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Gott & die Welt

Die verkauften Seelen an den Zeitgeist

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Wer von uns hat sich in den letzten Jahren noch nicht über die politische Vorfeldorganisation der Grünen aufgeregt? Damals schlugen die Amtskirchen allerdings tiefe Wurzeln, welche einen Patrioten wie mir das Herz höher schlagen lassen und nach dem Einblick in aktuelle Debatten, werde ich Euch gern empfehlen, wie man diese 68iger
Die Katholische Kirche prägt unsere Gesellschaft schon seit weit über Tausend Jahren. Die Erben Luthers prägen mit der EKD schon ein halbes Jahrtausend unsere Nation.
Was waren das noch für Zeiten, als deutsche Kaiser noch vor den Toren des Vatikans noch um die Gnade des Papstes gebeten haben?
Was waren das noch für Zeiten, als Luther auf der Wartburg die heilige Schrift auf Deutsch übersetzte und damit zeitgleich unsere deutsche Sprache Wurzeln schlagen ließ.
Noch heute stellt die EKD eine gigantische Institution dar, nicht nur die gigantischen Mitgliederzahlen lassen andere Glaubensgemeinschaften in den Hintergrund stellen. Die Amtskirchen stellen samt Ihrer Vereine von Caritas bis Diakonie den größten Arbeitgeber in unserem Lande.
Vor wenigen Jahrzehnten trat die Kirche noch als Wertekompass auf, der Segen Gottes war den Bürgern ein wertvoller Begriff. Dank der Treue zum Wort Gottes waren Kirchen ein Gräuel für die 68iger Generation.
Heute hat sich das Blatt radikal geändert.
Wir leben in einer Zeit wo die höchsten Gremien der EKD einen neuen Gott huldigen. Das verstaubte Buch, welches über Jahrtausende das Fundament jeder guten Predigt war, ist zu einer Ramschkiste verkommen. Heute schafft man es über Jahre in Kirchgemeinden nichts über den prügelnden Jesus im Tempel zu hören, man hört auch nichts über das schwere Schicksal der Jünger Jesu und das alte Testament wird eh nur noch selten angerührt. Es macht sich geistlich eine Wattebällchenwelt breit, welche uns Christen suggeriert in einer Wohlfühlwelt zu sein.
Ein bisschen Beten und Gottvertrauen, dann wird alles gut. Bedingungen gibt es aber doch: Man muss politisch ein Linksgrüner sein und CDUler sind auch willkommen, wenn sie Merkels linksgrünen Kurs tragen.
AfDler und andere Patrioten gelten als Fremdkörper. Wer Kirchensteuer zahlt sponsert seit neusten auch so genannte „Rettungsbote der EKD“ und auch die Katholische Kirche ist im Boot. Schließlich geht es um den bunten Zeitgeist. Der Blick nach Sachsen war da eigentlich bis vor wenigen Monaten noch ein anderer. Sogar die evangelische Landeskirche hatte einen Bischof, welcher sich für das Recht der ungeborenen Leben eingesetzt hatte und auch sonst ohne Kompromisse zur heiligen Schrift stand.
Der neue Papst Franciskus hinterfragt offen das Zölibat. Sein Urvater Paulus hat klipp und klar gesagt, dass der Pfarrer bzw. der Priester zu 100 Prozent für die Gemeinde da sein soll.
Daher hat er von einer Frau abgeraten. Dieser heilige Verzicht auf eine Lebenspartnerin ist für viele Leute heute nicht mehr verständlich und wird gerade im Hinblick auf die Missbrauchskandale oft als Grund genannt. Grund ist aber einzig und allein menschliche Schwäche und Hingabe zur Sünde. Da ein System festzunageln ist schlicht ketzerisch.
Als  Protestant sehe ich das zwar nicht so aber hier wird eine Debatte aufgrund des Zeitgeistes geführt. Der ständige Austausch zwischen dem alten und neuen Testament lässt über viele einzelne Aussagen streiten. Im 1. Korinther 7:37 spricht Paulus vom Verzicht der Frau als Empfehlung. Er selbst jedoch hat es im 1. Korinther 7:25 als seinen eigene Meinung dargestellt. Auch der erste Papst Petrus war schließlich verheiratet. Im 12. Jahrhundert wurde aber das Zölibat beschlossen. Nun meldet sich zu Recht auch der Vorgänger von Franziskus mit der Begründung der 100 prozentigen Hingabe für das Priesteramtes. Ohne Frage bleibt diese Hingabe zum Priesteramt ein Segen für die jeweilige Gemeinde.
Es gibt Argumente dafür und dagegen und sicher ist das keine Frömmigkeitsdebatte, sondern eine Frage nach: „Wie mache ich das Priesteramt in dieser modernen Zeit attraktiver?“
Bei der EKD geht es noch exzessiver um das Wohlfühlchristentum. Während Fragen wie das Priestertum aller Gläubigen und auch die Einstellung von Pfarrerinnen biblisch klar begründbar sind, ist die Debatte mittlerweile radikal modern fokussiert. Die Homosexualität im Pfarramt ist mittlerweile etabliert, da Homosexualität auch völlig zu Recht im restlichen Teil der Gesellschaft akzeptiert wird. Es ist eine absolute Errungenschaft, dass niemand mehr aufgrund seiner Wahl zwischen männlichen und weiblichen Partnern verfolgt oder ausgegrenzt wird. Es ist einfach normal. Doch geht es in der EKD nicht darum das Spiegelbild der Gesellschaft zu sein, man will als Christ das Salz der Erde sein. Da muss man sich dem Gott gegebenen Fundament der Bibel stellen und dort kann man die Antwort „Damals ist nicht heute“ nicht gelten lassen.
Die Bibel ist zeitlos.
Nun geht die Debatte ja auch weiter, da werden als Symbolbild Kirchenlichter ausgeschaltet. Gerade als Christen soll man doch ein Licht für alle Menschen sein. Hier wird die politische Gesinnung vor dem Glauben gestellt. Die Selbstaufgabe geht sogar in tiefe moralische Gräben.
Wann zählt das menschliche Leben als schützenswert? Glücklicherweise ist die katholische Kirche da klar auf der Seite des ungeborenen Lebens, während die EKD völlig dem „My body, my choice“ Irrsinn verfallen ist. Ein Leben vor der Geburt zu beenden, bleibt trotzdem ein beendetes Leben. Da sollte die Kirche jeder menschenfeindlichen Libaralisierungsdebatten entschieden entgegentreten, schließlich heißt es: „Du sollst nicht töten!“
Es gab einen Lichtblick, der sächsische Landesbischof Carsten Rentzing hat sich klar zu heiligen Schrift bekannt. Das passte oft nicht mit der restlichen EKD Elite. Die Distanz zu Pegida und zur AfD war vielen zu gering, da er nicht wie andere Landesbischöfe AfDler und Pegidianer prinzipiell aus Funktionen fernhalten wollte. Seine klare Bibelauslegung ließ für ihn auch keine Segnung von gleichgeschlechtlichen Parnerschaften zu und jedes Jahr gab es ein wohlgesonnenes Grußwort an dern Marsch für das Leben. Natürlich ist dieser Bischof gerade im linksgrünen Lager stets umstritten gewesen.
Und nun kommt der endgültige EKD Seelenverkauf an den Zeitgeist:
Es wurden bewusst Skandale aus seiner Vergangenheit in Szene gesetzt. Seine Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung reichten nicht aus, daher wurden Texte aus der Wendezeit veröffentlicht. Da geht es genau um Wertediskussionen zwischen Liberalismus und Wertebewahrung. Sicherlich hat der 22 Jährige Rentzing relativ kantig geschrieben. Ihm wird Ethnopluralismus und eine antiliberale Haltung vorgeworfen, sogar die Republikaner hatte er indirekt gelobt. Und das Schlimmste kommt noch: Herausgeber war der damalige Republikaner Wolfgang Fenske. Dieser ist nun Leiter der Bibliothek des Konservatismus, wo gerade erst FPÖ Chef Kickl mit namenhaften AfDlern zu Gast war. Völlig untragbar, schrie die restliche EKD – Elite.
Die Tatsache, dass Rentzing seinem politischen Leben gänzlich abgeschworen hatte und nun nur für den Dienst Gottes zur Verfügung stand, war völlig unbedeutend.
Vergebung, Auferstehung, das alte Leben hinter sich lassen, war hier nicht mehr möglich. Damit fällt der Kern des neuen Testamentes weg, bzw. die politische Ideologie der EKD Funktionäre wird in diesem Fall wichtiger.
Rentzing bot seinen Rücktritt an und dieser wurde gerne angenommen. Nun kann ich wie viele patriotisch gesinnte Christen eigentlich gleich die Koffer packen und in Freikirchen flüchten.
Seine Abschiedsrede als Bischof hatte genau in diese Kerbe der Doppelmoral reingeschlagen. „In meiner Hosentasche befand sich keine Mao-Bibel, ich habe nicht den afrikanischen Diktator Idi Amin gehuldigt und schon gar nicht einen menschenschlechter wie Polpott, so wie es ein amtierender Ministerpräsident in der Bundesrepublik Deutschland getan hat. Ich habe auch keine Polizisten auf der Straße verprügelt, wie ein ehemaliger Außenminister der Bundesrepublik. Gnadenlosigkeit aber habe ich erfahren.“ Treffender kann man nicht kontern. Die ganze Predigt findet Ihr hier.
Doch was machen wir in dieser Situation?
Es gibt zwei Wege:
Man könnte großflächig aus der EKD austreten und eigene Gemeinden aufbauen. So würde die EKD massive Strukturen einbüßen und genau das geschieht ja auch derzeit. Die Verbindung zu den Amtskirchen fehlt aus mehreren Gründen. Die Kirche denkt, sie wäre nicht hipp genug und allgemein gebe es einen Schwund an geistlichen Themen. Das stimmt zwar auch. Aber man geht nicht aufgrund der neuen Lobpreislieder zum Gottesdienst, gute Musik gibt es auch woanders. Es liegt nicht am Essen, am Wein oder am Kirchencafé. Alle technischen Umsetzungen stehen nur im verzweifelten Konkurrenzkampf des Mainstreams.
Die Kirche wird nie in allem das beste Angebot der Unterhaltung bieten. Das Alleinstellungsmerkmal der Kirche bleibt immer die Antwort zum geistlichen Seelenheil.
Doch wenn diese Antwort in politischen Ideologien verblasst, fehlt das Alleinstellungsmerkmal. Man polarisiert sogar. Die bunten Gutmenschen nehmen teilweise Platz aber Sonntag früh, passt halt auch nicht jeden.
Ich persönlich bleibe solchen Pfaffen auch fern, da ich mich nicht fernab der Bibel beleidigen lassen will. Ich kann auch die vielen Gefährten verstehen, welche bewusst austreten.
Irgendwann fehlt das Geld für neue Rettungsboote und bunte Demos gegen den bösen Marsch fürs Leben. Irgendwann fehlt das Geld um die Kirchenglocken gegen den draußen stattfindenden Gottesdienst der Lebensrechtaktivisten zu schlagen.
Richtig ist das auch, allerdings verfallen damit auch die wichtigen Kulturgüter. Kirchen werden verkauft oder einfach nicht mehr saniert. Zudem sparen die Kirchen lieber an Mitarbeitern, als an politische Projekte.
Realistisch betrachtet, ist der Schaden des Austrittes gering und man überlässt die Institutionen der Amtskirchen den anderen Lagern.
Nun kommt der Weg, welcher jeden Linken, Grünen und Merkelfan oder sogar jeden Greta-Vergötter massiv triggert. Keiner zwingt Euch das Seelenheil bei ideologisch verweltlichten Pfarrern zu suchen. Besucht ruhig Gottesdienst in vernünftigen Gemeinden oder auch in Freikirchen. Von mir aus gründet auch neue Kirchgemeinden.
Aber bleibt in den Amtskirchen. Der Widerstandspfarrer Dr. Theo Lehmann beantwortete damals bei den Dresdner Gesprächen, die Publikumsfrage von Pegidagesicht Siegfried Däbritz „Wie man die Landeskirche wieder auf Kurs bringt?“, mit folgenden Worten: „Man braucht nur 12 gute Pfarrer“.
Theo Lehmann war Pfarrer in Karl-Marx-Stadt zu DDR Zeiten. Bei den Dresdner Gesprächen erzählte er von seinem Kampf gegen das DDR-Diktat und beschrieb die Rolle der Kirche dabei. Von ungewollten Ausreisegenehmigungen, Stasispitzeln als beste Freunde und seinen gigantischen Gottesdiensten ist alles dabei. Auch er gibt noch fleißig seinen Senf dazu und wetterte damals über die Kreuzablegung des Bischofs und beschrieb den Werteverfall und die Ausgrenzung der Aufrechten sehr treffend. Zudem outete er sich als PEGIDA-Gänger und war beim Chemnitzer Ableger auch Redner.
Damals haben Zwölf Jünger auch die Welt verändert. Ein Vorzeigebeispiel fällt mir auch in Bremen ein. Da fiel ein Pfarrer auf, welcher sich konsequent gegen die Bremer Idee des House of One wehrte. Olaf Latzel sollte nach seiner Kritik auch zurücktreten. Nicht nur die Landeskirche machte Druck, sondern sogar die Bremer Bürgerschaft stellte sich mit einer Gegenstimme von Bürgern in Wut gegen ihn. Die damalige Demo gegen Ihn starte 2015 vor seiner St. Martini Gemeinde im Herzen Bremens und ging bis zum damaligen Bundesparteitag, der noch jungen AfD.
Olaf Latzel trat nicht zurück, seine Gemeinde stand hinter ihm. Er steht heute noch konsequent zum Wort Gottes, füllt nun Dank der Werbung seine Kirche wöchentlich mit über 400 Gottesdienstbesuchern und zusätzlich tausenden Onlinezuhörern.
Liebe Leser, freut Euch auf den Gedanken mehr von solchen Gemeinden aufzubauen. Dazu müsst Ihr Mitglied in den Amtskirchen bleiben und Euch selbst einbringen. Wenn Kirchenvorstände einzelner Gemeinden wertebewahrend geprägt sind und gute Arbeit leisten, gibt es noch mehr solcher Gemeinden. Egal wo. Bremen zeigt, dass es überall möglich ist.
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