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Bücher

Rezension: „Für eine positive Kritik“ von Dominique Venner

Wir haben das neue Werk des Jungeuropa Verlages gelesen. Pflichtlektüre!

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venner_front_600x600Dominique Venner. Dieser Name dürften den meisten Lesern des Arcadi Magazins ein Begriff sein. Wer ihn nicht kennt: Venner war französischer Historiker, Aktivist, Militanter und Theoretiker. Er galt als führender Kopf der französischen rechten Intellektuellen. Immer wieder sprach er sich für ein Zusammenkommen europäischer Nationaler aus. Spätestens mit seinem Entschluss zum Freitod im Jahre 2013, erreichte auch er eine größere Bekanntheit in Deutschland.

Das Besondere

Was macht dieses Werk aus? Was macht es besonders? Venner schrieb dieses Buch nach dem Algerienkrieg. Er war an einem Putsch beteiligt und saß infolgedessen bis 1962 im Gefängnis. „Eine positive Kritik“ erschien noch im selben Jahr. In diesem Werk analysiert Venner die alte Rechte und ihre Fehler. Er stellt in verschiedenen Kapiteln dar, welche Wege man in Zukunft gehen muss. „Eine positive Kritik“ wird oft mit Lenins „Was tun?“ verglichen und gilt als Gründungstext der Neuen Rechte. Viele Personen bauten auf diesem Werk auf. Als Beispiele kann man hier Alain de Benoist und die französische Identitäre Bewegung nennen.

 

Der Aufbau

Zuerst werden Themen wie die Fehler des nationalen Lagers erörtert. Venner schreibt über die fehlende Moral, den Zusammenhalt, aber auch die mangelhafte Organisation. Sein Motto „Von einem Aktivisten für Aktivisten“ wird er über seine Erfahrung aus vergangenen Konflikten gerecht. Sehr lebhaft und bildlich kann er die vergangenen Fehler reflektieren und daraus Schlüsse ziehen.
Er schreibt über Opportunisten, Verräter und Halbherzige. Was ist Revolution und wie entsteht sie? Venner kann dazu manche spannende und interessante Antwort geben. Welche Möglichkeiten existieren zum Widerstand? Welche sollte man umsetzen? Welche sind nicht geeignet? Benötigt man einen Anführer oder ist eine entschlossene kleine Gruppe wertvoller? Benötigt man eine Doktrin, gar eine Ideologie für den durchschlagenen Erfolg? Welche Schlüsse kann man aus den Bewegungen des 20. Jahrhunderts ziehen? Venner beschreibt nicht nur seine Vergangenheit, er gibt auch richtungsweisende Beispiele aus der Geschichte. An dieser Stelle kommt der Historiker zum Vorschein.

Kritik am Liberalismus

Dominique Venner

Venner führt seine Kritik am Liberalismus und dem Kommunismus aus. Er legt dar, dass die Aktivisten ein gefestigtes Wertegerüst benötigen. Er spricht über Wirtschaft, Kapital und die soziale Frage. Besonders relevant ist die Frage der Effektivität. Der Algerienkrieg sei laut Venner vor allem auch aufgrund der falsch genutzten Mittel negativ für Frankreich ausgefallen. Experten wären an falschen Stellen verheizt worden Aktivisten arbeiten am Limit. Aus diesem Grund seien sie vollkommen anders im Umgang mit Mitteln und Expertise.

Fazit

Dominique Venners Handbuch für eine Neue Rechte liegt erstmals in Deutscher Sprache vor und das ist gut so! Egal ob Parlamentarier oder Aktivist, jeder kann aus diesem Buch seine Schlüsse und Konsequenzen ziehen. Das Paket wird abgerundet mit einem Vorwort von Benedikt Kaiser, zwei Vertretern der französischen IB, einem Interview in der Sezession mit Dominique Venner vor seinem Freitod und zwei Begründungen Venners für ebendiese Tat. Ein Werk, welches an den Zusammenhalt aller Europäer appelliert. Pflichtlektüre für alle Patrioten!

Das Buch gibt es hier.

 

 

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Yannick Noé ist leitender Redakteur des Arcadi Magazins. Seine Lieblingsthemen sind Politik, Kunst und alle möglichen Bücher. Für Arcadi rezensiert er verschiedene literarische Werke.

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