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Putin: Die liberale Idee hat sich überlebt!

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In einem Exklusivinterview mit den Journalisten Lionel Barber und Henry Fox von der Zeitung Financial Times gab der russische Präsident Wladimir Putin einen seltenen Einblick in seine Ideenwelt. Angesprochen auf die gegenwärtigen Entwicklungen in Europa, erklärte er die Ideologie des Liberalismus und das Konzept der Masseneinwanderung für gescheitert. Gewachsene Kulturen, Traditionen und die Familie gelte es gegen die Angriffe der Schwulenlobby zu verteidigen, so Putin.

 

Von Alexander Markovics

 

Masseneinwanderung und Liberalismus:

„Die liberale Idee geht davon aus, dass Einwanderer ungestraft morden, plündern und vergewaltigen können, weil ihre Rechte als Einwanderer geschützt werden müssen.“ (Putin)

 Doch jedes Verbrechen müsse bestraft werden, so der russische Präsident. Angela Merkels Entscheidung Millionen Flüchtlinge ins Land zu lassen, sei ein „Kardinalfehler“ gewesen. Im Interview verurteilte er den „geistlosen Multikulturalismus“ der westlichen Eliten, welcher dazu geführt habe, dass sich die Europäer nicht mehr sicher fühlen würden. Die liberale Idee sei deswegen obsolet geworden, so Putin, „(…) weil sie den Interessen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung entgegenlaufe.“

 

Die Welt am Vorabend des Dritten Weltkriegs:

„Der Kalte Krieg war schlecht… aber zumindest hatte er Regeln. (…) Heutzutage scheint es, als würde es überhaupt keine Regeln mehr geben.“

 Angesprochen auf die weltweiten Spannungen in Bezug auf den Iran und den Handelskrieg mit China verurteilte Putin die unilaterale Machtausübung der USA. Durch die Alleingänge der Vereinigten Staaten von Amerika und ihrer rechtlosen Außenpolitik würden explosive Situationen auf der Welt entstehen. Ein neues nukleares Wettrüsten sei das Ergebnis der amerikanischen Politik. Russland stehe neuen Abkommen zur Beschränkung der Atomwaffen auf der Welt offen gegenüber, so Putin.

 

Syrien: „Wer nicht von Zeit zu Zeit Risiken in Kauf nimmt, wird niemals Champagner trinken.“ (russisches Sprichwort)

In Bezug auf das russische Eingreifen in Syrien bekannte sich Putin zu den Risiken, welche Russland damit eingegangen sei. Damit habe man nicht nur tausende Islamisten getötet und Präsident Assad gestützt, sondern auch der Russischen Armee unschätzbare Kampferfahrung beschert. Russland seit durch seinen Einsatz in Syrien wieder in das Konzert der Mächte zurückgekehrt.

 

Für die Bewahrung von Kultur, Tradition und Familie, gegen die aggressive Propaganda der Schwulenlobby

Neben dem Multikulturalismus zähle laut Putin die Propagierung „sexueller Diversität“ zu den Kardinalfehlern der liberalen Regierungen des Westens. Schwule und Lesben können Leben wie sie wollen, aber sie dürfen nicht Kindern einreden, dass sie fünf oder sechs verschiedene Geschlechterrollen leben können.

 

Wen interessieren die Skripals?

Angesprochen auf die eisigen Beziehungen zwischen Großbritannien und Russland erklärte Putin, dass er an einer Wiederherstellung der Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich interessiert sei. Spionage und Gegenspionage seien es nicht wert, dass Verhältnis zwischen zwei Staaten wesentlich zu beeinflussen, so Putin. So habe Großbritannien die Skripals als Agenten gegen Russland eingesetzt, doch in Russland sei dies den Menschen „Keine fünf Kopeken“ wert. Denn im Verhältnis zwischen Staaten gehe es um Milliarden Umsätze und das Schicksal von Millionen Menschen.

 

Fazit: Russland geht in die Offensive, bleibt aber Konziliant

Trotz der Sanktionen des Westens und der Kriegstreiberei der USA in der Ukraine streckt Russland dem Westen weiterhin die offene Hand aus. Dabei wird Putin immer selbstbewusster und greift nun auch das liberale System offen an, was vor 10 Jahren wohl nocht undenkbar gewesen wäre. Offensichtlich scheint der Präsident nach einer erfolgreichen Außenpolitik nun doch noch einen inneren Umbau Russlands anzustreben. Die wiederauferstandene eurasische Großmacht ist auch weiterhin an keinem Weltkrieg interessiert, sondern setzt stattdessen auf einen schrittweisen Umbau des unipolaren Chaos unter Führung der USA hin zu einer multipolaren Weltordnung mehrerer gleichberechtigter Mächte. Russland, China und nun bald der Iran sind bereits Partner in dieser neuentstehenden Welt. Putins jüngste Äußerungen zeigen uns, dass auch Europa ein Partner auf Augenhöhe in einer neuen Friedensordnung sein könnte. Doch zuerst müssen wir uns von der Ideologie des Liberalismus befreien! Denn solange Angela Merkel in Europa das sagen hat, können wir unser Schicksal nicht selbst in die Hand nehmen.

Alexander Markovics ist ein patriotischer Aktivist, studierter Historiker sowie patriotischer Journalist aus Wien und Gründer der Identitären Bewegung Österreich. Er absolviert zur Zeit das Masterstudium Geschichte an der Universität Wien.

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Nur wird das „Linksliberale“ mittlerweile zur Ideologie !

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