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Campus

Interview mit der Campus Alternative Halle

Morgen wird an der Universität in Halle der StuRa gewählt.

Fotos: Campus Alternative

Veröffentlicht

 

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Hallo liebe Campus Alternative Halle, könnt ihr euch bitte unseren Lesern kurz vorstellen?

Hannah Roeßler:

Ich heiße Hannah Roeßler, bin 23 Jahre alt und komme gebürtig aus einer Kleinstadt in der Nähe von Hannover. Vor knapp vier Jahren zog ich nach Halle an der Saale, um an der Martin-Luther-Universität Jura zu studieren. Inzwischen bin ich im achten Semester und leite neben dem Studium als Vorsitzende die Hochschulgruppe „Campus Alternative Halle“.

 

Christopher Lehmann:
Ich bin 25 Jahre alt und studiere Politik und Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ich kandiere für den StuRa auf der Liste der Campus Alternative auf Platz 2 und bin zurzeit auch im Bundesvorstand der Jungen Alternative.

 

Thorben Vierkant:

Mein Name ist Thorben Vierkant, ich bin 30 Jahre alt und studiere den Politik-Master „Parlamentsfragen und Zivilgesellschaft“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

 

Wieso seid ihr in die Campus-Politik gegangen?

Hannah Roeßler:

Seit Beginn meines Studiums ist der von jedem Studenten zu zahlende Semesterbeitrag jährlich um einige Euro erhöht worden. Als ich mit anderen konservativen Freunden dann anfing danach zu suchen, wo unsere Beiträge so landen, bestätigte sich unsere Befürchtung: Wir hatten unwissentlich mit unserem Geld den Kampf gegen unser eigenes Wertesystem finanziert! Da die bis dato von mir gewählte Hochschulgruppe (das Pendant zur CDU) offensichtlich nur pseudo-konservativ auftrat, sah ich mich gezwungen, selbst aktiv zu werden. So sind wir 2018 dazu gekommen, als Campus Alternative Halle selbst zur Hochschulwahl anzutreten, um dem Treiben des StuRa endlich Einhalt zu gebieten.

 

Thorben Vierkant:
Traditionell ist die Hochschulpolitik schon immer eine linke Domäne gewesen, was in Halle im Vergleich der Hochschulen in den neuen Bundesländern im Besonderen gilt. Auch hatte der RCDS (CDU- Hochschulgruppe) hier kaum eine Opposition aufgebaut. Dies führt aber dazu, dass die Gebühren oft zur Finanzierung verfassungsfeindlicher Strukturen oder für links-grüne Wohlfühlprojekte mißbraucht werden. Ändern lässt sich das nur indem man sich selbst engagiert und zu den Wahlen antritt. Das Geld muss wieder mehr in die direkte Verbesserung der Studiensituation fließen. Mein erster Kontakt mit der Hochschulpolitik war an meiner ersten Universität in Greifswald, wo ich mich damals erfolgreich für den Erhalt des Namens Ernst Moritz Arndt eingesetzt habe. Man kann also tatsächlich etwas bewegen.

 

Wie ist die Resonanz an der Universität? Bekommt ihr viel Gegenwind? Zuspruch?

Hannah Roeßler:

Trotz meines vermeintlich konservativen Studiengangs gibt es tatsächlich inzwischen nur noch wenige Kommilitonen, die noch mit mir reden – die meisten schauen mich eher grimmig an. Das liegt aber glaube ich weniger an meinem Auftreten oder was ich so treibe, als vielmehr an den Dingen, die linke Gegner gebetsmühlenartig ins Internet streuen. Viel dran ist nicht, aber es reicht anscheinend, um oberflächliche Menschen von Gesprächen mit mir abzuhalten.

 

Christopher Lehmann:
Die Resonanz ist logischerweise sehr durchmischt. Natürlich sind die Universitäten ein Sammelbecken für viele linke Strömungen. Aber auch in diesen Reihen gibt es Studenten mit denen man konstruktiv über Politik reden kann. Zuspruch gibt es natürlich von den eigenen Leuten und von einer recht großen Anzahl an Studenten, die uns bei den Wahlen mit ihrer Stimme unterstützen.

 

Habt ihr Ideen für andere Konservative, die an ihrer Universität noch keine Campus Alternative gegründet haben?

Thorben Vierkant:

Wie bei jeder politischen Neugründung ist es wichtig sich ein Themenfeld zu suchen, das nicht von anderen Gruppen besetzt ist. Im ersten Jahr waren das für uns die massiven, nachweisbaren Geldverschwendungen, die einfach hingenommen wurden. Gleichzeitig sollte man nichts überstürzen. Nichts ist peinlicher als sich mit losen Strukturen in so ein Projekt zu stürzen. Man braucht ausreichende Personalstrukturen und dieses Personal muss auch die Zeit und Nerven mitbringen sich regelmäßig bis spät in den Abend mit linken Schwachsinns-Anträgen auseinanderzusetzen. Professionelle Strukturen wie Mitgliederlisten und Satzungen, aber auch seriöse Medienarbeit sind unerlässlich.

 

Bräuchte es eurer Meinung nach nicht ein Gremium auff Bundesebene zwecks Koordination?

Christopher Lehmann:
Langfristig ist durchaus geplant, dass sich die einzelnen Hochschulgruppen der Campus Alternative als ein Verband zusammenschließen. Damit dies gelingt, brauchen wir aber die notwendigen Mitglieder und Strukturen. Dies wird wahrscheinlich noch einige Jahre dauern. Zurzeit konzentriert man sich daher auf die Hochschulorte, die bereits über diese notwendigen Mitglieder und Strukturen verfügen.

Vielen Dank für das Interview!
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Martin Landner
Gast
Martin Landner

Ja, man hat halt meistens neben dem Studium zu wenig Zeit, um auch noch Ehrenämter zu übernehmen. Dadurch überlässt man leider den Spinnern das Feld.

Dazu kommt natürlich, dass es bei Jobs ein Geben & Nehmen ist – falls man in Sachsen an nen AfDler gerät, wird der eigene Lebenslauf natürlich mit großem Wohlwollen gelesen, falls es ein Linksextremer ist, findet der einen Grund, einen nicht einzustellen.

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