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Politik

VOLK ODER MASSE? – DEUTSCHLAND IM JAHRE 2019

Sind es die Massen, die Geschichte schreiben oder doch nur wenige Entschlossene?

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Foto: Pixabay - Deutschland, wenn Fußball gespielt wird.

Lächerlich ist der Gedanke, die Masse gebe den Ton an. Nie war dies der Fall. Stets diente sie als Legitimation der Macht Anderer, ohne je selbst die Macht besessen zu haben. Der gesellschaftliche Wandel, das Abdriften nach links ist lediglich ein Indikator der Machtverhältnisse im Spiel der Wenigen – nicht mehr und nicht weniger.

Wahlen dienen nicht der Einbindung, sondern der Beschwichtigung der Bürger. So offensichtlich ist dies, dass es kaum einer zusätzlichen Erwähnung bedarf, doch scheinen die Menschen dies in ihrer Selbstgefälligkeit gerne zu vergessen. Seit klein auf dressiert, im Streben zu gefallen, gehen sie, setzen ihr Kreuz und hoffen auf bessere Zeiten. Dabei wählen sie nicht die Spieler, erst recht nicht den Trainer, sondern das Maskottchen, das Aushängeschild des Lobbyismus, des Liberalismus. Sie wählen die Farbnuance, in welcher sie das Trauerspiel der Korruption vorgeführt bekommen wollen.

Dass viele Menschen links der Mitte wählen, ist weder auf ihre tatsächliche Überzeugung, noch auf ihr Verlangen nach „sozialer Gerechtigkeit“ zurückzuführen, sondern auf die mediale Vormachtstellung linker Parteien. Es ist keine Frage tatsächlicher Argumente. Es ist eine Frage der zur Verfügung gestellten Mittel, denen es bedarf, um die Herzen der Menschen zu betören, während man ihnen zeitgleich Löcher in den Verstand bohrt. Munter frisst die Masse den ihr servierten Kot, im Glauben, dass dies normal sei – schließlich frisst der Nebenmann nun bereits die zweite Portion und wenn die anderen es auch machen, wird dies schon seine Richtigkeit haben.

Demokratie ist längst nicht mehr die Herrschaft des Demos, des Volkes, jedenfalls nicht die unsrige. Demokratie ist der Name des nicht zu hinterfragenden Gottes, hinter dem sich die seelenlose Maschinerie des Kapitals verbirgt.

Eine wahre Herrschaft des Volkes wäre zu erreichen, würden sich die Menschen ihrer Situation bewusst werden und anfangen, die vorgesetzten Götzenbilder nicht mehr zu akzeptieren.

Doch wie wahrscheinlich ist ein solches Erwachen? Und was wäre eine geeignete Alternative?

Vielleicht eine Diktatur? Wohl kaum. Eine Diktatur der Konzerne haben wir bald, unternehmen wir nichts dagegen. Eine einhergehende, geistige Gleichschaltung ist heute bereits zu verzeichnen. Wie sonst wäre der Kollektivismus in all seinen Abscheulichkeiten (kollektive Euphorie, kollektive Betroffenheit, etc.) zu erklären?

Fakt ist: In jedem wirtschaftlichen System gibt es einen elitären, delegierenden Kreis – im Bereich der Volkswirtschaft, der Betriebswirtschaft, selbst in der Familie als kleinste Wirtschaftseinheit. Doch hier sehe ich das größte Problem. Zu sehr verstehen wir unsere Nation als Wirtschaftseinheit, zu bedacht sind wir mit anderen Nationen wirtschaftlich konkurrieren zu können, als sei dies der einzige Grund unserer Existenz. Zu weit haben wir uns als Gesellschaft von unseren Wurzeln entfernt, um die wahre Bedeutung unserer Heimat zu verstehen. Wir haben uns die Zügel aus der Hand nehmen lassen.

Ihr wollt Demokratie? Tatsächliche Demokratie? Eine Herrschaft des Volkes? Dann lasst uns wiedererlernen, ein Volk und keine Masse zu sein! Eine seelenlose Masse lässt sich nach Belieben bewegen – nicht aber ein Volk! Ein Volk hat einen eigenen Charakter, einen eigenen Willen und eine eigene Identität. Dies alles gilt es wiederzuentdecken, möchten wir in einer tatsächlichen Herrschaft des Volkes leben!

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