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Politik

Eklat im Bayerischen Landtag

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Charlotte Knobloch missbraucht Holocaust Gedenkveranstaltung zur politischen Hetze

Am Mittwoch den 23. Januar 2019 nahmen im Bayerischen Landtag die verschiedenen Fraktionen an einer Veranstaltung zum Gedenken an den Holocaust teil.

Als Gastredner trat Charlotte Knobloch auf.
Geboren 1932 in München, Präsidentin der „Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern“ sowie ehemalige Vizepräsidentin des „Jüdischen Weltkongresses“, hielt Frau Knobloch eine Rede über das Thema der Gedenkkultur und der freiheitlichen Demokratie unseres Landes. Sie war darüberhinaus noch in vielen anderen Vorständen und gründete eine Deutsche Sektion der „WIZO“.

Weiterhin ist sie unter anderem Trägerin des Großen Verdienstkreuzes mit Stern der Bundesrepublik Deutschland.

Von Wasser predigen und Wein saufen


„Es ist an uns, unsere freiheitliche Demokratie und die Gedenkkultur, auf der sie fußt, zu beschützen.“, sagte sie, doch schon einen Satz darauf, spuckte die 87 Jährige auf eben diese freiheitliche Demokratie.

„Wie groß diese Aufgabe ist, sehen wir beim Blick in den Bundestag, und in unsere Landesparlamente. Dort ist Heute und hier, überall eine Partei vertreten, die diese Werte verächtlich macht, die die Verbrechen der nationasozialistischen Zeit verharmlost und enge Verbindungen ins rechtsextreme Milieu unterhält. Diese sogenannte Alternative für Deutschland gründet ihre Politik auf Hass und Ausgrenzung und steht, nicht nur für mich, nicht auf dem Boden unserer demokratischen Verfassung.“

Auf diese Hetzrede hin verließen 18 Parlamentarier der AfD den Saal und verweigerten eine weitere Teilnahme in den folgenden 10 Minuten.

Eine derart demokratieverachtende Hetzrede ist eben genau das, wovor unter anderem auf eben solchen Gedenkveranstaltungen gewarnt werden soll.
Knapp 6 Millionen Wähler entschieden sich bei der letzten Wahl für die Alternative für Deutschland.
Frau Knobloch sieht also in diesen 6 Millionen den Feind.

Das alles kommt uns leider sehr bekannt vor.

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