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Nicole Höchst: Obdachlose brauchen unsere Unterstützung

AfD-Bundestagsabgeordnete thematisiert Doppelmoral der Altparteien

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Die AfD-Bildungs- und Familienpolitikerin Nicole Höchst, die kürzlich beim Bundesparteitag für den Parteivorsitz kandidiert hatte, äußert sich zum Thema Obdachlosigkeit in Deutschland und setzt damit einen wichtigen sozialpatriotischen Akzent. Höchst wirft die Frage auf: Wer kümmert sich noch um die Deutschen, die in eine gravierende Notlage geraten sind? Eine Frage, die erst recht in der kalten Jahreszeit umso lauter gestellt werden sollte.

In der Vergangenheit seien keine statistischen Daten von der Bundesregierung über Wohnungslosigkeit erhoben worden. Höchst: „Im November fragten wir die Bundesregierung nach vorliegenden Daten über das Ausmaß von Obdachlosigkeit in Deutschland. Die vorliegenden Daten gehen weit auseinander. So verwendet die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS) als Stichtag den 31. Mai 2018 und schätzt zwischen 313.000 und 337.000 Personen als wohnungslos ein. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) betrachtet einen Stichtag, der vier Wochen später, zum 30.06.18 inklusive Dunkelziffer 542.000 Obdachlose benennt. Die BAG W zieht darüber hinaus ein Jahresmittel, was angesichts der Berücksichtigung der kalten Jahreszeiten aussagekräftiger sein dürfte und kommen sogar auf 678.000 Personen, was in etwa der Gesamtgeburtenzahl von 2013 entsprechen würde. Jedoch mussten bei allen Zahlen fehlende Anhaltspunkte durch Annahmen ersetzt werden.“

Die hohe Zahl von Wohnungslosen sei ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft und mache deutlich, dass man sich diesem, wie die Abgeordnete betont, real existierenden Problem zuwenden sollte. Höchst: „Was, wenn die Zahl der Wohnraumbedürftigen jeden Monat durch ungebremsten Zuzug aus allen Herren Ländern noch verschärft wird? Was, wenn die Megalomanie der Bundesregierung, die schamlos der ganzen Welt Obhut und deutsche Sozialleistungen offeriert, auch durch merkliche Wohnraumverknappung innenpolitisch entzaubert wird? Werden dann endlich Konsequenzen gezogen?“

Insofern sei es wichtig, dass der im September eingebrachte Gesetzesentwurf zur Einführung einer sogenannten „Wohnungslosenberichterstattung“ zur Erhebung einer bundesweiten Statistik und somit zu validen Daten führt. Die AfD begrüße diese Maßnahme und verbinde sie mit der Hoffnung, dass dann gezielter den Menschen geholfen werden kann, die ungewollt in die schlimmste aller Notlagen geraten sind.

Florian Sander ist Mitglied der Landesprogrammkommission sowie des Landesfachausschusses Außen- und Sicherheitspolitik der AfD NRW. Er hatte eine Dozentur an einer Fachhochschule inne, lehrte dort Soziologie, Sozialpsychologie und Politikwissenschaft und ist aktuell Doktorand an der Universität Bielefeld. Er schrieb u. a. für 'Le Bohémien', 'Rubikon' und 'Linke Zeitung', ist inzwischen Autor für 'Arcadi', die 'Sezession', den 'Jungeuropa'-Blog, 'Glauben und Wirken' und 'Wir selbst' und betreibt auf http://konservative-revolution.blogspot.com seinen eigenen Blog.

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