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Gesellschaft

Grünes Spießertum und Rechter Fortschritt

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Die grünen Spießbürger

Umweltfreundlich – Progressiv – Fortschrittlich: Der Inbegriffe dessen was sich gerne „Grün“ nennt. Dabei könnte diese Beschreibung der Realität gar nicht ferner sein. Die Grünen sind konservative Spießer; bürgerliche Gartenzwergbesitzer; Kleingärtner, deren Rasen um Gottes Willen nicht betreten werden darf. Man schaue sich nur einmal die Vorsitzenden dieser Partei an: Annalena Baerbock und Robert Habeck. Sieht einer dieser beiden nach Revolution aus? Oder hebt sich auch nur einer von beiden wenigstens optisch von der Masse der Kleinbürger unserer Republik ab? Nein. Sie sind der real gewordene Inbegriff der kleinbürgerlichen Existenz – völlig ohne jegliches Ästhetikgefühl, dank der 68iger vollkommen tugendlos dahinvegetierend und alleine auf ihr materielles Dasein beschränkt. Kurz gesagt, die perfekten Repräsentanten unserer hauptsächlich kleinbürgerlich geprägten Bundesrepublik. Wen mag es da also wundern, dass diese Partei aktuell auf dem besten Wege ist, stärkste Kraft und damit Kanzlerpartei zu werden?

Aus der Sicht des neutralen Beobachters jedenfalls ist diese Entwicklung nur logische Konsequenz.

 

Spießer im grünen Gewandt

Eine solche Entwicklung ist auch nicht erst durch das Personal der Grünen absehbar geworden. Auch aus ihrer Politik spricht ein tief verwurzeltes und antifortschrittliches Spießertum. In den 70iger und 80iger Jahren mag deren Umweltpolitik ja noch fortschrittlich gewesen sein, aber die Welt bleibt nicht stehen und auch die Wissenschaft entwickelt stetig neue Technologien. Anstatt sich dieser Erkenntnisse jedoch zu bedienen, wird in typisch konservativer Manier am „altbewährten“ Repertoire grüner Umweltpolitik festgehalten – „schließlich wirkt es ja noch“.
Ebenso erinnert die ständige Suche nach dem nächsten Verbot – Tempobegrenzung auf Autobahnen, Zwangsvegetariertage, Verbrennungsmotorverbot, etc. – eher an den griesgrämigen älteren Herren von nebenan, der aus Langeweile an seiner unbedeutenden Existenz seinen Gram durch Vorschriften auf unbeteiligte umzulegen versucht. Und bei nähere Betrachtung ist es mit der Umweltfreundlichkeit auch nicht mehr weit her. Seltene Erden, die sowohl für Photovoltaikanlagen als auch für Windkraftanlagen und Elektroautobatterien benötigt werden, belasten die Umwelt bei ihrer Gewinnung in erheblichem Maße – aber da dies nur Schwellenländer und Drittweltländer betrifft, interessiert es den modernen Grünen Spießer wohl nicht. Die Beschreibung der Grünen als irgendwie geartet fortschrittlich erscheint unter diesem Lichte da doch eher wie eine dieser völlig unverständlichen Zuschreibungen per Gerüchteküche, die uns hin und wieder auch im Alltag bei Blendern und ähnlich schillernden Gestalten begegnet, sich bei genauerem Hinsehen jedoch sofort in Luft auflöst.

 

Der Preußische Fortschrittsgedanke

Die Probleme unserer Zeit werden weder durch Plattitüden der 80iger Jahre gelöst, noch indem man eine Deindustrialisierung Deutschlands anstrebt, so wie dies bei den Grünen aktuell faktisch der Fall ist. Ein wirklich fortschrittlicher Geist – allerdings im preußischen Sinne – wird stets danach streben durch neue Erkenntnisse und Möglichkeiten auftretende Probleme zu beheben, ohne dabei mehr bestehende Strukturen als nötig aufzulösen. Letztendlich heißt dies, dass im Sinne des Preußischen Fortschrittgedankens – um beim Thema Umweltpolitik zu bleiben – Lösungen nicht durch technologiefeindliche Methoden, nicht durch Methoden der Zerstörung der Industrie angestrebt werden, sondern der Rechte stets bemüht sein wird, Industrie und Umwelt in Einklang miteinander zu bringen. Er wird die Technologie nicht als Teil des Problems verdammen, sondern sie als Möglichkeit zur Lösung verstehen und zu nutzen trachten. Das ist der Kern des Preußischen Fortschrittsgedankens, auf den sich rechte Politik wieder besinnen muss, will sie sich erfolgreich gegen die destruktive Umweltpolitik von links behaupten. Dann wird auch der Nimbus der umweltfreundlichen und ach so fortschrittlichen Grünen nicht mehr allzu lange bestand haben, ignorieren diese doch stets in allen Debatten die Fakten und verfallen augenblicklich in einen Modus der Moralisierung. Stellen kann man diese überhebliche, belehrende Art nur indem ihr mit genauso großem Selbstbewusstsein begegnet wird und letztendlich argumentativ jeder Grund zur moralischen Überlegenheit entrissen wird. Und Argumente gibt es derlei viele: Vom Zusammenhang der Klimaschwankungen mit unserer Sonne, statt mit CO² über realisierbare Alternativtreibstoffe wie Wasserstoff, statt umweltschädlicher, teurer und ressourcenbedingt unumsetzbarer Elektromobilität bis zu tatsächlich umweltschonender Energiequellen wie Kernfusion, statt einer Energiewende, die gerade die ärmsten Schichten der Gesellschaft an den Rand ihrer Existenz treibt.

 

Rechte Umweltpolitik im Rechte Geiste

Der in letzter Zeit aufgekommenen These, dass es also eine rechte Umwelt- und Klimapolitik braucht, kann insofern nur zugestimmt werden. Hierzu braucht es aber definitiv keine billigen Nachahmungen oder Anpassungsversuche an linke Dystopien, sondern selbstständig und im Sinne eines rechten Geistes entwickelte neue Ansätze der Umweltpolitik. Denn letztendlich bleibt der größte Unterschied zwischen Rechten und Linken, dass Rechte – trotz manch Idealismus und Träumerei – eine Erdung zur Realität besitzen, derer ein Linker niemals fähig wäre. Bleiben wir diesem Anspruch also treu und erheben unseren Geist im Streben nach dem Besten stets empor, ohne dabei jedoch den festen Boden unter den Füßen zu verlieren, dann können hierbei nur Erfolge erzielt werden. Denn auch wenn aktuell die Grünen die optimalen Repräsentanten weiter Teile des bundesrepublikanischen Kleinbürgertums darstellen, so dürfen wir nie vergessen, dass dies nicht immer so war und dieser Zustand auch nicht für die Ewigkeit in Stein gemeißelt steht.

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Surly
Gast
Surly

Stimme soweit zu.
Allerdings würde ich das kleinbürgerliche Denken und Spießertum keinesfalls an Links-Rechts festmachen. Als alter Ossi kam mir nach der sogenannten „Wende“ auch im Westen vieles konservative geradezu oberspießig vor…

Viele aufrechte und echte Linke wählen z.B. derzeit die AfD, weil die linken Parteien Politikelemente und Ziele anstreben, die dem gesunden Menschenverstand aufschreien lassen (z.B. open borders, gender, identitäspolitik, hass auf die eigene Nation).

Und wenn ihr den (r)echten Fortschritt und Solidität im Artikel rüberbringen wollt, dann nehmt dem Gewand bitte das T.

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