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Politik

Mein Besuch auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Auf der Frankfurter Buchmesse 2017 kam es zu Ausschreitungen. Wer war daran schuld?

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Lange genoss man ein ungestörtes Dasein, ein komfortables Propagandieren in einer Halle, die einer Blase glich. Meinungsvielfalt, bei so viel vermeintlicher Intellektualität lediglich ein Fremdwort. Wiegte man sich doch Jahrzehnte lang in einer bestimmenden und definierten Ruhe, versah die Realität und die logisch, natürliche aufkommende Folge – eine Kontakultur.
„Kontrakultur“ stand auf meiner Tasche, die mir durch die bunten Buchgefilden hindurch, an Roberto Blanco´s Lebenswerk vorbei auf dem Weg zu den wirklich wichtigen Bereichen der Gegenwart führten, den politischen, um die Schulter hing. Ein Verlag nach dem anderen war gut ausgestattet mit Flugmaterialien und Buttons auf denen in bunten Buchstaben der Hashtag „#VERLAGEGEGENRECHTS“ und passend dazu Lesezeichen „für die Vielfalt“ verteilt wurden. Ein junges Mädchen fragte mich doch allen Ernstes, auf den Schriftzug meines Beutels bezogen, ob ich denn gegen Kultur sei. Gegen die moderne Welt mit all seinen Schattenseiten, gegen den multikulturellen Zeitgeist, gegen die herrschende political correctnes. Das bedeutet für mich kurzgesagt Kontrakultur. Sie ist Sein und Handeln, Leben und Verwirklichung.

Ich bin jemand, der gerne diskutiert. Vor allem mit dem politischen Gegner. Am Stand der Anne Frank Stiftung fragte man mich, was denn Kultur sei!? Also wem man das erklären muss…
Ist Kultur doch grundlegend die Lebensweise eines Jeden. Nun denn.
Es war praktisch ein Korridor aus linken bis linksextremen Verlagen und Bündnissen, die einen zum Beispiel „zum Mund auf“ gegen rechte Gewalt bewegten, aber auch Spitzenvertreter der Buchbranche beteiligten sich am negativen Klima, welches Haltung und Stärke vermitteln sollte. Man befand sich symbolisch auf dem Waldgang und man erkannte, wie sich die politische Linke mal wieder selbst erniedrigte und deren Schwäche herauskristallisierte.

Der Stand von des Antaios Verlages lag doch tatsächlich so, dass man ihn kaum ohne politische Indoktrination erreichen konnte. Frei nach Nietzsche: „Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel“ erreichte ich den Verlag.
Von allen Seiten eingekesselt, um sich, wie es hieß mit dem Anderen „auseinanderzusetzen“ , so z.B von der Amadeu Antonio Stiftung verkündet. Als jedoch Frau Kositza das Gespräch suchte und sich den zwei gestifteten Gestalten höflich näherte, reagierten diese derartig kühl bis abweisend und ließen erkennen, dass ein Diskurs überhaupt nicht gewünscht ist.

Das Ausbleiben von Empörungswellen oder Reaktionen, seitens der Messeleitung wegen wiederkehrenden nächtlichen Angriffen auf die Verlage Manuscriptum, Antaios und JF sind bezeichnend. Bereits freitags berichtete man mir von einem Zahnpastaanschlag und Diebstählen. Der Besucherandrang war auch freitags, zudem nur Fachbesucher und Presse zugelassen war sehr stark. Was sich jedoch am folgenden Tag abspielen sollte, konnte man nicht erahnen.


Des Pluralismus wegen sah ich mir noch möglichst viele andere Stände an und kam mit vielen ins Gespräch. Den schönen gemütlichen Ausstellern, die von Indoktrination und Pflichtteilnahme an dem Gewirr der Linken verschont blieben, interessierte es auch herzlichst wenig und ließen umherlaufende orangene Antifaflyer verteilende Herrschaften/innen abblitzen. Es wäre den diversen Organisationen ganz augenscheinig lieb gewesen, hätte es eine aufkeimende Pogromstimmung gegen die neurechten Verlage gegeben und man hätte diese vom Balkon gestürzt. Der Hass war stets zu spüren.

Als dann gegen Nachmittag durch Ellen Kositza das neue Buch des Antaios Verlages „Mit Linken leben“ von Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld in Halle 4.2 auf einer kleinen Bühne vor großem, beachtlichem Publikum vorgestellt wurde und dazu noch Björn Höcke erschien, war dies natürlich einem Untergang für den kleinen vermeintlichen Antifaschisten gleich. Ständig schallten Zwischenrufe in die ruhige zuhörende Zuschauerschaft. Plötzlich hebten 6 bis 8 Personen bunte Schilder in die Höhe und skandierten störende Rufe. Ich reagierte sofort und begab mich zügigst mit einem Gefährten von der einen auf die andere Seite des Vortrages, wir rissen zwei dieser Banner herunter und es kam zu drohend gestikulierenden Haltungen der Störer uns gegenüber. Voll Adrenalin geladen skandierte ich während einem perfekten Moment der Stille „jeder hasst die Antifa“, jene Parole, die die gesamte Zuschauerschaft übernahm, die Störenfriede niederrief und welcher heute in sämtlichen Artikeln steht.
Tumulte begannen und ich begleitete nach Abschluss der Vorstellung Herrn Höcke mit ein paar anderen durch die Messe sicher zu seinem PKW. Wieder in Halle 4.2 angekommen stießen wir auf eine agressiv geladene Meute von Störern, die lauthals und handgreiflich versuchten, die nächste Buchvorstellung Martin Sellners und Mario Müllers zu verhindern. Die typischen Parolen schallten über die entgegenstehende Front aus Polizei und uns, den Verteidigern des Eigenen. Schließlich entfernte die Polizei sämtliche linke Unruhestifter, wodurch es auch zu den bekannten Szenen dieses Stadtverordneten gab, der später auf Twitter Lügen verbreitete und mit der Antifa zusammen auf der Buchmesse herumtrollte.
Schließlich schafften es Sellner und Müller auf die Bühne und Götz Kubitschek stellte die beiden den über 300 Zuschauern vor. Bereits eine halbe Stunde zuvor schallte über die Lautsprecher die Durchsage mit der Information, dass die Buchmesse nun schließen würde, mit der Bitte das Gebäude zu verlassen. So trat der Direktor der Frankfurter Buchmesse auf die Bühne an Kubitschek heran und forderte ihn durch Handgreiflichkeit zum Reden auf. Wie ein begossener Pudel und neudeutsch als „Lappen“ stand er auf der Bühne und versuchte vergebens mit dem Megafon zu verkünden, dass die Veranstaltung beendet sei. Die Zuschauer reagierten mit starken Chören aus „Heuchler“ und „wo, wo, wo wart ihr Silvester?“, Herr Boos verließ die Bühne und die beiden Identitären konnten ihre neuesten Werke kurz vorstellen.


Es waren die Stunden die entscheidend waren. Entscheidend und symbolisch für einen Sieg der Meinungsfreiheit standen. Durchhaltevermögen und die Geschlossenheit der Interessierten sorgten dafür, dass man Feinden der Demokratie den Weg nach draußen zeigte. Die Buchmesse, jahrelang eine Komfortzone für gutmenschliche Thesen und Multikulti Ideologie, wurde nun aufgerüttelt und man sicherte sich einen Platz im Verlagsspektrum. Unvergessliche historische Momente der Auseinandersetzung. Die Linke hat diese eben wie meist frontal gesucht. Sie agierte anstatt mit Argumenten und Diskurs, mit Hass und Ausschreitung.

 

 

Justin Cedric Salka war patriotischer Aktivist, ist Funktionär der Jungen Alternative und AfD Stadtrat. Er ist IHK Meister, schrieb bereits u.a für die Junge Freiheit und ist Hassobjekt für Malte und Thorben. Er ist gerne und intensiv mit dem Rucksack in fernen Ländern unterwegs, weshalb Artikel über Identität und Kultur sein Hauptaugenmerk sind.

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