fbq('track', 'ViewContent');
Verbinde dich mit uns

Bücher

„Eure Heimat ist unser Albtraum“ – Eine Besprechung des antideutschen Buches

Unglaublich, was hier publiziert wird.

Veröffentlicht

 

am

Foto: Feski22 - Eigenes Werk - Portrait von Fatma Aydemir, 2015 in Berlin / CC BY-SA 4.0 / Wikipedia

„Eure Heimat ist unser Alptraum“ – das ist mal ein Titel! Herausgeberinnen der Text-Sammlung sind Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah, zwei junge Damen der linken Schriftsteller-Szene, die sich recht oft beschweren. Auch nicht immer mit Zwischentönen: Yaghoobifarah forderte 2017 in der taz, „Deutsche sollten sich abschaffen. Man darf alles Schlimmes erwarten.“

Jammern im Kollektiv?

Die Idee zu dem Buch entstand im März 2018, als das „Heimatministerium“ geschaffen worden sei, sagen die Herausgeberinnen. Und dann kommt schon der erste Klopper: „ ,Heimat‘ hat in Deutschland nie einen realen Ort, sondern schon immer die Sehnsucht nach einem bestimmten Ideal beschrieben“. Und das solle homogen, christlich, weiß sein. In diesem Deutschland sollen Männer das sagen haben und Frauen sollen sich ums Kinderkriegen kümmern. Dass Islam-Kritik ihre Berechtigung hat, ohne dass man sich dieses Ideal wünschen muss, darauf gehen die Herausgeberinnen nicht ein. Das ist so, sagen sie. Punkt. Quellen nicht notwendig. Schlampiger Diskurs irgendwie.

Aydemir ist eben eine dieser Migrantinnen, die in der zweiten oder dritten Generation hier leben. Auch sie hält auch wenig von Belegen. Sie kenne niemanden, „der so hart arbeitet wie Migrant_innen“. An Burn-out litten immer nur Deutsche. Wenige Zeilen später gibt sie aber zu, dass es gar keine Zahlen dazu gibt. Meldeten die Zeitungen zudem nicht vor kurzem, dass fast jeder zweite Arbeitslose einen Migrationshintergrund hat? Die AfD betreibe „menschenfeindliche Politik“. Alle Kritik an Migranten ist, so die Richtung der Debatte, „Rassismus“. Diskussion beendet.

Die Beiträge sind eine Mischung aus Analysen, Studien-Zitaten und persönlichen Erfahrungen. Sie lesen sich meist spröde. Enrico Ippolito jammert, dass Flüchtlinge niemals selbst zu Wort kommen. Es werde immer nur über sie geredet. Eine Autorin meint, der Anspruch, man müsse sich integrieren, sei falsch, wenn das bedeutete „dass es eine Gesellschaftsnorm gibt, die besser und überlegener ist als andere“. Äh ja, oder wieso seid ihr dann in Deutschland und emigriert nicht nach Saudi-Arabien? Und Sawsan Chebli werde permanent auf ihre Herkunft reduziert – kein Wort dazu, dass Chebli selbst enorm provoziert hat und ihre Familie als besser integriert als AfD-Mitglieder bezeichnet hat.

Margarete Stokowksi ist auch dabei

„Sprache“ heißt der Beitrag von Stokowski, der SPON-Kolumnistin. Es sei überhaupt kein Problem, wenn Kinder zuhause nicht Deutsch sprächen, sagt sie. Naja, im Beruf dann vielleicht schon, oder? Mehrsprachigkeit solle man nicht unterbinden, sondern fördern, meint sie und liefert damit wenigstens einige interessante Aspekte zur Didaktik.

Migranten dürfen sich natürlich äußern und über ihre Erfahrungen schreiben. Und es ist abscheulich, wenn jemand am Telefon rassistisch beschimpft wird, wie ein Beitragsschreiber berichtet.

Problematisch wird es dann, wenn sie nur Vorwürfe erheben, aber nicht selbstkritisch sind. Welchen Beitrag haben Migranten geleistet, dass viele Deutsche Migration inzwischen nicht mehr positiv sehen? Wie geht uns Deutschen damit, wenn unsere Sprache immer mehr verloren geht und wir an jeder Straßenecke eine andere hören? Oder Slang-Deutsch ertragen müssen. Kein Wort davon in „Eure Heimat ist unser Alptraum“. Stattdessen ein selbstmitleidiger Prasse-Regen an Vorwürfen. Dabei wäre gerade jetzt Vermittlung angesagt. Oder mehr Sensibilität von Seiten der Migranten, dass wir Deutschen unsere Heimat kulturell verlieren. Vor allem von Seiten der muslimischen.

Mit einem kitschigen „Ich glaube nicht an Heimat. Ich glaube an Heimaten“, schließt das Buch. Nö. Deutschland ist unsere Heimat. Und wir wollen nicht, dass Migranten unsere Kultur verändern. Schon gar nicht Richtung Islam.

Werbung
2 Kommentare

2
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
2500
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Eva
Gast
Eva

„Eure Heimat ist unser Albtraum“ Dito!
Also, ab in eure Heimat! Wir haben unsere Heimat aber ihr macht sie zum Alptraum

Martin Landner
Gast
Martin Landner

Was die Linken treiben, ist kein Antirassismus, sondern Rassismus. Ihre Reaktionen auf Anschläge, ihre Begeisterung für Hamas und IS, ihre permanente Diffamierung von Amerikanern, Israelis und Deutschen sind ein erster Indikator. Wenn es dann noch daran geht, dass sie über ‚alte weiße Männer‘ raunen, erzählen, dass bestimmte Ethnien pauschal ‚gefährlich‘, ‚dumm‘ oder ‚intolerant‘ seien und das mit Vergehen begründen, die hunderte von Jahren zurückliegen – dann lassen sie die Maske entgültig fallen.

Werbung

Beliebte Beiträge