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Kino & Fern

„Superhelden“ können auch anders: Brightburn

Das Vorschauvideo sieht schon einmal vielversprechend aus…

Copyright 2018 - Sony Pictures Entertainment

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Viele dürften die Geschichte von Superman kennen. Der als außerirdisches Kind vom Planeten Krypton, kurz vor dessen Explosion, mit einem Raumschiff Richtung Erde geschickt wurde und dort in der Nähe des beschaulichen Smallville in Kansas landet und anschließend von dem kinderlosen Ehepaar Kent gefunden und aufgezogen wird. Im weiteren Verlauf unzähliger Comic-Geschichten entwickelte sich der Mann aus Stahl zu einem der größten Helden der Erde.

Doch was wäre, wenn der außerirdische Junge einen anderen Weg eingeschlagen hätte. Mark Millar hat dies einmal mit Genosse Superman durchgespielt, als er den Stählernen in der damaligen Sowjetunion landen ließ. Im New 52 wurde im Handlungsverlauf der Forever Evil Geschichte ein Szenario skizziert, welches den Ursprung von Ultraman, einem bösen Superman aus einem Parallel-Universum, sprich seinem dunklen Spiegelbild, zeigte. In dieser Geschichte von Ultraman, veröffentlicht in Justice League 24 im Dezember 2013, steht Krypton ebenfalls kurz vor der völligen Vernichtung und auch hier schickt man einen Jungen zum Planeten Erde. Der junge Ultraman landet zwar ebenso bei den Kents in Kansas, doch sind diese ziemlich rau zu einander und Ultraman unterwirft sich diese als seine neuen Eltern. Natürlich halten beiden nicht lange genug durch und enden im Maisfeld.

Diese kurze Einführung sollte zeigen, dass es durchaus andere Ansätze für eine Superman Geschichte gibt, doch wurden bisher noch keine dieser anderen Comic Varianten filmisch inszeniert. Der Film Brightburn könnte genau diesen Weg einschlagen. Er beginnt ähnlich wie beim klassischen Superman, übernimmt dann aber Elemente von Ultraman aus Forever Evil. Hier wird endlich etwas Neues erschaffen. Der Rolling Stone schrieb auch gleich von einem Superhelden-Horror-Film – dies wäre eine willkommene Abwechslung zu dem ganzen überdrüssigen, krampfhaft spaßigen Müll der bisherigen Comic-Verfilmungen. Und, so das Magazin weiter, der Film vollzieht eine „entsetzliche finstere Drehung“, wo die Superkräfte eines außerirdischen Teenagers „Chaos und Verwüstung anrichten“ und er zum „Massenmörder“ wird. Auch im Forbes Magazin ging man auf den kommenden Film Brightburn ein und beschreibt diesen als Kreuzung zwischen „Man of Steel and The Omen“, der über Umwege die Befürchtung von Batman thematisiert, dass Superman eher eine Bedrohung statt eine Rettung ist. Eine Thematik, die auch in der Vorgeschichte zu Forever Evil dem Trinity War eine entschiedene Rolle spielte und sich immer wieder in den Comics widerspiegelt (vgl. Die amerikanische Lösung. In Arcadi 2/2018).

Man kann also viel erwarten, zumal als Produzent unter anderem James Gunn mitwirkt, der seinerzeit auch für die Guardians of the Galaxy verantwortlich zeichnete, also durchaus Erfahrungen mit dem Genre Superheldenfilm hat.

Der bisher veröffentlichte Trailer sieht gleichermaßen interessant aus. Nun muss dieser neue großartige Schritt zu einem dunkleren Comic Universum auch noch inhaltlich überzeugen können. Letztere Einschätzung wird aber noch bis zum 23. Mai 2019 warten müssen; dann ist nämlich der deutsche Kinostart angesetzt.

 

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