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Musik

Les Discrets: Prédateurs (Review)

Heute mal mit einer tollen Veröffentlichung aus dem Hause Prophecy Productions.

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les_discrets_-_pr__dateursEin Neubeginn?

Jetzt ist es also da: Nach fünf langen Jahren des Wartens beglückt uns Fursy Teyssier mit einem neuen Les Discrets Silberling namens „Prédateurs“. Teyssier sagte zur vorliegenden Scheibe:

„Ein Album für lange Abende, nächtliche Autofahrten, Zugreisen oder jene Momente, in denen wir für gewöhnlich über den Sinn des Seins nachdenken, wenn wir nichts anderes zu tun haben, als dazusitzen und zu warten. Seine Hauptmotive sind Zeit, die Natur und das Leben selbst.“

lesdiscrets_photo-by-andy-julia_001Der Empfang ist dunkel

Nach dem dunklen Intro „Prédateurs“, welches minimalistisch mit Rauschen, einem englischen Sprecher und E-Gitarre gehalten ist, singt in „Vireé Nocturne“ Teyssier erstmals selbst. Gänsehaut! Womit man bei Les Discrets allerdings nicht rechnet: Das Lied wird elektronisch mit einem Trip-Hop Beat unterlegt. Dadurch liegt der Fokus vollkommen auf dem Gitarrenspiel. Die Atmosphäre ist sehr düster und doch schön. In „Les Amis De Minuit“ kommt zum ersten Mal ein richtiges Schlagzeug zum Einsatz. Auch Audrey Hadorn darf ihren tollen Gesang zum Besten geben. Zusammen mit Teyssier wird dieses Lied zur Traumreise. Ein wunderschönes Lied zum Entspannen.

Das Album als Experiment

Das Lied „Vanishing Beauties“ kommt ruhig daher und ist durch seinen elektronischen Beat und das spartanische Einsetzen der E-Gitarre ein gutes Beispiel für den neuen Sound der Gruppe. Der Gesang im Hintergrund und die Keyboard-Parts runden das Paket ab. „Fleur Des Murailles“ singen Teyssier und Hadorn im Duett. Das Lied bäumt sich erst nur elektronisch begleitet auf, bis es immer lauter wird und das Schlagwerk einsetzt. Ein grandioses Lied welches sicher einen Höhepunkt des Albums markiert. „Le Reproche“ ist ein düsterer Track mit Riffs, die auch teilweise in einem Black Metal Song aufkommen könnten; hier werden Bass, Keys und auch Rausch Effekte eingesetzt.  „Les Jours d’Or“ beginnt langsam und ruhig und wird immer lauter, doch bevor das Lied zu „zerbrechen“ droht, widmet es sich wieder den ruhigen Fahrwassern. „Rue Octavio Mey“ ist ein wunderschönes Lied, welches mit Synthesizer verfeinert wird. Der Song eignet sich auch sehr gut zum Entspannen und Träumen! „The Scent Of Spring (Moonraker)“  und „Lyon- Paris“ lassen das Album wunderbar ausklingen. Gerade „Lyon-Paris“ als Instrumentalstück spielt mit den neuen Errungenschaften des Albums und legt deutlich dar, in welche Richtung sich Les Discrets entwickelt haben. Spannend!

Fazit

Les Discret schlagen mit ihrem aktuellen Werk neue Töne an. Das Gesamtkunstwerk entfernt sich zunehmend vom Black Metal / Shoegaze alter Tage und wirkt jetzt düsterer und auch elektronischer. Dem Metalhead dürfte diese Entwicklung nicht gefallen. Wer hingegen auf düstere und ausgefeilte Musik steht und sich nicht von der Komplexität des Albums abschrecken lässt, dem sei die neue Les Discrets auf jeden Fall ans Herz gelegt.

les_discrets_predateurs_complete_box_packshot

Les Discrets verstehen sich als Kunstprojekt. Das sieht man auch an der komplexen Ausgestaltung des Zubehörs.

Lieder:

  • Prédateurs
  • Virée Nocturne
  • Les Amis De Minuit
  • Vanishing Beauties
  • Fleur Des Murailles
  • Le Reproche
  • Les Jours D‘or
  • Rue Octavio Mey
  • The Scent Of Spring (Moonraker)
  • Lyon – Paris 7h34

Bilder: Prophecy Productions

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Yannick Noé ist leitender Redakteur des Arcadi Magazins. Seine Lieblingsthemen sind Politik, Kunst und alle möglichen Bücher. Für Arcadi rezensiert er verschiedene literarische Werke.

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