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Meinung

Darum habe ich Firefox und Thunderbird deinstalliert!

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Wir brauchen ein freies Internet. Politische Debatten sind nur möglich, wenn alle Seiten sich frei äußern und in ein Gespräch kommen können. Natürlich liegt es im Interesse der Mächtigen, die  unliebsame Konkurrenz zensieren zu wollen. Sie wollen schließlich ein Monopol auf die öffentliche Meinung. Das dürfen wir jedoch nicht zulassen.

Delpatforming

Donald Trump ist mittlerweile auf Twitter, Facebook, Reddit, Youtube, Instagram, Twitch, Spotify & Shopify gesperrt worden. Die Oligarchen des Silicon Valley demonstrieren damit ihre Macht über den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Begründung ist, das Trump ein Risiko für die öffentliche Sicherheit sei und Fake News verbreiten würde. Das ist nur eine fadenscheinige Begründung um die Zensur besser verkaufen zu können.

Deshalb hat sich auch der russische Oppositionelle Navalny eindeutig gegen die Sperrungen ausgesprochen. Genau mit den gleichen Argumenten wird auch er als Regierungskritiker in Russland zensiert:

Mozilla

Das Unternehmen Mozilla, von welchem der bekannte Browser Firefox stammt, hat sich nach der Sperrung von Trump auf Twitter offiziell für mehr Zensur im Internet ausgesprochen.

In einem Artikel mit dem Titel „We need more than deplatforming“ gehen sie ganz in der linken Manier vor. Auf den eigenen Seiten zu sperren reicht nicht aus. Wenn eine Internetseite nicht mitmacht, so soll Druck auf diejenigen ausgeübt werden, die Werbung bei ihr schalten. Mit dieser wirtschaftlichen Erpressen soll dann eine Löschung erzwungen werden.

Schon in der Vergangenheit war Mozilla sehr politisch Unterwegs. So haben sie Black Lives Matter unterstützt und es in ihrem Browser beworben. In einem leeren Firefox-Tab werden auch aktuelle Nachrichten angezeigt. Diese können auch von der linksextremen Seite „Volksverpetzer“ sein.

Schluss Damit

Jeder der die Produkte des Silicon Valley verwendet, unterstützt damit Unternehmen, die aktiv in das politische Geschehen eingreifen. Sie verstehen sich als politische Akteure und nutzen ihre Macht um auszugrenzen und das Internet nach ihren Regeln zu zensieren. Sie verfolgen aggressiv eine politische Agenda und wollen ihre politischen Gegner mundtot machen und sie aus dem Diskurs verbannen. Jetzt heißt es ein starkes Signal setzen: Nicht mit uns.

Nach über 10 Jahren habe ich mich daher nun von Firefox und Thunderbird getrennt. Ich kann es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, ihre Produkte zu verwenden. Doch was sind mögliche Alternativen?

Alternativen

Firefox -> Brave* (ja, er basiert auf Chromium, aber das ist beim Silicon Valley Monopol technisch nicht mehr anders zu lösen)

Thunderbird -> eM Client

Whatsapp -> Telegram/Threema/Signal

Facebook -> VK

Twitter -> Gab/Parler

Youtube –> Odyssey

Natürlich gibt es noch viele weiteren Alternativen und jeder kann für sich selbst entscheiden, womit er am besten zurechtkommt. Gerade bei Sozialen Medien spricht nicht dagegen, mehrere Dienste parallel zu verwenden.

 

* Brave ist von Brendan Eich, der als CEO bei Mozilla 2014 zurücktreten musste, weil er einmal eine Spende für einen Verein getätigt hatte, der sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe einsetzt.

Hat eine Leidenschaft für Kontrakultur, schreibt für Arcadi und verbringt zu viel Zeit im Internet.

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Hartmut Pilch
9 Tage zuvor

Nawalny ist in Russland alles andere als mundtot. Seine Videos werden viel angeschaut, und es gibt vielbeachtete Medien, die positiv über ihn berichten.

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