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Politik

Trump: Wer wählt diesen Mann?

Wer wählt eigentlich Trump?

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donald_trump_17645083170Wenn man den Großteil des deutschen Social Media verfolgt, so scheint es, dass Trump sich nicht allzu großer Beliebtheit erfreut. Neben recht harmlosen Witzen über seine Frisur, reicht das Spektrum über den Beginn der „Hungerspiele“, wenn er im Amt ist, bis hin zu Vergleichen mit Hitler. Als Obama im Jahr 2008 Präsidentschaftskandidat wurde, gab es eine rasante Sympathiewelle in Deutschland. „Yes, we can!“ hieß es auch hierzulande. Ein schwarzer Präsident in Amerika, das begeisterte einen Großteil der Deutschen. „Make America great again!“, ein ähnlich mitreißender Wahlspruch, findet hier jedoch wenig Zuspruch, glaubt man dem Feedback aus dem Social Media und der allgemeinen Berichterstattung.

admin-ajaxDoch wie sieht es in Amerika aus? Dort sind schließlich die Menschen, die darüber entscheiden und den größten Einfluss durch eine mögliche Wahl erleben müssen. Wenn die Facebook Freundesliste durch ein Auslandsjahr viele Personen aus South Carolina enthält, bekommt man einen Eindruck über den Status quo in einem klassischen Südstaat.

Der klassische Südstaatler?

Die Menschen in South Carolina kann man relativ simpel im Gröbsten beschreiben: Sie sind christlich und sehr religiös, sie sind offenherzig, sie bestehen auf ihre Waffenrechte, insbesondere zum Jagen, sie sind klassische Republikaner, und ihrem Ruf der Rednecks kommen sie gelegentlich auch nach. Weltpolitisch nicht immer ganz auf dem neusten Stand, die weiteste Reise reicht in den angrenzenden Bundesstaat. Das soll sie aber in keiner Weise diffamieren; sie sind offen für Neues, Toleranz ist selbstverständlich. In Kirchen, Schulen, Wohngegenden, überall in diesem Staat treffen vermeintliche „Rednecks“ auf Schwarze oder Mexikaner und es herrscht in weiten Teilen ein friedliches Miteinander. Man darf also nicht vergessen, die Reaktionen, die hier kommentiert werden, gehen zwar von „klassischen, weißen republikanischen Südstaatlern“ aus, die man insgesamt der gehobenen Mittelschicht zuordnen kann, jedoch leben genau diese Leute auch Tür an Tür und pflegen Freundschaften mit Schwarzen.



Trump akzeptieren

Gab es zu Beginn im Wahlkampf einige kritische Haltungen nach dem Motto: „Ich bin eiserner Republikaner, unter Bush ging es uns richtig gut, aber Trump ist doch nicht wählbar, und noch weniger wählbar wäre Clinton, da gehe ich lieber gar nicht wählen.“, so weicht bei vielen diese Einstellung immer mehr derjenigen, dass Trump immerhin kein Lügner sei, dass was für einen relevant sei, wie z.B. Beibehalten des Waffenrechts, erfülle und jede Stimme für Trump eine gegen Clinton ist. Von dieser Seite beruht der Trump Support im Social Media darauf, dass Bilder oder Artikel, die sich gegen Clinton richten, geteilt oder kommentiert werden.

Trump unterstützen

Hat das Wahlprogramm und der Wahlkampf von Trump den „South Carolinian” einmal überzeugt, so wird aus dem sonst politisch uninteressierten Collegestudent oftmals ein richtiger politischer Aktivist. Nicht nur kurze Twitter Zitate von Trump selber, auch allerhand Posts, die sich gegen Trumps Kontrahenten richten, werden geteilt, geliked, kommentiert. Es wird an Diskussionen im Netz teilgenommen, Unüberzeugte werden versucht zu überzeugen. Auch diejenigen, die während der gesamten Amtszeit von Obama regelmäßig ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht haben, sehen in Trump die Chance zur Verbesserung und unterstützen Ihn. Man darf also auf das Ergebnis der Wahl im November gespannt sein.

Gespaltene Moralvorstellung

Ein interessanter Vergleich, der die Moralvorstellungen Amerikas in Frage stellt: „Wenn die amerikanischen Frauen so außer sich sind, weil Trump schmutzige Wörter gebraucht hat, wer zum Teufel hat dann 80 Millionen „Shades of Grey“ Bücher gekauft?“ 444

Michelle Obama über Trump

„Trumps sexuelle Prahlereien haben mich zutiefst verstört. “ vs. „Beyoncé könnte kein besseres Vorbild für meine Töchter sein.“ Mit einer eindeutigen Darstellung von Beyoncé. 666

Aussagen des Militärs

Das Militär hat für viele Amerikaner einen hohen Stellenwert. Bei diesem ehemaligen Admiral und Kommandeur der Pazifik Flotte kommt Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton nicht gut davon.1111




Fotos: Facebook

Vorschaubild: Gage Skidmore: Donald Trump, Wiki Commons, CC BY SA 2.0

 

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