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Lyrik

Gedicht: Die Ablösung

Heute mit einem Gedicht zu Deutschland.

Veröffentlicht

 

am

Die Ablösung

Viel hast du gesehen,
dein Leben das war lang,
doch nun wird dir bang,
du müsstest bald gehen.

 

Am Anfang waren Trümmer und Asche und Not,
deine Heimat lag am Boden,
von der Welt niedergezogen,
fehlte es allen an Dächern und Wasser und Brot.
 
Doch es fügt‘ euch zusammen ein einendes Band,
der Gier und Bosheit zum Trutze,
den Siegern nun nur noch ein Nutze,
so hieltet ihr dem Teufel und Schicksale stand.
 
Die Sieger, die jetzt hier walten,
sprachen vom Wohlstand als deiner Fügsamkeit Lohn,
all deines Fleißes und deiner Fessel Hohn,
haben sie Volk und Land gespalten.
 
Als Freunde, wie sich die Sieger nun nannten,
trotz Nutzen in euch sahen sie die Gefahr,
mit Gifte von innen sich gegen euch wandten,
zu trachten das Volke es wär‘ nimmerdar.
 
Blind durch die Lügen der neuen Demokratie,
trägt das Gifte von innen nun erste Frucht,
Umerziehung und Selbsthass die Philosophie,
zum Selbstmord getrieben durch eigene Zucht.
 
Der Geiste der Einheit, er glühte nur kurz,
trieb an den Plan der herrschenden Klasse,
zur Vorbereitung des Volkes sturz,
durch Tugendterror und fremde Masse.
 
Gefangen in erzwungener Union,
keimt auf längst vergessener Sinn,
erwachsen aus unerträglicher Situation,
der erste Schritt zu neuem Beginn.
 
Die Herrscher in ihrem Elfenbeinturm,
sie wähnten das Volk für sein Ende bereit,
doch es war nur die Ruhe vor dem Sturm,
das Ende der Geschichte noch nicht an der Zeit.
 
All die Jahre, sie prägten dich,
formten charakter- und körperlich,
schufen Erfahrung und heutige Sicht,
deine Gedanken, ob recht oder nicht.
 
Auch das Gift, die Lügen drangen ein mit der Zeit,
das von den Siegern gemalte Bild der Vergangenheit.
Gedanken und Sicht sind also korrumpiert,
von langer Hand her geplant manipuliert.
 
Die Jugend noch ohne erfahrenen Weg,
neue Pfade zu finden als Aufgabe und Privileg,
der Verstand noch nicht völlig von Lügen durchzogen,
hat sie den Geiste der Freiheit aufgesogen.
 
Du nun hast vielfach getan deine Pflicht,
doch die höchste Tugend, das ist der Verzicht,
zu erkennen deine Tage sind vorbei
und die Verantwortung zu geben frei.
 
Denn es braucht einen neuen, frischen Wind,
für diese endgültige Lage in der wir sind.
Und so gibt es nur einen Weg aus dieser Situation,
die Ablösung durch eine neue Generation!

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Robert Wagner
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Robert Wagner

Faschistisches, die Nazi-Vergangenheit verklärendes Gedankengut wird nicht dadurch besser, dass man es in lyrische Formen kleidet.

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