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Politik

Integration von Türken – Was über Generationen nicht klappt!

Moritz hat sich seine Sorgen zu Erdogan von der Seele geschrieben. Das Schlimme: seine Gedanken leben in vielen Türken in Deutschland weiter..

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Başbakan Recep Tayyip Erdoğan, AK Parti Genişletilmiş İl Başkanları Toplantısı'na katıldı. Başbakan Erdoğan, partilileri ''Rabia'' işareti yaparak selamladı. (Evrim Aydın - Anadolu Ajansı)

Başbakan Recep Tayyip Erdoğan, AK Parti Genişletilmiş İl Başkanları Toplantısı’na katıldı. Başbakan Erdoğan, partilileri “Rabia“ işareti yaparak selamladı. (Evrim Aydın – Anadolu Ajansı)

Analysieren wir einmal die Integration der türkischen Mitmenschen, die bereits teilweise in dritter Generation bei uns in Deutschland leben, dies lässt sich in meinen Augen direkt auf die Integration der derzeitig nach Deutschland kommenden „Flüchtlingen“ übertragen. Über die Integrations- bzw. Assimilationsbereitschaft der türkischen Bewohner in Deutschland, scheint deren „geheimer“ Präsident Recep Erdogan am besten Bescheid zu wissen. Erdogan stellt fest: „Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein.“

Alles nur Freunde?

Daraus können wir schließen, dass eben diese oben genannten negativen Eigenschaften, wie Hass und Feindschaft, also von anderen ausgeht. Es handelt sich hierbei um einen naiven Nationalismus, der von westlichen Politikern nie in dieser Form propagiert werden würden. Er führt fort: „Sie haben nunmehr seit 47 Jahren mit Ihrer Arbeit, mit Ihrem Bemühen dazu beigetragen, dass Deutschland vorankommt, dass Deutschland in Europa und in der Welt zu einem mächtigen Land wird. (…) Ich verstehe die Sensibilität, die Sie gegenüber Assimilation zeigen, sehr gut. Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie sich einer Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“

Türken blieben Türken

Erdogan lobt somit die Türken in Deutschland dafür, dass sie Türken geblieben sind. Er geht noch einen Schritt weiter und fordert sie auf, dies auch weiterhin zu bleiben und sich nicht an das Land anzupassen. Erschreckend ist es, dass er das Recht für sich in Anspruch nimmt, weiterhin für alle in Deutschland lebenden türkischen Migranten zu sprechen. Er kommuniziert klar, dass er von der türkischen Minderheit erwartet ihre Kultur dauerhaft ohne Abstriche zu konservieren.

Die AKP

Recep Erdogans Partei, die AKP, versteht sich inoffiziell als islamisch-konservative demokratische Partei, ist jedoch weltweit für ihre undemokratischen Prinzipien bekannt. Obwohl sich die AKP als reformerische Kraft gibt, konstatieren mehrere Türkeiwissenschaftler, dass ernstzunehmende Beweise für eine stark muslimisch geprägte Agenda der AKP vorlägen. Die Europäische Union erklärte, dass es unter der Führung der AKP keine Fortschritte im Bezug auf Grundrechte, Menschenrechte, Pressefreiheit und Meinungsfreiheit gab. Des Weiteren ist die Rechtsprechung in großen Teilen nicht neutral und entscheidet meist „pro-islamisch“. Ein Beweis für das undemokratische Vorgehen in der Türkei zeigte sich im gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten auf einer „Anti-AKP“ Demonstration im Mai 2013. Dies löste eine bis dahin ungesehene Protestwelle in der Türkei aus. Das Endresultat der Repressalien waren fünf Todesopfer und tausende Verletze. Erst in jüngster Vergangenheit wurden in Reaktion auf einen (meiner Meinung nach inszenierten Putsch) mehrere Zehntausende systemkritische Beamten verhaftet und die Forderung nach der Todesstrafe wieder offen diskutiert.

Taksim Gezi Park protest in Cologne © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Taksim Gezi Park protest in Cologne
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Marionetten in Deutschland

Am 31. Juli 2016 folgte die mit Abstand heiß diskutierteste Demonstration der letzten Jahre auf deutschem Boden. Islamverbände und die ADD riefen in ganz Deutschland dazu auf, sich einer Großdemonstration in Köln anzuschließen, um die Solidarität mit der demokratisch gewählten Regierung in der Türkei auszudrücken. Kein Wort wurde über die angeblichen „Putschisten“ verloren, die auf den türkischen Straßen wie Hunde teilweise totgeprügelt wurden. 30.000 Erdogan-Anhänger fanden den Weg nach Köln. Inmitten von „Allahu-Akbar“-Rufen und Lobeshymnen über den türkischen Präsident folgten auch deutschsprachige Reden zum Putsch. Die Positionen sind Erdogans Positionen. Nach den islamisch motivierten Gewalttaten in Deutschland und Frankreich, wäre eine Kundgebung der muslimischen Bevölkerung nötig gewesen, in der kommuniziert wird „nicht im Namen unserer Religion“, stattdessen huldigen 30.000 Türken auf deutschem Boden ihrem autoritären Despoten.

Im Grunde ist die Ablehnung größer

Dieses Klammern an eine fremde Regierung, das Ablehnen der deutschen Bundesregierung zeigt doch in welch geringem Maße sich die türkisch-stämmigen Bürger dieses Landes anpassen wollen. Keine Minderheit in Deutschland tut sich daran derzeit so schwer. Ich habe noch nie Berichte gelesen, dass Buddhisten oder Hindus sich derartig schwertun, hinsichtlich der Integration in Deutschland. Wenn wir annehmen, dass Erdogans Worte ein Spiegel der türkischen Seele sind, so können wir uns über die schlechten Integrationserfolge unter türkischen Mitmenschen nicht wundern. Man kann nur konstatieren, dass der türkische Nationalismus in den letzten Jahren in den Köpfen der Türken nur weiter gewachsen ist. Klar wäre es zu pauschal zu behaupten, dass sich alle der hier lebenden Migranten mit türkischen Wurzeln zu Recep Erdogans Kurs bekennen, jedoch sind in meinen Augen, die angepasst säkular hier lebenden Türken deutlich in der Minderheit.

Der Putsch

2016 war das Jahr des Recep Erdogan. Über einen umstrittenen Putsch konnte er gewaltige Umwälzungen in seinem Staat durchführen. Soldaten, Offiziere, Generäle, kritische Journalisten, Polizisten, Lehrer und Professoren wurden unter dem Vorbehalt des Hochverrats ins Gefängnis gesteckt und erwarten Schauprozesse. Das ist nicht alles: Erdogan kämpft immer noch für die Einführung der Todesstrafe. In Deutschland wurde er dafür klar bejubelt. Es wird klar, dass die Türkei unter Erdogan kulturell nicht nach Europa passt. Ein Land, das seine Migranten dafür lobt, dass sie sich nicht anpassen wollen, ist ein Störenfried in unserem friedlichen Europa. Türken in Deutschland, die dem Aufruf des Despoten folgen, sich nicht zu integrieren und dazu im Vergleich zur autochthonen Bevölkerung überdurchschnittlich vermehren, werden in naher Zukunft die Identität Deutschlands gefährden und es liegt an uns dieses undemokratische Verhalten aufzuzeigen und somit die Bevölkerung diesbezüglich zu sensibilisieren.

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