fbq('track', 'ViewContent');
Verbinde dich mit uns

Bücher

Rezension: Der Weg der Männer

Was macht einen Mann aus?

Veröffentlicht

 

am


„ Was ist für einen Mann das Schönste im Leben?“

„Eine weite Steppe, ein schnelles Pferd, der Falke auf seiner Faust und der Wind in seinem Haar.“

„Falsch! Conan, sag du es mir!“

„Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen an dem Geschrei der Weiber.“

Mit diesem Zitat aus dem Film „Conan der Barbar“ könnte man die Grundintention von „Der Weg der Männer“ des Autors Jack Donovan schnell zusammenfassen.

Doch es geht viel mehr in die Tiefe, als man eigentlich erwartet.

Mit einer interessanten Mischung aus Weltuntergangs-Szenarien, evolutionärer Psychologie, Kulturgeschichte und Kritik am Zeitgeist, verpackt in eine einfache, manchmal derbe Sprache, zeichnet der Autor seine Ideen zur Lösung der Krise des modernen Mannes und der westlichen Welt auf.

Der Autor entstammt dem geistigen Umfeld der us-amerikanischen Alternative Right und gilt als Vertreter des Neotribalismus, einer Weltanschauung, die identitäre und primitivistische bzw. staatskritische Positionen vereint und sagt, dass die Evolution des Menschen nicht auf große Staaten und Globalisierung ausgelegt sei, sondern auf kleine, verschworene Gemeinschaften, die von Männern getragen werden.

Seinem eigenen Credo folgend ist Donovan Mitbegründer der „Wolfs of Vinland“, einer Gruppe von, sich selbst als Stamm bezeichnenden Männern, die, optisch an Rockerclubs erinnernd, versuchen diesem Ideal zu folgen.

Donovan Cover2.inddGespickt mit popkulturellen Zitaten und Anspielungen, sowie Querverweisen auf wissenschaftliche und philosophisch/politische Werke versucht Donovan die Männlichkeit über die Tugenden der Ehre, Kraft, Mut und Kompetenz zu definieren und ruft dazu auf Banden zu bilden, in denen Männer wieder Männer sein können. Der selbstgesetzte Anspruch des Autors ist es den Unterschied zwischen „beeing a good man“ und „beeing good at being man“ zu beschrieben.

Insbesondere für Leser, die rein theoretischen Werken eigentlich weniger zugeneigt sind, empfiehlt sich das Werk des, auch nach außen hin authentischen, Autors, weil er es versteht seine Ideen verständlich und einfach zu formulieren und seine Hauptthesen im Buch hervorgehoben werden.

Dem intellektuell versierten Leser mag das Buch ein wenig stumpf, ja barbarisch, vorkommen, was aber durchaus der Intention des Autors entsprechen mag.

Nichtsdestotrotz  spricht „Der Weg der Männer“  einfache Wahrheiten aus, die lange vergessen sind, und die doch den uralten Instinkt in jedem Mann ansprechen. Dementsprechend ist das Buch für alle (aber insbesondere Männer) empfehlenswert, die das Gefühl haben, das mit unserer Gesellschaft und insbesondere mit dem Bild des modernen Mannes als metrosexuellem, verweichlichtem Frauenversteher etwas nicht stimmt.

Hier gibt es das Buch.

Fotos: Antaios

Werbung
Klicken um zu Kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
2500
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Werbung

Beliebte Beiträge