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Leben

Schaurig-schön: Für und Wider eine Promotion

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Was kann man aus den Fällen Guttenberg und Giffey lernen? Eine Promotion ist kein Spaziergang. Wer bei diesem geistigen Marathon eine Abkürzung (Stichwort: Copy & Paste) nehmen will, landet im akademischen Graben wie die beiden Beispiele oben. Wer sich dafür entscheidet, sich als Promotionsstudent einzuschreiben, sollte sich über diese Faktoren im Klaren sein.

Faktor 1: Zeit

Laut einer Studie von 2001 dauert eine Promotion im Durchschnitt 5,7 Jahre. Vermutlich in Vollzeit. Wer nebenberuflich oder in Teilzeit promoviert, braucht noch länger.  Willst du eine Vorschau? Erinner dich an die Zeit deines Master-Abschlusses und multiplizier diese mal fünf. Fünf Mal so lange Stress, fünf Mal so lange Tage in der Bibliothek. Damit musst du wortwörtlich rechnen.

Faktor 2: Stress/Lebensqualität

Wochenende? Urlaub? Wer promoviert, muss darauf verzichten. Zumindest fast. Denn Promotion ist Stress. Denn selbst mit einem Glas Sekt am Strand wirst du an die ein oder andere Fußnote denken, die noch Überarbeitung benötigt. Wer ein Stipendium hat, wird nur maximal drei Jahre gefördert. Und wer nebenberuflich seine Dissertation schreibt, steht so oder so unter enormen finanziellen Druck, weil er auf die Hälfte seines Einkommens verzichtet. Doch der Raubbau am eigenen Körper darf nicht zu weit getrieben werden, denn das Schreiben einer Dissertation ist auch harte körperliche Arbeit: viele, viele unbezahlte Stunden am PC warten auf den Herausforderer … Tipp: Wer in Krisen Unterstützung von Leidensgenossen benötigt, kann sie sich auf doktorandenforum.de holen.

Faktor 3: Finanzen

Wer promoviert, gehört später zur intellektuellen Elite. Leben wie sie wird aber zunächst nicht. Der Staat ist nicht großzügig. 1.450 Euro pro Monat erhalten beispielsweise Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes. Brutto. Das reicht für Essen und Wohnen. Wer nebenberuflich promoviert, hat vielleicht mehr in der Tasche, aber kein Vollzeitgehalt. Eine Doktorarbeit ist aber auch eine Investition in die Zukunft, die sich im besten Fall auszahlt, weil die Beförderung mehr Geld in die Kasse spült.

Faktor 4: Endphase

Eine Doktorarbeit folgt ihren eigenen Regeln. Es ist ein Vor- und Zurückspringen im Text. Das letzte Kapitel ist fertig? Dann muss eventuell die Einleitung noch mal überarbeitet werden. Und für die Abschlussphase muss der Doktorand noch mal seine gesamte Willenskraft bündeln: 300 Seiten warten auf Korrektur, lange Abende und Sonntage vor dem Computer sind vorprogrammiert. Oder der ein oder andere Nervenzusammenbruch. Tipp: Lern die Promotionsordnung deiner Fakultät auswendig. Hier steht alles  drin zu Fristen und der Zeit nach der Abgabe.

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