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Bücher

Rezension: The Indo-Europeans: Woher kommen wir?

Das Buch von Alain de Benoist ist aufschlussreich. Schaut doch mal rein:

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ArcadiWoher kommen wir Europäer?

Genau dieser Frage geht der Franzose Alain de Benoist in seinem Buch „The Indo-Europeans“ nach. Haben die europäischen Völker einen gemeinsamen Ursprung? Wenn ja, wie kann man dies wissenschaftlich beweisen? De Benoist zeigt in seinem Werk die Schwierigkeiten der Forschung auf und beleuchtet, wie Linguistik, Archäologie und andere Wissenschaften Hand in Hand gehen müssen.

Die Sprache der Ursprungs-Europäer

Mit welchem Ansatz geht man zuerst an diese Thematik heran? Das Buch beginnt mit dem Kapitel der Sprachwissenschaft. Die Forschung geht davon aus, dass Griechisch, Latein und auch Germanisch als indoeuropäische Sprachen aufzufassen sind und eine Proto-Indoeuropäische Sprache als Ursprung haben, auf die sie alle zurückgehen und aus der sie sich entwickelt haben.

Die Frage nach dem Ort

Alain de Benoist geht auch dem Forschungsstand der geographischen Herkunft nach. Hier erläutert er ausführlich, welche verschiedenen Ansätze existieren und was ausdiskutiert worden ist. Neben einer Verordnung in Mitteleuropa, in Skandinavien oder Russland, finden sich auch Forscher, die die „Urheimat“ eher in der heutigen Türkei, in Asien oder gar Afrika sehen.

Archäologie oder Sprachwissenschaft?

Interessanterweise wird im Buch auch die Frage aufgeworfen, inwieweit die Sprachwissenschaft bessere Ergebnisse bei der Ermittlung des Ursprungslandes geben kann, als die Archäologie. De Benoist geht davon aus, dass das Ursprungsvolk ein wanderndes Volk gewesen sein muss. Wenn es sesshaft war, musste es zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt in verschiedene Gebiete ausgewandert sein, damit sich die Dialekte in der Sprache zu eigenen Sprachen entwickeln konnte. Die Archäologie liefert zwar Hinweise auf Überreste und die Lebensweise der Menschen, kann aber spätestens bei der Vernetzung der Geisteswelt keine Antworten liefern. Waren z.B. die Bestattungen der Menschen als Ritus inszeniert? Wenn dem so ist, kann die Archäologie trotzdem wenige Antworten auf den Pathos dahinter liefern. Sie kann nur mit den Dingen arbeiten, die sie vorliegen hat. Bei Völkern, die keine Schrift hinterlassen, kommt man daher an seine Grenzen.

 

Fazit

Das Buch ist wissenschaftlich ausgeführt und weist mit vielen Fußnoten auf weitere Literatur hin. Jeder, der sich in diesem Thema verlieren kann und ausführliche Werke sucht, wird spätestens mit diesem Buch einen Volltreffer landen. Wer allerdings wenig mit englischer Literatur anfangen kann und leichte Kost sucht, wird hier enttäuscht werden. Das Buch dringt in die Materie doch tiefer ein und fordert aufgrund der Fachsprache gute Kenntnisse der englischen Sprache. Dem Rest kann ich dieses Buch dennoch zweifellos ans Herz legen. Eine endgültige Antwort kann Alain de Benoist allerdings nicht geben.

 

Fotos: Arktos Verlag

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Yannick Noé ist leitender Redakteur des Arcadi Magazins. Seine Lieblingsthemen sind Politik, Kunst und alle möglichen Bücher. Für Arcadi rezensiert er verschiedene literarische Werke.

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