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Retro Gaming Teil 4: Das Super Nintendo, eine der bekanntesten Retro Konsolen

Foto: Kevin Roden auf Pixabay

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Eine der bekanntesten und verbreitetsten alten Konsolen der Welt…

…ist sicherlich das Super Nintendo. Deshalb ist es gut, dies als erste Retrokonsole anzusprechen. Vom Design her war das Super Nintendo eher klobig und mit einem weißen Plastik überzogen, was später eine hässliche gelbe Färbung annahm. Die Spiele wurden auf Modulen ausgeliefert, die eine in Plastik verkleidete Platine waren, auf der meistens auch Zusatz Chips installiert wurden. Das Super Nintendo ist eines der bekanntesten Geräte, bei denen man mittlerweile auf die Kontakte pusten muss, um viele Spiele zum Laufen zu bringen. (Sollte man aber nicht tun, weil das Rost beschleunigt. Tun aber alle.)

Gespeichert wird der Spielerfolg, auf ein im Modul verbauten, und von einer Batterie aufrecht erhaltenen, RAM Chip. Oft gehen diese Batterien (Knopfzellen) mittlerweile zur Neige und müssen gewechselt werden, damit man das Spiel speichern kann.

Einige Spiele enthalten Zusatz Chips, wie eine für einfache Polygone gebauten, Zusatz GPU, namens „Super FX Chip“.

Das Super Nintendo war die letzte Nintendo Konsole, die wirklich in allen Genres gut mit Software bedient war. Deshalb gibt es da reichlich Auswahl für jeden Geschmack. Nintendo selbst ist wie zu erwarten die Spitze im Bereich Jump and Run spielen. Rares Donkey Kong Reihe war optisch spektakulär und hatte den besten Soundtrack. Aber auch bei Rollenspielen war das SNES durch spiele wie Terranigma, Chrono Trigger und Secret of Mana legendär.

An Zubehör gibt es eine Maus, und eine Lightgun namens Super Scope, die optisch wie eine Panzerfaust aussieht, und die durch Messung von Signalen des TV ermöglicht, virtuelle Gegner abzuschießen. Dieses System nutzt jedoch dafür die Tatsache aus, dass Röhrenfernseher das Bild sequenziell mit einem Kathodenstrahl erzeugen, der von Linksoben nach Rechtsunten bewegt wird. Dadurch kann man, wenn man das Bild zuerst für einen Frame schwarz färbt, und für den nächsten Frame Weiß, zählen, welche Stelle des TV „Getroffen“ wurde, indem man zählt, wie lange es braucht, bis der anvisierte Bereich weiß wird. Moderne Fernseher generieren ihr Bild aber nicht Sequenziell, sondern bestehen aus einer Reihe von Leuchtdioden, die nahezu zeitgleich aktiviert werden. Deshalb sind alte Lightguns auf neuen Fernsehern absolut nutzlos. Als Sammlerstück sieht das Gerät jedoch extrem cool aus. (Und es ist die reale Version einer fiktiven Waffe im späteren Smash Bros Spiel.)

Der „Super Game Boy“ ist ein Zusatzgerät, was in den Spielmodulschacht gesteckt wird, und mit dem man Game Boy Spiele auf dem TV spielen kann. Es können die vier Graustufen des Game Boys softwareseitig zu Farben ändern. Manche Spiele haben dafür auch vorgefertigte Einstellungen. Bei vielen Spielen gibt es aber da ein Problem: Einige Game Boy Spiele nutzten die Graustufen um Höhenunterschiede optisch darzustellen. Deshalb kann der Super Game Boy da seltsame Resultate erzeugen, die eher an einen Drogentrip erinnern, als an das eigentlich geplante.

Der Super Game Boy erlaubt es, mit der Maus eigene Hintergrundgrafiken zu erstellen. Da man diese jedoch nicht speichern kann, ist die Funktion nutzlos.

Ähnlich wie es Sega mit dem Mega CD und dem 32X tat, versuchte Nintendo, das Super Nintendo durch Zusatzlaufwerke zu erweitern. Das erste Zusatzlaufwerk, was man zu entwickeln versuchte, war ein Laufwerk in Kooperation mit Sony, was auf den Namen „Playstation“ hören sollte. Nachdem Nintendo einige fragwürdige Geschäftspraktiken gegenüber Sony anwandte, hat Sony die Playstation jedoch zu einer eigenen Konsole entwickelt.

Von der Playstation wurde vor einigen Jahren ein Prototyp gefunden, der eine Einheit von SNES und CD Laufwerk bildete. Die Teile für das CD Laufwerk waren da aber aufwändig hardwareseitig abgeschaltet worden, dass Techniker Tage brauchten, dies wieder zu aktivieren. Was auffällt ist: diese Playstation ist hundertprozentig mit dem Datenformat des SNES kompatibel, aber nicht mit dem Format der Playstation. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass dieses Gerät über den Prozessor des SNES lief und deshalb, sofern es keinen separaten Grafikprozessor gab, nicht die Leistung der späteren Playstation erreicht hätte, sondern höchstens Super Nintendo Spiele mit leichten Verbesserungen und vielleicht auch animierten Filmsequenzen ausgegeben hätte.

Das, was wirklich veröffentlicht wurde, ist das Satellaview. Satellaview ist ein Zusatzlaufwerk, welches eine Verbindung zur Satellitenschüssel herstellte, und mit Hilfe eines, optisch dem Super Game Boy sehr ähnlich aufgebauten, Moduls Daten speicherte. Dies war ein Versuch des interaktiven Fernsehens. Nutzer mussten einen PayTV Kanal abonnieren und konnten dann mit dem Satellaview bei Sendungen „mitspielen“. Ähnlich wie einer Fernsehsendung wurden um bestimmte Uhrzeiten Spiele ausgestrahlt.

Dies war ein sehr interessantes Konzept. Da es aber diesen TV Sender nicht mehr gibt, kann dieses Gerät nicht mehr benutzt werden. Hacker versuchen seit Jahren mit Hilfe von Aufzeichnungen, diese Sendungen zu rekonstruieren und auf einem Emulator lauffähig zu machen.

Michael Kumpmann hat Medienmanagement studiert und schreibt seit 3 Jahren für mehrere Magazine, darunter eigentümlich frei.

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NFW
Gast
NFW

Interessantes Thema, leider geschrieben wie von einem 6.Klässler und damit meine ich nicht nur die Rethorik, sondern auch die Rechtschreibung. Acardi verkauft mittlerweile Hefte für gutes Geld, da sollte doch ein Mindestmaß an Qualitätssicherung bei Onlineartikeln drin sein.

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