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Games: Escape from Tarkov

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Ein Nieschenspiel ohnegleichen

Vermutlich haben in Deutschland nur eine Hand voll Zocker von dem Shooter „Escape from Tarkov“ des russischen Entwicklerstudios „Battlestate Games Limited“ gehört.

Aber das verwundert auch wenig. Das Spiel befindet sich im, wie es bei vielen Studios zur beliebten Methode geworden ist, sogenannten Early Access. In die aktuelle Betaphase kann sich bereits jeder über den regulären Preis des Spiels einkaufen, gibt der Kunde mehr Geld aus, erhält er Boni, als Gegenleistung für die zusätzliche Unterstützung. Diese sind jedoch marginal und größtenteils erspielbar.

Doch was ist „Escape from Tarkov“? Die offizielle Beschreibung des Spiels auf der Homepage lautet:

„Escape from Tarkov ist ein realistisches Hardcore-Online-Action-Spiel mit RPG- und MMO-Features und starkem Story-Fokus.“

 

Für Leien klingt das vermutlich sehr breitgefächert, von allen Genres ist etwas dabei. Doch schauen wir einmal genauer hin, ist das Spielprinzip und die eigentliche Richtung des Shooters recht ersichtlich, hierfür erklärt BSG die Handlung:

Mit jedem Tag, der vergeht, wird die Lage in der Region Norvinsk schwieriger und schwieriger. Unaufhörliche Kriegshandlungen in Tarkov haben eine massive Panik ausgelöst. Große Teile der Bevölkerung flohen in nahe gelegene Städte. Die, die blieben, suchen ihr Glück – auf Kosten anderer. „Wilde“ Tarkov-Einwohner haben sich mit den neuen Verhältnissen abgefunden. Viele schlossen sich gut bewaffneten Gangs an und ordneten die Verhältnisse in der Stadt neu. Heutzutage ist die Stadt durch unsichtbare Grenzen aufgeteilt, und wird von verschiedenen Gruppierungen kontrolliert. Gierige Bewaffnete schrecken vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Selbst Mord an Zivilisten und die direkte Konfrontation mit zwei privaten Militärgesellschaften schreckt sie nicht ab.

Spieler schlüpfen in die Rolle einer der Söldner, die den Ausbruch des Tarkov-Konfliktes überlebt haben. Nachdem sie ihre Seite gewählt haben – USEC oder BEAR – beginnen die Spieler damit, seinen Weg aus der Stadt heraus zu finden. Tarkov wurde von der UN und dem russischen Militär hermetisch abgeriegelt. Es gibt keinen Nachschub, die Kommunikation mit der Kommandozentrale wurde unterbrochen. Unter diesen Bedingungen muss jeder selbst am besten wissen, was er tun muss und wie er aus dieser vom Chaos zerfressenen Metropole herauskommt.

 

Hier kann die gesamte Handlung nachgelesen werden

Die Sonderwirtschaftszone Norvinks mit der Stadt Tarkov – https://www.escapefromtarkov.com/

Wir halten also fest, Escape from Tarkov ist angeblich ein sehr handlungsorientierter hardcore Gefechts- und Waffensimulator. Die letzten Punkte kann man gut und gerne unterschreiben, von Handlung ist jedoch in der laufenden Beta nicht viel zu sehen. Aktuell besteht das Spiel aus 6 spielbaren Karten unterschiedlicher Größen. Von engen Büros, dunklen Fabrikhallen bis hin zu weitläufigen Wäldern ist bereits alles dabei, jedoch sollen viele weitere spielbare Orte noch folgen.

Das Spielprinzip

Der Spieler erhält im Startmenü, wo er auch sein Inventar betrachten und gestalten kann, ein gewisses Startkapital. Einige Waffen, etwas Munition, Erste Hilfe, Nahrung und Wasser, sowie ein paar Rucksäcke. Nun kann entschieden werden, was der Charakter erhalten soll. Mit ein paar Klicks gebe ich meinem Protagonisten eine AKS-74U in die Hand, rüste ihn mit einem Magazin und einer Flasche Wasser aus und gebe ihm zum Schutz noch eine kugelsichere Weste. Doch hierbei ist Vorsicht geboten, denn alle Sachen, die ich meinem Kerl gebe, können nach dem Tode verloren gehen. Wird mein Charakter erschossen, können andere Spieler meine Gegenstände mitnehmen. Für mich sind sie dann unwiederbringlich verloren.

Es ist zudem möglich, einen zufällig generierten Charakter, mit meist schlechter Ausrüstung zu wählen. Diese nennt das Spiel „Scavs“ (von Scavenger) also Assgeier. Unabhängig vom Hauptcharakter können so laufende Spielrunden betreten werden, ohne Risiko des Totalverlustes der eigenen Ausrüstung. Andere KI Gegner sind dann freundlich, bis man auf sie schießt.

So könnte das Inventar aussehen – Screenshot aus dem Spiel

Jetzt, da der Protagonist ausgerüstet wurde, kann ich mit ihm auf eine der 6 Karten starten. Aufgaben, die ich dann erledigen darf, können im Startmenü bei Händlern abgeholt werden. „Finde Gegenstand XYZ“, „Töte 3 andere Spieler und überlebe die Runde“ oder „Bringe Gegenstand XYZ zu diesem Ort und verlasse die Karte lebendig“, sind nur einige Beispiele. Nun kann mein Charakter jedoch auch auf andere Spieler und computergesteuerte Gegner stoßen; diese sind in den meisten Fällen äußerst feindlich gesonnen.

Ohne Sprachchatfunktion kann ich lediglich mit einigen Handzeichen und Ausrufen mit anderen Menschen kommunizieren, was Begegnungen in der Regel verschärft. Brandgefährliche Schusswechsel, Hetzjagden und minutenlanges Umherschleichen dominieren die Gefechte. Gerade in engen Räumen geht es oft heiß her. Quasi im Stil von Sondereinheiten, die man ja in Escape from Tarkov in Form privater Militärgesellschaften spielt, rücken die Spieler mit ihren Operators vor. Raum für Raum wird gesichert und im Zweifelsfall mit einer schnellen Handgranate gesäubert.

Spaß macht es schon, aber kann ewiges Geballere das auf dauer sicherstellen? Ja. Denn durch die vielen Quests und unendlichen Möglichkeiten auf den Karten zu arbeiten, die schier endlosen Variationen und Modifikationen von Waffen, sowie die detailgetreue Darstellung von Zielobjektiven, machen das Spiel zu einem nicht langweilig werdenden Abenteuer. Ist man kurz davor einen schwierigen Auftrag zu beenden oder hat man gerade die Beute seines Lebens gemacht und muss lediglich zu einem der „Extraktionspunkte“, also dem Ausgang aus der Karte, gelangen, kann einem der Puls schon mal auf 120 springen. Wird man dann kurz vor dem Verlassen der Karte von einem hinterhältigen Heckenschützen erwischt, ist die Frustration natürlich riesig.

Komme ich jedoch sicher vom Spielfeld runter und damit zurück ins Hauptmenü, kann ich meine verdiente Beute begutachten, verkaufen, einlagern, wieder ausrüsten oder im Auktionshaus versteigern. Zudem sammelt mein Charakter Erfahrungspunkte, steigt Level auf und schaltet bei Händlern neue Aufgaben, Gegenstände und Waffen frei, die dann zum Kauf stehen.

 

Die Spieloptik

Escape from Tarkov basiert auf der 2017 Unity Engine, es soll bald eine Migration zu Unity 2018 stattfinden. Wer Unity kennt weiß, dass gut aussehende Spiele möglich sind und, dass die Engine eine solide Basis bildet. Im Nahbereich, worauf BSG viel wert legt, kommt die Grafik von Tarkov gut zur Geltung. Leider machen Probleme mit Anti Aliasing lange Distanzen und weite Flächen recht unansehnlich. All das soll aber besser werden. Hier ein paar Beispiele:

https://www.escapefromtarkov.com/

https://www.escapefromtarkov.com/

https://www.escapefromtarkov.com/

Wie man sieht spielt Tarkov mit Licht und Schatten. Das kommt auch alles sehr gut rüber, doch wenn wir folgendes Bild betrachten, sieht man die Problematik.

Screenshot aus EfT

Gras wird in der Ferne nicht angezeigt – Kantenglättung in der Distanz: Fehlanzeige.
Das geht besser und wird sicherlich noch behoben, jedoch macht es aktuell einen schlechten Eindruck für neue Spieler, die sich meistens in Foren Fragen stellen, ob ihre Grafikeinstellungen falsch wären.

Hochdetaillierte Waffen und Ausrüstungen

Hiermit glänz EfT unvergleichbar. Das sind keine vorgerenderten Bilder. Im Spiel selbst sind alle Waffen in dieser Form dargestellt. Für Freunde von gewaltigen Schießeisen und Sofakriegern ist dies der reinste Augenschmaus. Zielfernrohre, Holografische Objektive oder klassisch „Kimme und Korn“, verschiedenste Läufe und Magazine, Griffstücke und Handschutz, alles ist modifizierbar.

https://www.escapefromtarkov.com/

https://www.escapefromtarkov.com/

https://www.escapefromtarkov.com/

Fazit zum Gesamteindruck

Escape from Tarkov ist nichts für jeden. Wer auf realistische Gefechte mit Herzrasen, grenzenlose Frustration – oder Euphorie, gnadenlose menschliche Gegner und genauso fiese KI Feinde steht, für den ist EfT genau das richtige. Mit etwas Geduld wird das Spiel sicherlich wachsen und Funktionen hinzubekommen. Für den Standardpreis von 34,99€ bekommt man locker einige hundert Spielstunden mit viel Abwechslung, vor allem wenn man das Spiel mit Freunden zockt. Die Lernkurve ist jedoch ein abschreckender Faktor. Um Waffen zu erlernen, die Karten zu studieren und alle Möglichkeiten von Modifikationen der Ausrüstung zu kennen, benötigt man einige Zeit. Das kann entweder spannend sein, oder sehr schnell wütend und frustriert machen. Wenn man sich also nicht sicher ist, ob man auf so ein unvergleichbares Spiel Lust hat, kann man sich entweder viele Streams, oder einen der Kurzfilme des Entwicklerstudios anschauen.

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