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Fantasy-Sandbox: Albion Online im Test

Wir haben das Fantasy-Spiel Albion Online getestet.

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Die Grafik erinnert an Minecraft, Quests sind Mangelware und irgendwie versucht uns jeder zu töten, wenn wir uns in der großen Welt von Albion verirren. Das Sandbox MMO „Albion Online“ aus dem Hause „Sandbox Interactive“, einem deutschen Entwicklerstudio aus Berlin, schmeißt den Spieler in eine kunterbunte, mittelalterliche Welt voller Ecken und Kanten. Gerade die letzten Eigenschaften sind dabei wörtlich zu übernehmen, denn in Albion Online nach Kurven Ausschau hält, der sucht vergeblich.

Direkt in den Gildenkrieg

Albion Online ist kein klassisches MMORPG, wie es die meisten Spieler dieses Genres  kennen sollten. Anstatt Quest X/Y zu erledigen, von A nach B zu laufen und Gegenstand XYZ zu finden, bringt Albion Online viele Elemente aus anderen Spielen mit und verbindet sie in ein MMORPG Erlebnis. Beginnen tuen diese Veränderungen bei der Ansicht. Anstatt unseren Charakter von hinten zu betrachten, schauen wir in einer Weitsicht Perspektive von oben auf unseren Charakter. Die Grafik ist nicht einmal realistisch gestaltet, sondern erinnert mehr an eine bewusst billigere Version eines Cartoon-Grafikstils wie es Fortnite und League of Legends haben. Auch Quests sind eindeutig Mangelware. Abseits einer kurzen Anfangssequenz zu Beginn des Spiels hat Albion Online keine wirkliche Story. Im Tutorial erfahren wir, dass wir mit unserer Schiffscrew gekentert sind und uns nun auf dem fremden Kontinent Albion herumschlagen müssen. Ab da sind wir auch schon auf uns allein gestellt. Im Rahmen des Spiels sammeln wir Rohstoffe, erstellen Waffen und Rüstungen und bereiten uns so darauf vor, irgendwann einer Gilde beizutreten. Albion Online ist stark auf PvP (player vs player) ausgelegt, was für viele andere MMORPGs eher unüblich ist. Wer eine starke Rüstung zusammengestellt und einige Waffenfähigkeiten freigeschaltet hat, der kann sich direkt in den Gildenkrieg begeben oder auf eigene Faust in die sogenannten „roten Zonen“ gehen, in denen wir von anderen Spielern getötet werden können. Aber vorsicht: wer in Albion Online in einer solchen Zone stirbt, verliert sein gesamtes Inventar, bis auf sein Geld. Deshalb ist es in Albion nicht unüblich, dass wir bestimmte Teile unserer Ausrüstung bis zu fünf mal anfertigen.

Die negativen Seiten

In Albion Online existieren zudem keine Level. Stattdessen kriegen wir durch alles, was wir machen, sogenannte „Berühmtheit“. Diese addiert sich unbegrenzt immer weiter. Mit ansteigender Berühmtheit schalten wir private Dungeons, eigene Inseln oder das Privileg für bessere Waffen frei. Dies dient einzig und allein dem Zweck, mit unserer Gilde die Herrschaft über Albion Online an uns zu reißen. Albion Online hat jedoch auch ganz klare Defizite, die es zu erwähnen gilt. Erst seit April 2019 ist das Spiel „free to play“. Damit es auch Gewinn abwirft, gibt es im Spiel zwei Währungen: Gold und Silber. Gold lässt sich durch Echtgeld kaufen, woraus wir wiederum den Premium Status für unseren Account freischalten können. Die Währung „Silber“ erhalten wir durch das Töten von Monstern oder anderen Spielern. Ohne Premium ist das Spiel kaum spielbar. Man erhält weniger Rohstoffe, Berühmtheit, Bonis und Sonstige Vorteile. Es gibt allerdings einen Lichtblick: Gold lässt sich nicht nur durch Echtgeld, sondern auch mit Silber erwerben. So kann man sein Silber jederzeit in Gold umtauschen, wovon man sich wiederum Premium kaufen kann. Doch auch die Bankiers unter euch werden zufrieden sein: ein Monat Premium ist für günstige 9,50€ erhältlich.

Alles in einem ist Albion Online ein wirklich spannendes Spiel für Leute, die sich gerne mit anderen messen und von einer simplen Grafik nicht abgeneigt sind. Es bleibt zudem abzuwarten, ob sich irgendwann eine E-Sport Szene rund um das Spiel entwickelt. Mit diesem Konzept sind die Entwickler jedoch auf einem richtigen Weg.

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Arent
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Arent

Ein paar Screenshots wären noch gut.

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