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Politik

„Struktureller Antisemitismus“ – die neue Waffe der Eliten

Wer die Eliten kritisiert, sollte zukünftig Acht geben.

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Israelische Demo gegen die Hamas - Quelle: Pixabay

Der Autor dieser Zeilen ist eingeschrieben an einer der größten linken Ideologieschmieden dieses Landes und hat nun an seiner Universität in der Funktion als Student vor kurzem erstmals mit dem Phänomen des „strukturellen Antisemitismus“ Bekanntschaft machen dürfen. Dieser neue Begriff der linken Dogma-Schmieden, offensichtlich von elitennahen Forschern geschaffen, würde im ersten Moment wohl von den meisten Unwissenden als tief in der Gesellschaft verwurzelt sitzender Antisemitismus definiert werden. Diese Deutung könnte allerdings kaum weiter von der tatsächlichen Bedeutung dieses linken Kreativverbrechens entfernt liegen.

Zunächst aber zum Erlebnis des Autors zurück:

An Universitäten gibt es für Studenten häufig sogenannte Seminare, in denen überwiegend diskutiert und miteinander gesprochen wird. In einer ebendieser Diskussionen kam nun das Thema Lobbyismus zur Sprache. Genauer gesagt ging es dabei um kaufbare Lobbyfirmen, die gegen Geld Lobbyismus für jedermann und für eine beliebige Position betreiben. Die Meinung des Autors hierzu war, dass dies zu Verzerrungen führen würde und daher falsch und verwerflich sei. Unternehmen oder Organisationen dürften sich einen politischen Vorteil als Interessengruppe nicht einfach rein durch Geld erkaufen können und somit völlig losgelöst davon sein, wie stark ihre Interessensgruppe denn im Volke verankert ist.

Diese These der Verwerflichkeit durch diese Art des Lobbyismus war es nun, die scheinbar die Reaktion des vermeintlich linken Kommilitonen „triggerte“, und als Konsequenz diesen Vorwurf  auslöste. „Diese Annahme sei struktureller Antisemitismus.“, hieß es. Daraufhin musste dem offensichtlich zu undogmatischen und unwissenden Autor erst einmal erklärt werden, was es mit diesem Begriff denn nun überhaupt auf sich hat. Die Erklärung hierzu ist, dass struktureller Antisemitismus all das ist, was an die Stereotype, die man Juden unterstellt oder unterstellt hatte, erinnert oder darauf anspielen könnte. In diesem Fall war damit gemeint, dass vom Autor angedeutet worden sei, dass kleine Gruppen oder Organisationen, die viel Geld besäßen, über den Lobbyismus damit noch mehr Einfluss ausüben würden. Denn auch im Dritten Reich wurden Juden diese oder ähnliche subversive Aktivitäten unterstellt.

 

Nun die Konsequenzen aus solch einem Wahnsinn sind abzusehen.

Zum Einen bedeutet dies, dass praktisch jeder Akt oder jedes Wort, das sprachlich an antisemitische Vorurteile oder Charakterisierungen erinnern könnte, schon antisemitisch wird.
Zum Zweiten würde dies bedeuten, dass auch jedwede Verdächtigung gegenüber den Berliner und Brüsseler Eliten, ihre Macht zu missbrauchen, praktisch durch den „strukturellen Antisemitismus“, automatisch als antisemitisch eingestuft werden kann. Dass dieser neueste Schwachsinn nur zufällig den Schutz der Eliten vor Angriffen aus dem Volke bedeuten würde, kann wohl kaum geglaubt werden. Eher würde nahe liegen, dass die Eliten diesen neuen Dogmatismus nutzen wollen, um sich gezielt durch den Vorwurf des Antisemitismus vor Kritik abzuschirmen und verteidigen zu können.

Denn bei all den Pauschalargumenten, den Nazi- und anderen Keulen, war stets genau dies das Ziel; sich selbst vor dem Volke schützen zu können.  Doch all diese Instrumente der Verteidigung gegen die Neue Rechte stumpften in der Vergangenheit mehr und mehr ab, mit Ausnahme der Antisemitismuskeule. Daher bietet unseren wohlwollenden und allwissenden Eliten auch nur diese Keule den effektiven Schutz vor Angriffen durch den gemeinen Pöbel namens Volk!

Wir dürfen daher gespannt sein, ob sich in nächster Zeit der „strukturelle Antisemitismus“ unerwartet über ganz Deutschland ausbreiten wird und gerade bei uns Rechten durch linke Sozialdogmatikern gar zu einer Epidemie ausgerufen wird, die dann möglicherweise von den besorgten und elterlichen Eliten kurzerhand wieder ausgemerzt werden muss – bleibt also wachsam und behaltet diese Entwicklung weiter im Blick!

 

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Justi
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Justi

Meine Standardantworten auf solchen Quatsch, der einzig dem Mundtot machen dient: „Israel ist mein Lieblingsland. Wie schön, dass die US-Botschaft seit einem Jahr in Jerusalem steht. Eine Schande, dass auf deutschen Straßen „Hamas, Juden ins Gas“ gebrüllt und Davidsterne verbrannt werden.“ Das reicht meist schon, um die kleinen LinksDiktatoren in die Bredouille zu bringen. 😉

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