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Liebe & Sex

Die Deutsche und der Südländer

Bildnachweis: FilippoBacci Stock-Fotografie-ID:1140387019

Veröffentlicht

 

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… in solchen Pärchen sehen einige „die Schöne und das Biest“!

Ja, leider gibt es sie: diejenigen im patriotischen Lager, mehrheitlich Männer, die deutsche Frauen als Abschaum betrachten. Allerdings meinen sie hiermit eine ganz „besondere“ Spezies, nämlich die, die sie aufgrund ihrer Vergangenheit oder gegenwärtigen Beziehungen als unpatriotische N*tten, Verräterinnen, Rassenschande und Schlimmeres bezeichnen. Es sind scheinbar ganz tolle Hengste, die sich selbst nichts vorzuwerfen brauchen und so übertrieben mutig sind, sich in den Kommentarbereichen von Online Foren auszutoben-, ohne zu hinterfragen, warum auch solche Frauen tun, was sie tun!

Man muss kein Psychologe sein um zu erkennen, dass im Hass der eigene Schmerz zum Vorschein kommt. Das Phrasenschwein grunzt dazu munter: „wer nach unten tritt, erhöht sich gern“ und „schuld sind bekanntlich immer die anderen“.

Doch was genau werfen sie diesen deutschen Frauen vor? Die Anklage müsste lauten: das böse Weib hat instinktiv gehandelt!

Denn es liegt in unserer Natur. Die Herren wollen Damen, um die es sich zu kämpfen lohnt und die sie beschützen dürfen-, und klassische Frauen sehnen sich auch danach. Die Schulter, an der man sich festhalten, ausruhen und ausweinen will, kann gar nicht breit genug sein! „Was hat der, was ich nicht habe?“, fragt sich der eine oder andere, der beobachtet hat, wie sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr Frauen dem Typus „Südländer“ zuwendeten.

Mein subjektives Empfinden hat „Biodeutsche“ bei meiner Partnerwahl schon während der letzten Schuljahre kategorisch ausgeschlossen. Warum war mir damals nicht so recht bewusst. Ich schätze, sie wirkten auf mich zu initiativlos, zu schüchtern, zu sensibel. Keiner von ihnen betrat den Raum und war wirklich präsent. Die deutschen Männer in meinem Umfeld waren so zurückhaltend, dass sie mir kaum auffielen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich befürchtete ganz unterschwellig, das im Falle eines Angriffs, ein Marcel oder Sören mich als Schutzschild benutzen oder wegrennen würde!

Im Kontrast dazu standen die wenigen Ausländer, die damals in meinen Klassen waren. Türken und Iraner, die selbstbewusst und dominant auftraten, offensiv, erhobenen Hauptes, sportlich. Die es verstanden, sich durch Komplimente und Humor bei den Mädchen beliebt zu machen. Sie waren immer irgendwie im Mittelpunkt und selbst wenn nicht, schien die Außenseiterrolle sie für mich interessant zu machen. Egal ob positiv oder negativ, aber sie taten sich hervor und das fesselte die Aufmerksamkeit. Da steht jemand für sich ein und zieht sein Ding durch, lässt sich nicht alles sagen… das war und ist im gewissen Sinne äußerst attraktiv. Auch danach vermittelten mir meine Partner, aus dem ominösen Südland, dass sie wehrhaft und widerstandsfähig sowie resilient seien. Es beeindruckte mich, dass sie sich wie Pitbulls an Dingen, die sie unbedingt haben wollten, „festbeißen“ konnten, ohne mit der Wimper zu zucken, frei nach dem Motto: „der Zweck heiligt die Mittel“. Ich hieß nicht alles gut, was sie taten, aber ihr Durchsetzungsvermögen hinterließ Eindruck. Auch wenn sie mich nicht vor jedem und allem beschützen konnten, so gaben sie mir doch immerhin das Gefühl und bewiesen höchstmöglichen Einsatz, wenn es um mich bzw. um ihre Ehre, ging!

Klar, war nicht jede Entscheidung oder Partnerwahl richtig-, doch wenn circa jede zweite Ehe in Deutschland zerbricht, wie hoch ist dann wohl die Dunkelziffer in den deutsch-deutschen Beziehungen?! Ich persönlich mag das Risiko und war immer bereit, für meine Liebe alles in die Waagschale zu werfen. Das endete mal so, mal so. C’est la vie. Vorwürfe mache ich deshalb Niemanden! Leben und leben lassen, vergeben und weiter gehen.

Mich graut es nur vor solchen Beziehungen, die durch nichts weiter verbunden sind, als durch eine gemeinsame „Netflix-Watchlist“…, das ist in meinen Augen ein wirkliches Drama! Darum möchte ich heute eine Lanze brechen für die Frauen, die ihrem Instinkt und ihrem Herzen gefolgt sind und nun den Anfeindungen einiger frustrierter, einsamer Männer standhalten müssen!

 

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Titanwolf
Titanwolf
8 Monate zuvor

Die Mitte machts. Fallen viele deutsche Männer kaum mehr auf oder gehen geduckt durchs Leben, so übertrieben und teilweise ekelhaft ist das Machogehabe von Mehmets und Mohammeds. Ich kann mir kaum vorstellen, dass selbstsichere und gefestigte Frauen sich von sowas beeindrucken lassen.
Bezugnehmend auf den Kommentar würde ich gerne wissen, welche sinnstiftenden Aktivitäten Migranten statt dem „Saufen“ denn so vollbringen. Außer Shishabar, Spielo und im Einkaufscenter WLAN schnorren wird da wenig zustande kommen. Wenn das der neue Zeitgeist sein soll, dann gute Nacht.

Der Aufruf an die deutsche Männerwelt ist natürlich richtig.

Sara Stern
Sara Stern
8 Monate zuvor

Jede wie sie will. Mir wäre es ja egal, würde nicht die Allgemeinheit die Fehlentscheidungen finanziell mittragen müssen.
Der Platz im Frauenhaus, das Kindergeld, die künstliche Befruchtung, das Abtreiben, dann noch die ganzen Sozialboni für alleinerziehende Mütter.
Außer die Beziehung nimmt wie so häufig „kein Happy End“. Dann belastet nur der Ali die Allgemeinheit.;D

Es ist gesellschaftliches Problem . Westliche Männer haben Jahrzehnte/hunderte lang Frauen auf Händen getragen ohne zu erkennen, dass man Frauen klare Regeln und Ansagen geben muss. Entscheidungen haben Konsequenzen, die auch hin und wieder die Frauen ausbaden müssen.
Frauen wissen im Allgemeinen selber nicht was sie wollen, weswegen im „Südland“ und „Fernostland“ die Familie der Partnerfilter ist. War in Europa früher auch so und hat funktioniert.

Das immer mehr Männer MGTOW gehen, von Heirat nix halten, das Geld für sich selber anlegen um mit 45 in Rente zu gehen, Asiatinnen oder Osteuropäerin bevorzugen, dürfte der deutschen Mann-Frau Beziehung den Rest geben.

Die Hauptleidtragende wird am Ende die deutsche Frau sein, die mit 30 ohne Kind alleine dasteht weil Ali jemanden aus seiner Heimat vermittelt bekam, jetzt was Ernstes will und sich wundert, wo denn die ganzen guten Männer hin sind. Ein erfolgreicher Mann wird sich jedenfalls niemals auf eine 30 Jährige einlassen, die fragwürdige Beziehungen hatte. Dafür stehen zu viele 20 Jährige bei ihm an, die wissen wie der Hase heute läuft.

Am Ende muss sich jeder um sein eigenes Glück kümmern. Frauen haben es bis 25 leichter, Männer ab 25.

Hendrik Marzi
Hendrik Marzi
7 Monate zuvor
Reply to  Sara Stern

Steckt deutlich mehr Wahrheit drin, als in dem Artikel. Da geht es um das, was Frauen ja am liebsten machen, die Verantwortung an andere übergeben und sich selbst als die Unschuld vom Land präsentieren…

Robin C.
Robin C.
6 Monate zuvor

Grundsätzlich gut, auch mal die Perspektive einer Frau zu diesem Thema zu hören. Überzeugen kann mich die Argumentation aber nicht: Biologisch suchen Frauen einen Mann, der sie ernähren und beschützen kann. Soweit so gut – und soweit so klar, warum der feministische Sören deshalb außen vor bleiben müsste. Tut er ja aber nicht! Viele Frauen suchen sich ja gerade solche emanzipierten Typen heraus – oder eben Ausländer. Wer wirklich auf der Strecke bleibt, ist doch meist der konservative, ruhige Typ, der weder links noch Partyhengst ist. Sein Körper ist mäßig bis in Ordnung, aber seine wirtschaftliche Potenz – und die zählt ja eben in unserer modernen Welt noch mehr als der Bizeps – ist hoch.
Und auch der rechte Rebell, der offen zu seiner Meinung steht, wird auf Grund der Stigmatisierung abgelehnt. Nein, liebe Annika, dafür, dass europäische Frauen zum Teil auf regelrechte zivilisatorische Neandertaler stehen, gibt es keine Entschuldigung. Auch keine biologische, denn das Scheitern, das Betrogenwerden und die gesamte Unernsthaftigkeit einer solchen Beziehung steht von Beginn an fest. Wer deren „Komplimente“ und „Humor“ charmant findet, sollte mal an seinen Standards arbeiten… All das ändert aber nichts daran, dass deine Kritik an den rechten Männern teilweise sehr berechtigt ist. Gut, dass Chris Ares und Prototyp da gerade gegensteuern.

Jana
Jana
5 Monate zuvor

Ich kann das, was Du schreibst, Annika, gut nachvollziehen.

Ich bin 21 Jahre, studiere, bin Deutsche, war schon immer sehr patriotisch/rechts und… habe ebenfalls ein Faible für Südländer, zu allem Überfluss auch noch für orientalische Männer, also Araber und besonders Türken. Mit solch einer Vorliebe nehme ich die sehr abwertenden Kommentare auf rechten Internetseiten über deutsche Frauen, die mit Ausländern/Südländern zusammen sind, natürlich sehr eindringlich war. Dass sich deutsche Männer angegriffen, oder auch verletzt fühlen, angesichts der Präferenzen mancher Frauen ist klar und nachvollziehbar, aber das ändert nichts an den Erfahrungen, die ich mit diesen Männern gemacht habe und die waren durchweg sehr positiv.

Ich finde ihren Charme sexy, die Mühe, die sie sich im Umgang mit Frauen, die sie lieben, machen. Davon könnten sich deutsche Männer, die mir oft zu plump, unhöflich und oft einfach nur aufdringlich sind, etwas abschneiden. Auch gefällt mir, dass sie oft sehr metrosexuell und auf ihr Erscheinungsbild bedacht sind, durch Sport, schöne Kleidung und Haarschnitte. Ich gehe selbst mehrmals pro Woche ins Fitnessstudio, achte auf meine Kleidung, schminke mich, trage Schuhe mit hohen Absätzen usw. Da ist mir das Aussehen auch bei Männern wichtig. Bzgl des Aussehens bekomme ich von diesen Männern auch viel mehr Feedback, Aufmerksamkeit und charmante Komplimente, als von jedem deutschen Mann, dem ich bisher über den Weg gelaufen bin. Und was mir auch unglaublich gut gefällt, dass sie nicht solche Warmduscher sind wie die Deutschen. Besonders an meiner Uni (und früher am Gymnasium) kommen mir die Männer so unglaublich zwittermäßig vor, kein Bisschen maskulin. Bei einem Südländer dagegen kann ich mich durch und durch als Frau fühlen und das genieße ich in vollen Zügen.

Nicht dass mich jemand falsch versteht, natürlich würde ich mich niemals mit einem Südlander einlassen, nur weil er Südlander ist und natürlich würde ich niemals einen deutschen Mann verschmähen, aufgrund seines deutschseins, im Gegenteil, ich wäre unglaublich gerne mit einem Landsmann zusammen, aber ich glaube schon, dass ich, aufgrund meiner Erfahrungen in beide Richtungen, ein Stück weit für den deutschen Partnermarkt verloren bin, was ich selbst übrigens richtig dämlich finde 🙁

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