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Politik

Kommentar zum Wahlerfolg der spanischen rechten Vox-Partei

Tomasz Froelich mit einem Kommentar

Foto: Vox Espana

Veröffentlicht

 

am

Der grandiose Wahlerfolg der spanischen Patrioten von VOX España ist ein gutes Signal für die rechten und freiheitlichen Kräfte in Europa.

Das ordnungsstaatliche Programm von Vox liest sich großartig: Der fette Staat soll verschlankt, Steuern sollen gesenkt, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und viele öffentliche Aufgaben privatisiert, die Anzahl der Staatsbediensteten halbiert, die spanische Familie vor kulturmarxistischem Genderschwachsinn und radikalem Feminismus geschützt, das christliche Erbe Spaniens erhalten, nationale Traditionen wie der Stierkampf bewahrt, und die Einheit Spaniens gegen linke Separatisten verteidigt werden.

Gerade den letzten Punkt sähe ich im Normalfall skeptisch, weil es für viele sezessionistische Bestrebungen valide Argumente gibt und ich für viele von ihnen und für Kleinstaaterei im Sinne Hans-Hermann Hoppes Sympathien hege. In Spanien ist die Situation jedoch eine etwas andere, zumal die katalanische Sezessionsbestrebung links ist und multikulturellen Experimenten und einer Politik der offenen Grenzen das Wort redet, sodaß der Kampf gegen sie als Akt der Selbstverteidigung zu werten ist.

Vox schafft es, seine Inhalte attraktiv zu präsentieren. Santiago Abascal ist ein charismatischer Volkstribun, und auch die Truppe hinter ihm hat Ausstrahlung. Die Veranstaltungen der Partei sind zudem bestens inszeniert. Davon könnte auch die AfD noch etwas lernen, den in puncto politischer Ästhetik und Imagepflege besteht immer noch Optimierungsbedarf.

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