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Politik

Was Trump bei der Corona-Bekämpfung richtig macht!

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Es darf kein Tag ohne Trump-Bashing vergehen, ungeachtet dessen, ob die von Donald Trump getroffenen Maßnahmen einen Tag später von unserer Bundesregierung nachgeahmt werden oder nicht, so geschehen bei den kürzlich vollzogenen Grenzsperren anlässlich der Corona-Pandemie.

Dementsprechend ist vorgestern ein erneuter Sturm aus Häme und Spott über Äußerungen des US-Präsidenten losgebrochen. Vorne mit dabei rangierte selbstverständlich die tagesschau, deren Muttersender ARD Harvard-Recherchen zufolge vollkommen voreingenommene Berichterstattung gegen Trump betreibt. Trumps Kontrahenten Joe Biden zitierend, teilte die tagesschau mit, Trump schlage zur Behandlung von SARS-CoV2 vor, Desinfektionsmittel zu spritzen und mit UV-Licht zu bestrahlen. Weiter folgerte der Artikel sarkastisch:

“Experten zufolge können Seife, Desinfektions- und Bleichmittel das Virus bei äußerer Anwendung – also beim Händewaschen oder Putzen – zuverlässig abtöten. Es gibt jedoch bislang keine nachweislich wirksamen Medikamente oder Techniken, die den Erreger in infizierten Patienten ausschalten können.”

Nun wäre es nichts Neues, wenn das Medium mit der größten Reichweite in Deutschland “fake news” verbreiten würde. Deshalb lohnt es sich, Trumps Ausführungen in seiner Pressekonferenz vom 23. April genauer anzusehen. Zur Erklärung muss erwähnt werden, dass ihm seine Unsicherheit darin anzumerken war, ob er die angeführten Vorschläge richtig darstellte. Deshalb stand er in einem Quasidialog mit der Coronavirus-Management Koordinatorin des Weißen Hauses Dr. Deborah Birx, von der er Hilfestellung bei der Wahl der Begrifflichkeiten suchte. Hier das Transkript des Abschnitts, in dem Trump über Desinfektionsmittel spricht und der für so viel Aufregung sorgte:

“And then I see the disinfectant, where it knocks it (the virus, AdR) out in a minute, one minute. Is there a way that we can do something like that… by injection inside or almost a cleaning? Because you see it gets in the lungs and it does a tremendous number, so it’d be interesting to check that… so that you’re gonna have to use medical doctors with…”

Wenn man den sprachlichen Stil, der vielleicht mit Angela Merkels gelegentlichem Kauderwelsch vergleichbar ist, außen vor lässt, schlägt Trump strikt genommen gar nicht vor, Desinfektionsmittel in Patienten zu injizieren. Er fragt bloß, ob so etwas prinzipiell möglich sei, sei es mit einem Desinfektionsmittel ist oder etwas anderem, das ebenso erfolgreich Viren abtötet. Man weiß nicht genau, welche Studien oder aktuellen Forschungsbestrebungen Trump dabei im Sinne hat. Es steht außer Frage, dass eine intravenöse Injektion gängiger Desinfektionsmittel wie Chlorbleiche oder Ethanol völliger Schwachsinn und gesundheitsgefährlich wäre. Jedoch ist eine vorschnelle Verurteilung von Trumps Äußerungen ebenso ignorant und arrogant, wie es beizeiten gewesen war, sich über den Vorschlag lustig zu machen, dass Ärzte sich vor Entbindungen die Hände waschen sollten.
Worauf Trump eventuell Bezug genommen hatte, ist das Mittel Chlordioxid, das tatsächlich zur Desinfektion eingesetzt wird und überraschenderweise zurzeit in einer klinischen Studie in Kolumbien auf seine Wirksamkeit zur Behandlung von SARS-CoV-2 getestet werden soll. Es dürfen sicherlich Zweifel daran bestehen, ob es wirksam und in der verabreichten Dosis gesundheitlich unbedenklich ist. Jedoch scheinen Trump und seine Berater nicht die Einzigen zu sein, die sich mit solchen Ansätzen befassen.

Ferner bezog sich Trump auf UV-Licht als mögliches SARS-CoV-2 Therapeutikum, was ihm zusätzliche Anfeindungen entgegenbrachte. Es sei darauf verwiesen, dass vor der Antibiotika-Ära die extrakorporale UV-Bestrahlung von Blut anscheinend mit Erfolg eingesetzt wurde und in Bezug auf die Ausbreitung von antibiotikaresistenten Krankheitserregern wieder debattiert wird.

Wie wäre wohl die Reaktion der Öffentlichkeit gewesen, hätte Trump vorgeschlagen, Patienten Zellen aus menschlichen Plazenten zu spritzen? Genau diese Behandlungsmethode wird aktuell von der israelischen Firma Pluristem in Zusammenarbeit mit der Charité in Berlin erprobt.

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