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Um die Welt

Unterwegs auf Mauritius: das Landesinnere

Zweiter Teil unserer Reise auf Mauritius. Jetzt: das Landesinnere.

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Wenn man als Urlauber auch Interesse daran hat, das Land, was man besucht, ein bisschen näher kennen zu lernen, dann bietet es sich auf Mauritius an, einen Einheimischen hinzu zu ziehen. Möglich ist das, wenn man, wie es sicher den meisten geht, keinen auf der Insel kennt, indem man bei einem Taxifahrer eine Tagestour bucht. Man hat dann nicht nur keine Sorgen mit dem wilden Straßenverkehr sondern auch gleich noch einen kundigen Reiseleiter.Mauritius

Hat man einmal genug von dem kristallklaren Wasser und den weißen Stränden, sollte man unbedingt eine Tour in das Landesinnere unternehmen.

Das Wasser des Ganges

Unglaublich eindrucksvoll ist dabei ein Besuch des Grand Bassin, auch Ganga Talao genannt, der größten hinduistischen Pilgerstätte außerhalb Indiens. Der Sage nach flog der Gott Shiva einst mit seiner Gattin um die Erde. Auf seinem Kopf trug er den Fluss Ganges, um die Welt vor Überschwemmungen zu schützen. Versehentlich verschüttete Shiva bei der Landung auf Mauritius das Wasser des Ganges und die Tropfen flossen in einem Kraterloch zusammen. Daraus entstand Grand Bassin.sam_1927

Hinduistische Pilgerstätte

Besucht man die Pilgerstätte in der Woche, herrscht beinahe idyllische Ruhe. Überall riecht es nach gegorenem Obst, was die Gläubigen den Göttern als Gaben mitbringen. Dass es sich dabei um eine lukrative Ernährungsquelle handelt, haben auch die freilebenden Affen herausgefunden, die sich gierig über jenes Obst her machen. Neben den riesigen Statuen beeindruckt vor allem – Überraschung – die Straße zu der Pilgerstätte, die sich mit ihren immensen Ausmaßen so gar nicht in die friedliche Landschaft einfügen will. Vor allem wenn unter der Woche weit und breit kein Mensch zu sehen ist, fragt man sich, wozu eine solche Zufahrt nützlich sein soll. Wenn aber Ende Februar beziehungsweise Anfang März 400.000 gläubige Hindus ihre Pilgerreise zum Grand Bassin antreten, weiß man, dass die Straßen keineswegs überdimensioniert sind.  Allerdings ist dies im Großen und Ganzen nur ein Mal im Jahr der Fall.sam_4356

Spektakulärer Inselkrater oder grünes Loch?

Kommt man aus nördlicher Richtung, bietet sich als nächstes der Besuch von Curepipe an, der höchstgelegenen Stadt der Insel. Üblicher Weise regnet es hier, wodurch man von der Trauminsel-Atmosphäre nicht mehr viel merkt. Berühmt für Curepipe ist die Statue von Paul und Virginie, dem mauritianischen Romeo und Julia, was einem ähnlich häufig begegnet wie der Dodo. Der Besuch der Stadt ist in der Regel verbunden mit dem Besuch des Trou aux Cerfs. Man sollte diesem Vulkankrater nicht mit zu hohen Erwartungen begegnen, denn dann wird man schnell enttäuscht. Der Vulkan ist längst erloschen und wenig spektakulär. Man muss es wohl aber mal gesehen haben.sam_4351

Wo der Tee her kommt

Insbesondere für Teeliebhaber lohnt sich hingegen ein Besuch der Teefabrik von Bois Cheri. Aber auch wenn man mit dem Heißgetränk auf Kriegsfuß steht, wird man den Ausblick auf die Teefelder nicht so schnell vergessen. In der Teefabrik lernt man Schritt für Schritt, wie aus dem grünen Blatt ein Teebeutel wird und darf am Ende sogar mit einer fantastischen Aussicht einige Sorten kosten.

Sieben Schattierungen der Erde

Auf der letzten Etappe steht ein Besuch des „Naturwunders“ der siebenfarbigen Erde an. Jeder Reiseführer lobt diesen Ausflug und bekräftigt, wie spektakulär die unterschiedlichen Farben in der Sonne funkeln. In der Tat sind unterschiedliche Färbungen der Erde auf dem umzäunten Areal zu erkennen, aber ob dies einem Wunder gleich kommt, muss wohl jeder Besucher selbst entscheiden.sam_4385-1

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