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Mordhau – mittelalterliches Gemetzel

Wir haben den aktuellen Spielehit getestet

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Surrende Pfeile, das nicht zu überhörende Geschrei von Tod und Leid um einen herum, brennende Menschen, die aus ihren Häusern rennen, das dumpfe Klirren von Stahl, der in der Schlacht noch mehr Stahl oder den Kopf des Gegners trifft und der nichts zu übertünchende Gestank von Tod in der Luft sind hier allgegenwärtig.

Bei wem hier schon Interesse geweckt wurde, der ist bei Mordhau genau richtig. Mordhau ist ein Hack ’n‘ Slash-Videospiel, das vom slowenischen Studio Triternion entwickelt wurde. Zum ersten Mal trat es 2017 auf die Bildfläche, als es bei Kickstarter fast 300.000$ sammelte.

Daraufhin verschwand es fast wieder spurlos von der Bildfläche, zwar gab es eine Closed Alpha, doch davon bekam der „Normalo Gamer“ nicht so viel mit. Bis es vor 3 Wochen dann fast aus dem Nichts wieder auf Steam erschien und das mit allergrößtem Erfolg. Binnen weniger Tage war das ach so unbekannte Mittelalter – Spiel, mit dem ach so ungewöhnlichen Setting, auf Platz 1 der Steamverkaufscharts und bisher immer noch ungeschlagen.

 

Aber was ist Mordhau denn nun überhaupt ? Grob gesagt, ist es ähnlich wie Chivalry. Mit der Maus bestimmt der Spieler die gewünschte Richtung des Schlags. Hinzu gesellen sich in Mordhau aber noch angetäuschte Schläge, alternative Haltungen für bestimmte Waffen und ein deutlich größeres Arsenal an Kriegsgeräten – unter anderem auch Ballisten, Katapulte, Pferde, allerlei Abwehranlagen, die die Schlacht zu Gunsten deines Teams drehen können und eine Menge Blut und Verstümmelung.  Hierbei gibt es nun zwei Herangehensweisen: Zum einen kann man sich einfach ins Getümmel werfen und einfach nur so drauf loshacken, ob Freund oder Feind spielt dabei gefühlt nie wirklich eine Rolle, vor allem bei neueren Spielern. Dies ist aber auch keine große Überraschung, den im Frontline Modus, der wohl mit Abstand der beliebteste der drei Modi bei den Spielern ist, kämpfen 64 Spieler zusammen auf einer Karte, die durchaus größer sein können. Hier füllt man sich oftmals wie bei einem Metal-Konzert. Ein falscher Schritt nach vorne und man landet zwischen allen im Moshpit und verschwindet im Chaos. Mordhau ist hierbei wenig fehlerverzeihend. Ein gezielter Schlag gegen den Kopf oder eine Gliedmaße und man ist mit einem großen Blutfeuerwerk aus dem Spiel, zumindestens bisschen man 30 Sekunden später wieder mittendrin ist. Zum anderen gibt es die Spieler, die sich die Zeit nehmen und das Kampfsystem wirklich intensiv studieren. Jede einzelne Bewegung des Gegners lesen und Fehler sofort fatal bestrafen. Wenn man dies einmal drauf hat, dominiert man die anderen Spieler auf dem Schlachtfeld massiv und die Köpfe, Arme und Beine werden einem nur so zu Füßen liegen.

Zur Zeit gibt es in Mordhau, wie schon angesprochen, drei Spielmodi, der Frontline Modus in dem bis zu 64 Spieler gegeneinander antreten. Hier kommt genau das Feeling, für die die meisten Leute Mordhau gekauft haben.

Der zweite Modus ist ein Battle Royale Modus, welcher hier jedoch nur kurz angeschnitten wird, weil er absolut überhaupt nicht erwähnenswert ist. Die Spiele starten nicht annähernd voll und so kann man hoffen, wenn die Lobby wenigstens zur Hälfte befüllt ist, weil keiner diesen Modus spielt. Klar, ein Mittelalter Battle Royal ist mal etwas Neues, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht spielenswert. Es ist unklar, ob die Entwickler hier noch Änderungen vornehmen oder den Modus ganz rausnehmen, aber zum jetzigen Zeitpunkt die Finger davon lassen. Es gibt ja mittlerweile ein ganzes Meer aus Battle Royale Spielen, da wird doch irgendwo der richtige Fisch dabei sein.

Den Abschluss macht ein Horde-Modus in dem du alleine oder mit anderen Spielern gegen Wellen von immer stärker werdende Gegner antrittst. Keine bahnbrechende neue Idee, aber eine kleine Abwechslung, wenn einem das Gemetzel im Frontline Modus zu viel wird.

Leider könnte bei Mordhau durchaus an größeren Karten, größeren Servern und weniger Schläge vom eigenen Team in den Rücken gearbeitet werden. Hier sollten die Entwickler noch einmal nachbessern und weitere Karten veröffentlichen. Für die Zukunft ist auch ein Modsupport angekündigt. Aber dies sind alles noch Punkte an denen gearbeitet wird. Schließlich ist das Spiel erst knapp 3 Wochen auf dem Markt.

Wer einst mit Chivalry schon seinen Spaß hatte, wird in Mordhau einen würdigen (wenn auch nur geistigen) Nachfolger finden, der vieles besser macht. Das Kampfsystem macht auch nach Stunden noch Laune, die Waffen- und Anpassungsoptionen sind vielfältig und dürften jedem Spieler ein geeignetes Instrument in die Hand geben, um sich ins Gemetzel zu stürzen.

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