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Meinung

AfD – Partei ohne Solidarität?

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In der AfD gibt es Solidarität oftmals nur im Kleinen. JA-Landesverbände können dabei als positives Beispiel für Solidarität genannt werden. Doch im Großen und Ganzen gibt es sie viel zu selten.

Linke Shitstorms

Jederzeit können linke Medien einen Satz eines AfD-Politikers oder eine Randnotiz aus seiner Vergangenheit nehmen, um daraus einen Shitstorm zu konstruieren. Dies ist wenig verwunderlich, da die AfD die am meisten gehasst Partei in Deutschland ist und hunderte Gegner in den Medienhäusern besitzt.

Doch tritt dies ein, ist ein trauriges Phänomen zu beobachten. Die Parteikollegen schauen weg. Dem Betroffenen wird sogar noch die Schuld an dem Skandal gegeben, da er sich ja anders hätte verhalten können. Ganz im Gegenteil gibt es teilweise sogar noch Schadenfreude. Manch einer schielt sogar schon interessiert auf den Posten, der offen werden könnte. Sie möchten Profit aus der Situation schlagen.

Weil jede linke Medienkampagne die AfD in ein schlechtes Licht rückt, ist dies natürlich auch für das Image der AfD nicht positiv. Prompt haben damit die Parteikollegen den Beweis für parteischädigendes Verhalten um ihren Kollegen zu sanktionieren. Damit steht nichts mehr im Weg um ihn abzusägen.

Blick nach Österreich

Das Video, an dem die Koalition in Österreich zerbrochen ist und mit dem Strache gestürzt wurde, ist nach den neusten Erkenntnissen manipuliert worden. Dabei wurden 5 Minuten weggelassen, die für Strache entlastend sind. Dies ist ein warnendes Beispiel. Selbst rechte Spitzenpolitiker, die jahrelang sicher im Sattel saßen, kann es plötzlich erwischen. Die Lügenpresse ist nicht darauf bedacht fair zu sein. Sie möchte ihre politischen Gegner vernichten.

Ohne Solidarität kann in der AfD jederzeit etwas Ähnliches passieren. Viele AfD Politiker denken, sie seien sicher. Sie glauben sie würden gut genug aufpassen, dass ihnen so etwas nicht passierten kann. Es trifft ja doch nur die anderen. Doch von einem Tag auf den anderen ist alles anders: Plötzlich ist der konstruierte Skandal da. Jahrelange Parteiarbeit wird innerhalb von nur einer Woche vernichtet.

Aus Angst vor dem eigenen Ruf und dem Vorwurf von Kontaktschuld bleibt die Solidarität aus.

Solidarität und NGOs

Wenn wir in Österreich bleiben, so ist das nächste große Thema die Solidarität mit der außerparlamentarischen Bewegung. Hier ist Strache in jedes Fettnäpfchen getreten und hat auf die Identitäre Bewegung gespuckt, in der Hoffnung sich selber besser darstellen zu können. Doch das Anbiedern hat ihm nichts genutzt. Er wurde weiterhin gehasst und bekämpft.

Eine Partei kann niemals alle Einzelheiten einer verbündeten Oppositionskraft kontrollieren. Man kann sich nur anschauen, was sie in der Vergangenheit gemacht hat und darauf sein Vertrauen setzen.

Damit kann jede Zusammenarbeit von linker Seite aus angegriffen werden. Es wird Druck ausgeübt, um die Partei von der Zivilgesellschaft zu isolieren. Aus Angst vor den Konsequenzen igelt sich die Partei ein. Synergie Effekte kommen nicht mehr zustande. Mutige Aktivisten gelten plötzlich als vorbelastet und ihnen werden Steine in den Weg gelegt, wenn sie in die Politik wechseln möchten. Wären sie nicht die bessere Unterstützung als Neulinge, die jahrelang das Merkelspiel mitgespielt haben?

Linken Shitstorm überleben

Der amerikanische Aktivist Voxday hat den „Überlebensratgeber für einen SJW-Angriff“ veröffentlicht. Dabei geht es darum, wie mit einem linken Shitstorm umzugehen ist. Seine Lösung ist in die folgenden Schritte unterteilt:

  1. ERKENNE, was geschieht. BEWAHRE Ruhe. SIEH EIN, dass es niemanden kümmert (du nicht auf Unterstützung zählen kannst)
  2. Versuche nicht, sie zur Vernunft zu bringen
  3. Entschuldige dich nicht
  4. Nimm dein Schicksal hin
  5. Belege alle ihre Worte und Taten
  6. Kündige nicht!/(Tritt nicht zurück!)
  7. Mach ihnen ordentlich Stunk.
  8. Beginne nichts, beende alles.

Ich möchte im Folgenden seine Strategie auf Parteien übertragen.

Überleben in einer Partei

Der SJW-Angriff kann eine Person nur treffen, wenn sich diese auch mental davon angreifen lässt.  Wer keine Angst vor Diffamierungen als Rassist, Homohasser oder Antisemit hat, der lässt sich nicht so schnell in die Enge treiben.

Doch in einer Partei reicht es nicht aus, wenn nur die angegriffene Person standhaft ist. Knicken die Parteikollegen ein, so können sie ihn doch zum Rücktritt zwingen. Es regiert das schwächste Glied in der Kette. In der vergeblichen Hoffnung, die SJW damit besänftigen zu können und dadurch das Ansehen in der Öffentlichkeit zu verbessern, wird der Betroffene zum Rücktritt genötigt. Das dieses Verhalten nach außen aber als eine Bestätigung von den Linken gewertet wird, merken sie nicht.

Das heißt, es ist unbedingt notwendig, dass die Parteikollegen von einer Gegendarstellung erfahren. Es gibt keine Website bei der AfD-Politiker eine Gegendarstellung veröffentlichen können, um wenigstens die eigenen Parteikollegen zu erreichen. Wenn es dies geben würde, könnten hier die Lügen der linken entlarvt und ihnen der Wind aus den Segeln genommen werden.

Die Gefahr der Distanzierungsspirale

Eine Partei, die es nicht schafft standhaft zu bleiben, droht dabei in eine Distanzierungsspirale zu rutschen. Je mehr Mitglieder durch den politischen Gegner erfolgreich ins Abseits gedrängt wurden, desto einfacher wird es die Partei vor sich her zu treiben.

Jede Aussage, die politisch inkorrekt ist, droht dabei zu einem Partei Ausschluss zu führen. Das Resultat ist eine Stimmung der Angst, bei der jeder der Nächste sein kann. War früher noch ein großer Skandal nötig, so reicht jetzt der kleinste Fehltritt um eine Karriere zu beenden. Der Politiker passt sich an, wird aalglatt und beliebig, um bloß nicht aufzufallen.

Es entsteht damit eine sich selbst verstärkende Spirale. Standhafte Politiker wurden entfernt, die sich dieser Tendenz noch entgegengestellt hätten. Umgekehrt lernt der politische Gegner, dass seine Strategie funktioniert. Gezielt skandalisiert er diejenigen Politiker, wo er sich die größten Chancen macht ihre Karriere zerstören zu können.

Klare Linie

Abschließend noch ein paar Worte, damit dieser Artikel nicht missverstanden wird: Natürlich braucht eine Partei eine klare Linie. Verschwörungsideologen oder Neonazis haben in der AfD nichts zu suchen. Aber das ist eine Selbstverständlichkeit. Das dies nicht passiert, darauf achtet die Partei auf der Basis ihrer eigenen Überzeugungen. Und nicht wegen einem Zuruf von außen.

Trauen wir uns ein eigenes Urteil zu, oder hören wir auf linksextreme Antifas, die sich als vermeintliche „Rechtsextremismusexperten“ ausgeben?

Bilden wir uns eine eigene Meinung, oder lassen wir uns von einem Etabliertenschutz einschüchtern, der Parteipolitik für die CDU macht und dabei die Verfassung so umbiegt, wie es ihm gerade passt?

Hat eine Leidenschaft für Kontrakultur, schreibt für Arcadi und verbringt zu viel Zeit im Internet.

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