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Um die Welt

Unterwegs auf Mauritius: der Osten

Urlaub auf Mauritius. Wie ist das so?

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Egal wo man sein Quartier auf der kleinen Insel im indischen Ozean aufschlägt: den Osten der Insel darf man sich nicht entgehen lassen.dsc02792

Île aux Cerfs: Zwischen Touristennepp und Traumstrand

Insbesondere die etwas vorgelagerte Insel  Île aux Cerfs gehört wegen ihrer malerischen Landschaft zu einem Urlaubsziel vieler Touristen. Dabei handelt es sich gleichermaßen auch um die größte Schwäche dieses Ausflugsziels, denn die „Hirschinsel“ gleicht bei sonnigem Wetter nicht selten einem Strand auf Mallorca. Wählt man jedoch einen trüberen Tag aus, um die Insel zu besuchen, hat man große Chancen fast allein zu sein. Nichtsdestotrotz wird man begrüßt von schrill bunten Ständen, an denen der geneigte Urlauber sich mit jedem Trödel der Welt eindecken kann und der Möglichkeit sich auf aufblasbaren Bötchen über das Meer schleudern zu lassen. Auch das kulinarische Angebot erinnert eher an den Baggersee im Ruhrpott als an eine tropische Trauminsel. Aber sind die Touristen einmal weg und man ist fast allein auf der Insel, dann kann man im seichten Wasser ein bisschen von der Magie spüren, die das Inselchen früher gehabt haben muss. Mit ein bisschen Glück lernt man während seiner Urlaubs auch einen jener Anbieter kennen, die die Insel mit ihren privaten Booten anfahren und auf der touristisch weniger durchdrungenen Seite individuelle Picknicks veranstalten: Grill, frischer Fisch, Saucen: alles ist bereits an Bord und wird von dem Kapitän frisch zubereitet. Ein Erlebnis, welches sich von dem Touristennepp stark unterscheidet.dsc02334

Blue Bay: Kristallklares Wasser und farbenprächtige Unterwasserwelt

Für jene, die der Unterwasserwelt der Insel näher kommen wollen, ist Blue Bay ein absolutes Muss. Das Korallenriff, was man dort vorfindet, ist eines der farbenprächtigsten der Insel. Das kristallklare Wasser vor Ort schreit danach, sich die Taucherbrille aufzusetzen und in eine andere Welt einzutauchen. Und kommt man voller bunter Eindrücke wieder an Land, hört man mit etwas Glück das Läuten eines jener Wagen, die für die kulinarischen Highlights verantwortlich sind. Dort kann man für wenig Geld so gut essen, wie in vielen luxuriösen Hotels nicht.
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Belle Mare: Zu windig für Palmen

Sucht man einen weniger touristisch geprägten Ort, dann sollte man einen der Strände von Belle Mare wählen. Viele Kilometer lang zieht sich hier der puderweiße Sand am türkisblauen Meer entlang. Die klischeehaften Palmen sucht man aber vergebens, denn die sind auf der Insel gar nicht heimisch, da ihnen das windige Klima zu rau ist. Die Palmen, die man heute von den klassischen Postkartenmotiven kennt, wurden eigens für den europäischen Urlaubergeschmack gezüchtet und angepflanzt um das harmonische Bild einer Trauminsel komplett zu machen.
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Dead like a Dodo

Wenn man bei dem Thema Flora und Fauna ist, dann kommt man an dem Nationaltier der Insel nicht vorbei: Überall begegnet einem der Dodo, der sogar Grundlage einer englischen Redewendung wurde: „Dead like a Dodo“ heißt es, denn bereits im 17. Jahrhundert sorgten die damals auf der Insel ansäßigen Holländer samt der mitgebrachten Tiere dafür, dass der Dodo ausstarb. Zum Verhängnis wurde ihm dabei neben seiner prinzipiellen Flugunfähigkeit auch seine korpulente Statur, die aber heute seinen Kultcharakter beflügelt. Nicht umsonst findet sich der Dodo in unterschiedlichen Varianten auf allen möglichen Souvenirs der Insel.dsc02635

Mit dem Boot auf Erkundungstour

Am Grand River South East, ganz in der Nähe der Île aux Cerfs beginnen viele kleine Bootstouren, deren erstes Highlight die Felsenspringer sind, die sich wagemutig den dortigen Wasserfall herunter stürzen um auf diese Weise ihr Budget aufzubessern. Hin und wieder sieht man dort auch freilebende Affen, die sich von Baum zu Baum hangeln. Mit einem Boot lassen sich dann auch die zahlreichen kleinen und unbewohnten Inseln auf der Ostseite besuchen, die teilweise unter Naturschutz stehen und absolute Ruhe und Einsamkeit garantieren. Interessante Einblicke in längst vergangene Zeiten bietet die kleine Île de la Passe, auf der die Reste einer alten Befestigungsanlage besichtigt werden können, die die Einfahrt zum Hafen der ehemaligen Inselhauptstadt Grand Port kontrollierte. Neben den im Urlaub dominierenden Palmen und Sandstränden ist ein bisschen Kultur gelegentlich eine willkommene Abwechslung. Und so kann man die Kanonen der großen Seeschlacht von Grand Port fast hören, während man durch die Ruinen klettert.dsc02297dsc02220

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