille „Euro-Islam” hat ihre Wirkung verloren. Darum behauptet man heute auch nicht mehr Sachen wie: „Moslems legen ihre Religion sowieso weitestgehend ab, wenn sie hier leben. Die assimilieren sich, werden so wie wir. Keine Sorge”. Stattdessen sagt man heute: „Deutschland wird religiöser, bunter, vielfältiger” (Katrin Göring-Eckhart oder jemand Ähnliches) und: „das Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden” (Weiß nicht mehr, wer das gesagt hat. Irgend so ein Hassobjekt von der SPD).

Jedenfalls steht fest: Die Mohammedaner kriegen sie absolut nicht hin, diese Sache mit dem Euro-Islam. Warum sollten sie auch? Es war nie ihre Intention. Moslems haben noch nie irgendwas reformiert, geschweige denn, mal was Neues erfunden. Auch wenn sie sich das putzigerweise einbilden:

Gut, ich gebe zu, als erste auf dem Mond gelandet sind die Muslime tatsächlich. Denn Mohammed ist ja auf einem Pferd zum Mond geritten. Das steht schwarz auf weiß im Koran, zwischen Mordaufruf Nr. 345 und Mordaufruf 346. Muss also stimmen.
Aber Scherz beiseite: Moslems fehlt tatsächlich einfach die Innovationskraft für die Erschaffung des Euro-Islams. Wenn es den reformierten Euro-Islam wirklich geben soll … dann müssen da die Profis ran! Die Jungs, die Erfahrung damit haben. Die, die schon das Christentum auf Vordermann brachten. Die Typen, die sich wirklich was Neues ausdenken können, anstatt es nur dreist zu behaupten: Wir Deutsche. Jawohl. Wir Patrioten konvertieren einfach alle zum Islam!

Richtig gelesen. Wir treten alle einer islamischen Gemeinde bei. Allerdings nicht sowas wie „Ditib” — sondern einer coolen, neuen Gemeinde. Eben dem Euro-Islam! Und dieser Islam, liebe Leser, wird ein Super-Islam. Das beste daran wird natürlich sein, dass wir, wenn wir konvertieren, gleich schon mal eine unterdrückte Minderheit sind und dadurch den heißbegehrten Minderheitenstatus erlangen. Wir schlüpfen von der uns angedichteten Täterrolle in die Opferrolle. Das heißt, wir können, sobald wir konvertiert sind, künftig so konservativ und reaktionär sein wie wir gerade lustig sind, und dennoch werden die linksgrünen Freaks uns nicht hassen! Ja, sie werden von unseren Erzfeinden vielleicht sogar zu unseren größten Unterstützern, wenn wir überall im Land unsere Moscheebauvorhaben durchsetzen wollen (die wir uns großzügig aus Saudi-Arabien und von der Bundesregierung fördern lassen).
Natürlich ist bei uns vieles anders als bei den Alt-Muslimen: Polygamie gibt es zwar nach wie vor, aber auch für Frauen. Warum auch nicht? Nicht wenige Frauen träumen von einer Beziehung mit zwei Männern. Burkas gibt es bei uns ebenfalls, nur sind unsere weit ansehnlicher, da sie nicht nur Sehschlitze vor den Augen haben, sondern auch sexy im Po- und Beinbereich.
Wir haben unsere eigenen Halal-Läden. Allerdings gibt es da Schweinefleisch. Wir glauben nämlich, dass das „iss nichts vom Schwein” aus dem Koran einfach ein Übersetzungsfehler ist und in Wirklichkeit „iss nichts Sauteures” bedeutet. Das heißt für uns: in unseren Halal-Läden gibt es nur preiswertes Essen. Bio ist haram.

Folgerichtig drehen sich in unseren Dönerläden am Spieß auch kein Rinderpressfleischklumpen, sondern knusprige Spanferkel. Wir haben natürlich auch Teestuben, in denen permanent wehleidige Musik dudelt. Allerdings ohne den nervenaufreibenden orientalischen Gesang, sondern hübsch von einem Sinfonieorchester intoniert. Serviert wird kein bitterer Samowartee, sondern echter, guter Friesentee, zubereitet nach der traditionellen Art, nur echt mit Stövchen, Wölkchen und Klüntjes. Anstelle des süßen Erdbeertabaks paffen wir die gute Navy-Mischung. Nicht aus Schischas, sondern aus eleganten Meerschaumpfeifen. Während wir uns in unseren Treffs entspannen, spielen wir nicht stundenlang Backgammon, sondern das weit spaßigere Counterstrike. Terroristen sind wir nur im Spiel und nicht wirklich. Unsere Scharia ist erheblich abgespeckt. Homosexuelle ermorden wir nicht, sondern stellen sie als Imame und sonstiges Moscheepersonal ein (eine der katholischen Kirche entlehnte Tradition). Das Steinigen von Ehebrecher*innen praktizieren wir durchaus — allerdings nur symbolisch mit Marshmallows. Von Ehrenmorden sehen wir ab: Höchste Strafe bei Aposthasie ist: Das beleidigte Wegnehmen des heiligen Qur’an. Wie es der Koran verlangt, schlagen wir unsere Frauen bei Widerborstigkeit. Aber nur, wenn sie uns ausdrücklich darum bitten. Und nur sanft auf den Hintern, versteht sich (viele Frauen lieben das). Ansonsten gilt: Streicheln. Streicheln stimmt eine Frau unendlich viel wahrscheinlicher wieder wohlgesinnt als Brutalität. Da liegt der Koran mit seinen Prügelstrafen einfach falsch. Sicher auch wieder ein Übersetzungsfehler.

Selbstverständlich tragen wir auch Bärte. Aber nicht zottelige Schifferkrausen wie unsere sunnitischen Glaubensbrüder vom IS. Sondern: wohlgeformte Schnurr- und Backenbärte, die wir liebevoll pflegen. Ziegen und Schafe lieben wir, aber rein platonisch. Auch hier gilt: Streicheln. Ungläubige töten wir nicht, wo immer wir sie finden, sondern bedenken sie höchstens mit mitleidigen Blicken. So, als wüssten sie gar nicht, was sie als Ungläubige alles Tolles verpassen. Was ja auch stimmt. Wir pilgern auch nicht nach Mekka, sondern nach Surendorf in Schleswig-Holstein (von dem wir glauben, dass dort der Koran geschrieben wurde). Bekannt für seinen FKK-Strand.

Freunde, ich sage euch: Das hat alles nur Vorteile und wird einfach super. Endlich werden wir offiziell zu dem, was wir ja tatsächlich sind: eine unterdrückte Minderheit! Wir schließen Frieden mit den Gutmenschen, denn als Moslems werden sie uns nie mehr als islamophob oder als Nazi beleidigen. Wir heimsen haufenweise Privilegien ein und haben überdies einfach jede Menge Spaß. Seid Ihr mit dabei? Inschallah, das wird die schönste Zeit in meinem Leben!

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TochterEuropas
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TochterEuropas

Oh wie habe ich diesen Beitrag genossen und geschmunzelt. Danke dafür! Das klingt utopisch, bis auf den Friesentee, …ich würde natürlich gern etwas Alkoholisches hinzufügen! Aber das sind nur Feinheiten. Danke für die Inspiration in diesen trüben Zeiten! Tut gut.

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