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Musik

Unser Bericht vom Sabaton-Konzert – „The Great Tour“

Heute mit einer musikalischen Empfehlung.

Veröffentlicht

 

am

Foto: Screenshot Facebookseite Sabaton
Sabaton, eine Band, die für Viele kein Begriff oder nicht mehr als eine von vielen grölenden Metal-Bands ist. Doch hinter der vor über zwanzig Jahren gegründeten schwedischen Power-Metal-Band verbirgt sich weit mehr als man zunächst vermutet.
Seit über zwei Jahrzehnten veröffentlicht die Band um Joakim Brodén Alben, welche sich um militärhistorische Themen drehen. So auch in ihrem neunten und neuesten Album „The Great War“, welches sich mit den Ereignissen, Gräueltaten und heroischen Leistungen des ersten Weltkriegs auseinandersetzt. Fast genau 100 Jahre nach Ende des ersten Weltkriegs brachte Sabaton ein Album nach Deutschland, dass sich 12 Wochen an der Spitze der Deutschen Albumcharts halten konnte.
Das Album setzt sich aus 11 Titeln zusammen, welche von Schlachten, Einzelleistungen und den Folgen des Krieges berichten. Besonderer Fokus wird dabei auf die Deutschen, Briten, Franzosen, Amerikaner, Kanadier und Russen gelegt.
Eröffnet wird das Album mit dem Titel „The Future of Warfare“, welches nur so vor Energie strotzt und die Geschichte der Schlacht an der Somme erzählt, auch bekannt als die Schlacht bei Flers-Courcelette. Weitere Themen sind Lawrence von Arabien („Seven Pillars of Wisdom“), der rote Baron Manfred von Richthofen („The Red Baron“), die Schlacht um Verdun („Fields of Verdun“) und viele weitere. Für alle Geschichtsliebhaber werden die historischen Inspirationen beziehungsweise Hintergründe auf dem YouTube Kanal „Sabaton History“ im erfrischenden und modernen Stil erklärt und auch dem weniger Geschichtsbewanderten nahegebracht. Verpackt wird dieses schwere historische Paket mit einer geballten Ladung von Power-Metal, welcher nicht nur einen enormen Eindruck macht, sondern auch für den absoluten Ohrwurmfaktor sorgt!
Nicht überraschend kündigte Sabaton auch die „The Great Tour“ an, welche sich durch ganz Europa zieht. Gestartet am 17. Januar in Zürich, tritt Sabaton zusammen mit der schwedisch-dänischen Melodic-Death-Metal-Band Amaranthe und den Finnen der Cello-Rock-Band Apocalyptica auf.
„Beeindruckend“ – mit diesem einen Wort könnte man den Abend des 18. Januars in Stuttgart in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle beschreiben. Sabatons zweiter Auftritt der „The Great Tour“ war meine erste Erfahrung mit der Metal-Szene. Direkt auffallend war die Homogenität der Besucher, ein Phänomen, welches in anderen populären Musikszenen in Deutschland immer seltener wird.
Die Vorgruppen Amaranthe und Apocalyptica heizten die Masse gut an, vor allem Apocalyptica lieferte eine beeindruckende Darbietung ab. Eine Gruppe, die mit dem Violoncello Metal-Lieder spielt, welche sonst von Schlagzeug, Gitarre, E-Bass und mit tiefer männlicher Stimme aufgeführt werden.
Und dann war es soweit, etwa 90 Minuten nach Beginn wurde alles dunkel. Ein riesiges Tuch wurde vor die Bühne gespannt. Totenstille. Dann ein Ton. Die Hülle fiel und hervor kamen die schwedischen Männer von Sabaton. Die Bühne glich einem Schlachtfeld: überall Sandsäcke, ein Panzer, ein roter Flieger und ganz viel Feuer gepaart mit Explosionen – eine beeindruckende Atmosphäre.
Sichtlich erfreut war auch das Publikum, welches in den kurzen Pausen zwischen den Titeln die Gruppe immer wieder lautstark dazu aufforderte „noch ein Bier“ zu trinken. Ein Satz, welcher mittlerweile fester Bestandteil von Sabaton Konzerten auf der ganzen Welt ist.
Hinzu kam, dass die Lieder größtenteils auf das deutsche Publikum abgestimmt waren. So eröffnete Sabaton mit dem 2008 erschienene Lied „Ghost Divison“, welches von Generalfeldmarschall Erwin Rommel und seiner Panzerdivision erzählt. Weitere Höhepunkte, welche ebenfalls auf große Begeisterung stießen, waren die Titel „Bismarck“ und „The Red Baron“.
Doch ich möchte euch in diesem Bericht nicht das ganze Erlebnis vorwegnehmen. Der interessierte Leser sollte sich eine Karte sichern und dieses Spektakel am eigenen Leib erleben. Den keine Zeile in diesem Text vermag es auszudrücken, wie sich der Abend tatsächlich angefühlt hat. Man muss das Erlebnis selbst fühlen: der vibrierende Boden, das gemeinsame Hände in die Luft reisen und das warme Gefühl auf der Haut, wenn auf der Bühne das Feuer nur so spuckte und die Explosionen nur so hagelten.
Sabaton ist somit weit mehr als eine langweilige, grölende Metal-Band. Sabaton ist ein Erlebnis, eine geladene Packung Geschichte und natürlich eine Macht in der Metal-Szene! Im Endeffekt ist Sabaton jedem zu empfehlen, der einen Abend mit kraftvoller Musik und einer imposanten Bühnenaufführung erleben möchte.
 „The Great War“ war und ist einfach beeindruckend.
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