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Politik

Du glaubst nicht, was die Werte-Union mit Linnéa Findeklee gemacht hat…

Ist das das Ende ihrer politischen Laufbahn?

Foto: privat

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Es soll ja immer noch Menschen geben, die glauben aus der CDU eine stabile, patriotische, konservative Partei machen zu können. Nach fünfzehn Jahren Merkel, nach der Grenzöffnung, nach der Silvesternacht, nach der Euro-„Rettung“, nach alldem eine wirklich beeindruckende Leistung, auf so einen absurden Gedanken zu kommen.

Wenig verwunderlich, dass es sich bei dem Personal vor allem um ältere, konservative Herren handelt, die auf ihren Ruf im Ort viel Wert legen, sich selbst dem gehobenen Bürgertum zuordnen (dem sie bisweilen gar nicht angehören) und deshalb nicht in die AfD gehen wollen, obwohl sie deren Positionen eigentlich zu hundert Prozent teilen. Und so veröffentlicht die Werte-Union in hübscher Regelmäßigkeit auf sozialen Medien Pressemitteilungen, positioniert sich und regt sich auf. Nur geht es ihr dabei wie dem Hasen beim Wettlauf mit dem Igel: Bei jedem Thema ist dieAfD schneller und effektiver zur Stelle.

Nun stelle man sich vor, so ein politischer Kaninchenzüchterverein schafft es, eine attraktive und kluge Studentin mit tausenden Followern für sich zugewinnen, die sich sogar für einen Vorstandsposten in Niedersachsen hergibt und dem CDU-„Konservatismus“ plötzlich ein authentisches und sympathisches Gesicht verleiht. Genau diesen Sechser im Lotto hatte die Werte-Union mit der Medizinstudentin Linnéa Findeklee gezogen, die unteranderem von der Jungen Freiheit und Bento interviewt wurde und online tausende junge Menschen begeistert.

Was macht nun eine Organisation wie die Werte-Union mit einem solchen Mitglied? Die Antwort ist so dermaßen dämlich, dass sie wohl eines Tages in einem Wörterbuch für Internetsprache als Definition für das Wort „Cuckservative“ auftauchen wird: Sie schließt sie aus. Einfach so. Was für eine Meisterleistung! Grund für den Ausschluss des nahezu einzigen heilen Weizenkorns in der schwärzlich-verfaulten Spreu: Sie habe gegen den Abgrenzungsbeschluss der Werte-Union gegen die AfD verstoßen. Letzterer kann in besagtem Wörterbuch gleich ebenfalls als absurdes Beispiel mit angeführt werden, weil die Werte-Union ohnehin ausschließlich AfD-Positionen vertritt, aber lassen wir das. Was hat Linnéa Findeklee denn nun verbrochen? Von Werte-Union-Mitgliedern, die namentlich nicht genannt werden wollen, ist zu hören, dass es lediglich um Twitter-Interaktionen mit der AfD ging – also um Likes und möglicherweise auch Retweets von einzelnen Inhalten von AfD-Politikern.

Hätte sie das bei der Grünen Jugend gemacht, wäre es kein Problem gewesen. Man kann nur noch den Kopf schütteln. Kein Wunder, dass Werte-Union-Kopf Alexander Mitsch, der aus irgendeinem Rosamunde Pilcher-Film in die Wirklichkeit gestolpert sein muss, bei der Nominierungsversammlung zur Aufstellung der Landtagskandidaten für den Wahlkreis Schwetzingen jüngst mit 11 von 71 Stimmen durchgerasselt ist. Von der Werte-Union braucht man sich jedenfalls nichts zu erhoffen, soviel dürfte nun wirklich klar sein.

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