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Meinung

Mut zum Populismus?

Ein Plädoyer für den Populismus.

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„Ich bin und bleibe Populist!“ Sagte Matteo Salvini, der Vorsitzende der rechtspopulistischen italienischen Partei Lega Nord.

Die junge Freiheit kommentierte dies  „Bei Matteo Salvini verliert die liebste Fremdbezeichnung des europäischen Journalismus alle Zähne.“ (jungefreiheit.de -Die jungen Rechten übernehmen die Führung – 07.03.2018)

 

Sollten wir also unsere Angst vor diesem Begriff ablegen und ihn stattdessen positiv benutzen?

 

Klären wir erstmal die nüchterne Bedeutung dieses Begriffes: Populismus wird aus dem lateinischen Wort „Populus“ was „Volk“ bedeutet abgeleitet. Hört sich ja nicht schlecht an, das Volk ist schließlich in einer Demokratie der Souverän und „Alle Macht geht vom Volke aus“, über dem Haupteingang des Reichstags – indem unsere selbsternannten „Volksvertreter“ tagen – steht bekanntlich „Dem deutschen Volke“ und wir sind ja auch das Volk.

 

Aber Politik für das deutsche Volk wird dort schon lange nicht mehr gemacht.

Stattdessen wird an seinem Tod gearbeitet und es werden immer mehr Gesetze in allen Bereichen zum Nachtteil des Volkes erlassen. Die Politiker schauen dem Sterben zahlreicher Deutscher durch Merkels Gäste gleichgültig zu, sie sorgen sich nur um ihre Macht und um ihr ideologisch geprägtes Bild der friedlichen Multikulti-Gesellschaft, welche schon lange gescheitert ist.

In ihrem Elfenbeinturm gefangen, können oder wollen sie die Sorgen der Bürger nicht ernst nehmen und diffamieren diejenigen welche auf die Probleme in unserem Land aufmerksam machen deshalb als „rechte Hetzer“, „Fremdenfeinde“ oder eben „Rechtspopulisten“.

Die Tatsache dass der Begriff „Populismus“ von ihnen in einem negativen Kontext benutzt wird, spiegelt diese Einstellung wider. Sie sehen das Volk nämlich als eine Masse, die sich an ihren Willen anpassen muss, da sie ja über dem Volk stehen und schon wissen, was das beste für den Otto Normalverbraucher ist.

 

Seitdem die AfD im Bundestag sitzt, weht den alteingesessenen Abgeordneten allerdings ein starker Wind entgegen, auch wenn alle Anträge der AfD abgelehnt werden. Die Politiker können sich aber jetzt nicht mehr der Stimme des Volkes entziehen, denn seine Vertreter sitzen neben ihnen und reden vor ihnen am Rednerpult, mit der Stimme des Volkes. In dieser Zeit ist es wichtig, dass es Politiker gibt, welche sich die Sorgen der Bürger vorurteilsfrei anhören und bei jeder Entscheidung darauf bedacht sind, dem Volk zu dienen und Gesetze nur zum Wohle des Volkes zu erlassen.

Der Begriff „Populismus“ verkörpert diese Mentalität und wir sollten ihn auf unsere Fahnen schreiben. Wir sind das Volk!

 

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Robert Wagner
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Robert Wagner

Teil 1: Ich darf doch sehr bitten, die Bundestagsabgeordneten der AfD sind nicht in größerem Maße Vertreter des Volkes als die Abgeordneten der anderen Parteien. Sie alle werden nach demselben Prozedere gewählt und vertreten ALLE das Volk. Es ist sehr vermessen und ignorant, so zu tun, als seien nur die Wähler der AfD das Volk, wo kommen wir denn dahin? So etwas kann niemand behaupten, der klar bei Verstand ist. Was den Populismus angeht: Natürlich schwingt etwas Populismus immer mit, wenn Politiker für ihre politische Agenda werben, bei einigen mehr, bei anderen weniger. Wenn es aber so weit geht, dass… Weiterlesen »

Robert Wagner
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Robert Wagner

Teil 2: Ein anschauliches Beispiel dafür, wozu ein solcher primitiver Rechtspopulismus führen kann, der die Massen gegen Menschen aufhetzt, die irgendwie – vorzugsweise durch den Phänotyp – von der vermeintlichen Norm abweichen, ist der Fall um den deutschen Sportstudenten Philipp Awounou. Dieser sympathische junge Mann, der zur Hälfte afrikanischer Abstammung ist, war zusammen mit seiner Freundin auf einem Werbeplakat einer Krankenkasse zu sehen und muss sich seither auf Facebook und Youtube von völlig schambefreiten rechten Internettrollen aufs Übelste beschimpfen und beleidigen lassen. Nur weil er eine dunklere Hautfarbe hat als sie, sei er ein Mörder, Vergewaltiger und Sozialschmarotzer, der gar… Weiterlesen »

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