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Leben

Vom Verfall der deutschen Sprache

Wer sich heute in der Innenstadt einer jeden größeren Stadt umhört ist zurecht entsetzt. Ein Gemisch aus allen möglichen Sprachen, wovon die Nutzer jedoch keine anständig beherrschen, ist mittlerweile zum Standard avanciert. Selbst junge Studenten sind zum Teil nicht in der Lage einen fehlerfreien Satz zu formulieren.

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Wer sich heute in der Innenstadt einer jeden größeren Stadt umhört, ist zurecht entsetzt. Ein Gemisch aus allen möglichen Sprachen, wovon die Nutzer jedoch keine anständig beherrschen, ist mittlerweile zum Standard avanciert. Selbst junge Studenten sind zum Teil nicht in der Lage, einen fehlerfreien Satz zu formulieren.

Dennoch wird die Debatte über Kultur im deutschen Raum häufig auf die Religion, Kleidung und Essgewohnheiten verkürzt. Doch dies stellt gleichzeitig die unkritische Übernahme von uns fremden Gewohnheiten dar. Junge Männer, die sich gegenseitig mit „Brudi“ anreden, sind dabei nur die Spitze des Eisberges. Doch wie ist dies zu erklären?

Zum einen sind in Großstädten deutsche Kinder und Jugendliche immer häufiger in der Minderheit, was eine Adaption an den Slang der Mehrheit für viele notwendig macht, um sich in ihrem eigenen Land verständigen zu können. Andererseits sinkt das Bildungsniveau der staatlichen Schulen immer weiter ab. Kinder, welche nicht in der komfortablen Lage sind, durch ihre Eltern anständig gefördert zu werden, bleiben somit auf der Strecke. Das absinkende Niveau lässt sich auch an den beständig geringer werdenden Ausgaben für Bücher ablesen. Nur wer sich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigt, kann diese auch selbst verwenden, anstatt sich stolz mit seiner Verkommenheit zu schmücken.

Die ideologische Indoktrinierung durch linksintellektuelle „Wissenschaftler“ wie Heike Wiese, welche seit knapp einem Jahrzehnt die Anerkennung von Kiez-Deutsch fordert, befeuert die Abwärtsspirale weiterhin. Es ist, ähnlich wie in der Migrationsproblematik, nicht eindeutig abzusehen, was sich vom absichtlichen Beschädigen bestehender Strukturen versprochen wird. Nur eins ist sicher:

Das patriotische Lager muss diese Missstände anprangern und beheben. Es ist im Interesse aller, dass die kulturellen Errungenschaften des deutschen Volkes erhalten bleiben. Während zum Teil im Stil von 1984 die Literatur bereits unter dem Deckmantel der politischen Korrektheit umgeschrieben wurde, ist ein Angriff auf die Sprache als Ganzes ein Problem in ungeahnten Dimensionen.

Politisch geförderte Verdummung, welche sich an Schulen und Universitäten fortsetzt, ist eine der größten Gefahren für eine funktionierende Demokratie. Nur wer seine Gedanken artikulieren kann, ist auch in der Lage sich mit politischen Themen auf einem angemessenen Niveau zu beschäftigen. Bürger ohne die Möglichkeit komplexe Gedanken zu formulieren, sind nichts weiter als ein unmündiges und unterworfenes Volk. Es ist an uns, all dies zu verhindern und die deutsche Sprache zu bewahren.

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Robert Wagner
Robert Wagner
2 Jahre zuvor

Ich reite für Gewöhnlich nicht auf den sprachlichen Fehlern Anderer rum, aber hier mache ich mal eine Ausnahme – der Autor erhebt schließlich einen dezidiert sprachpuristischen Anspruch, an dem er sich messen lassen muss.

Wer es schafft, in so einem vergleichsweise kurzen Text acht Kommas auszulassen und mehrere sprachlich unschöne bis grammatikalisch zweifelhafte Konstruktionen zu verwenden („welche“ als Relativpronomen, „die“ ist immer vorzuziehen; „im deutschen Raum“, es heißt „im deutschen Sprachraum“; „was sich davon versprochen wird“, sehr dubios, es sollte hier heißen: „was man sich davon verspricht“; das Fragepronomen „wovon“ als Relativpronomen, sehr unschön; und natürlich der Klassiker, die ständige Verwendung des Dativs anstelle des Genitivs), sollte sich tunlichst nicht als Sprachpolizist aufführen und anderen ihre mangelnde Bildung und gar „Verkommenheit“ vorwerfen. Und er sollte nicht Sprachwissenschaftlerinnen, die des Deutschen besser mächtig sind als er, als linksradikale Ideologen darstellen, die irgendjemanden indoktrinieren würden; damit offenbart er lediglich, dass er keine Ahnung hat, was eine Indoktrination eigentlich ist.

Nichts für ungut, aber hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Es gibt da ein bekanntes Sprichwort: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

David
David
2 Jahre zuvor
Reply to  Robert Wagner

*gewöhnlich *herum *einmal *muss messen lassen *Kommata *: es heißt *: sehr dubios; *Anderen *indoktrinierten. Damit

Robert Wagner
Robert Wagner
2 Jahre zuvor
Reply to  David

Echte Fehler sind hier lediglich das *Gewöhnlich (es heißt natürlich „für gewöhnlich“) und vielleicht das *anderen (das hier womöglich groß geschrieben werden muss, bin mir da aber auch nicht ganz sicher). Andere vermeintliche Fehler sind gängige Kurzformen (*rum für „herum“, *mal für „einmal“), in den meisten Fällen erkenne ich aber nicht, wo eigentlich der Fehler sein soll. Wo habe ich *es heißt und *sehr dubios falsch geschrieben? Wo gehört ein *indoktrinierten hin? *Kommas ist ein alternativer (und in meinen Augen sprachlogischerer) Plural von Komma; *messen lassen muss ist nicht falsch, der finite Teil des Prädikats steht am Ende des Nebensatzes; und *damit steht nach einem Semikolon und wird deshalb selbstverständlich klein geschrieben.

Aber genau das ist der Grund, weshalb ich schon vor langer Zeit damit aufgehört habe, anderen (mein Gefühl sagt mir, dass ich *anderen hier doch klein schreiben muss) ihre Rechtschreibfehler vorzuwerfen und sie wegen dieser als dumm und für jede intellektuelle Auseinandersetzung ungeeignet zu charakterisieren, wie es der Autor hier tut. Es ist eben niemand perfekt, v. a. wenn es um die Feinheiten der deutschen Sprache geht. Nur in diesem konkreten Fall drängt sich das Vorhalten von Grammatikfehlern eben regelrecht auf, denn der Graben zwischen überheblichem Anspruch, auf dessen Grundlage man seinen Mitmenschen „Verkommenheit“ vorwirft, und niederschmetternder interpunktional-orthografischer Wirklichkeit ist hier, wie schon gesagt, besonders groß. Deshalb diese Ausnahme meinerseits.

Robert Wagner
Robert Wagner
2 Jahre zuvor
Reply to  David

Ach, ich sehe jetzt erst: David stört sich daran, dass ich vor *es heißt und *sehr dubios ein Komma statt eines Doppelpunktes setze (ernsthaft?) und an anderer Stelle einen analytischen (*indoktrinieren würden) statt eines synthetischen (*indoktrinierten) Konjunktivs II verwende, obwohl beide Formen heute völlig gleichberechtigt verwendet werden. In diesem konkreten Fall zwingt sich ein *indoktrinieren würden sogar regelrecht auf, um eine Verwechslung mit dem Präteritum *indoktrinierten zu vermeiden (was übrigens der sprachhistorische Grund für die Umschreibung des Konjunktivs II mit *würde ist). Die allermeisten Muttersprachler hätten sich für dieselbe Wortwahl entschieden. Ach, ja, und dass ich vor *damit ein Semikolon und keinen Punkt setze, ist lediglich eine Frage des Stils und hat mit einem Fehler überhaupt nichts zu tun. Bleibt als einziger echter (Flüchtigkeits)Fehler das *Gewöhnlich, wofür ich alleruntertänigst um Verzeihung bitte…

Du musst schon früher aufstehen, um mich in Sachen Grammatik und Sprachbeherrschung vorzuführen. 😉

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