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Gesellschaft

Die menschenfreundliche Alternative

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Linke Klischees und die Realität

Keine Visionen für das Morgen, Hass auf Muslime, Hass auf Ausländer, Hass auf Linke, Hass auf alles und jeden, der anders als man selbst ist. So oder so ähnlich sieht oft die überspitze Beschreibung der Rechten von links aus. Doch an jedem Klischee – das wissen gerade wir Rechten besser noch als die Toleranzutopisten von links – ist auch etwas Wahres dran. So auch an diesem. Aber warum neigen Rechte dazu? Warum werden oftmals nicht die Menschen, nicht die Individuen hinter einer Gruppe gesehen, sondern nur die Gruppe als Ganzes? Nicht jeder Ausländer ist, nur weil er eben Ausländer sein mag, automatisch ein schlechter Menschen und genauso wenig ist jeder Deutsche automatisch ein guter Mensch.

Das wird jedem einleuchten, der auch nur eine handvoll Ausländer in seinem Bekanntenkreis hat. Werden die deutschen Tugenden als Maßstab genommen, so könnte sogar guten Gewissens ein großer Teil der Deutschen als schlechte Menschen bezeichnet werden. Es mangelt an Anstand in Ausdruck und Auftreten – Beleidigungen oder Kraftausdrücke werden völlig enthemmt und maßlos gebraucht -, selbstloses und zuvorkommendes Verhalten kommt nur noch äußerst selten vor und wird durch einen immer weiter ausufernden Egoismus – nur noch unsere Meinung und unser Empfinden ist relevant – verdrängt.

Von Anstand und Mäßigung

Der Weg aus diesem Dilemma – Anstand zu wahren und sich gleichzeitig nicht davor fürchten zu müssen die Wahrheit zu benennen – lautet „differenzieren“. Das bedeutet zunächst einmal schlicht nicht jede Tat von Extremisten der Gesamtgruppe anzulasten. Ja es gibt viele muslimische Extremisten, ja es gibt viele Muslime, die unser Land und unsere Art zu leben ablehnen. Diesem Teil gehören aber nicht alle Muslime an. Es gibt auch unter den Muslimen gute und anständige Menschen, die nur in Ruhe leben wollen. Und selbst wenn sie nicht so leben wollen wie wir, stellt sich die Frage aus welchem Grund ihnen gegenüber Hass angebracht sein sollte. Ich hingegen erkenne ihre Andersartigkeit an und empfinde es sogar als ausgesprochen positiv, wenn Muslime ihre Andersartigkeit offen und ehrlich aussprechen und zeigen, anstatt vorzuheucheln wie wir zu sein. Welche politischen Konsequenzen am Ende aus diesen Tatsache gezogen werden müssen, steht auf einem völlig anderen Blatt – darüber muss schlicht und ergreifend eine Diskussion geführt und die sachlich beste Lösung gefunden werden.

Genauso ist es mit dem Hass vielen Linken gegenüber. Gerade meine Person, der ich schon etliche Male durch Linksextremisten angegriffen worden bin, weiß wovon ich spreche. Wir sehen immer nur Figuren wie Claudia Roth oder Heiko Maas oder die vermummte Antifa vor unseren Augen, doch die Mehrheit der Linke meint es gut mit der Gesellschaft und den Menschen und vertritt ihre Meinung friedlich und reinen Gewissens. Auch wenn wir der festen Überzeugung sind, dass deren Meinung falsch ist, so wird Hass, Gehässigkeit, Verachtung und Häme diese Leute niemals von ihrer Fehlerhaftigkeit überzeugen. Viel zu oft vergessen wir, dass auch die Linken Teil des Deutschen Volkes sind und ohne sie letztendlich eine radikale Änderung des politischen Kurses nicht möglich sein wird. Wir dürfen die friedlichen Linken nicht verteufeln, sondern müssen sie wieder als unsere – wenn auch fehlgeleiteten – Brüder und Schwestern anerkennen und zu erreichen und überzeugen versuchen.

Den wahren Feind erkennen

Bei all den Kategorien, bei all den Ebenen von Identität wie Volk, Religion, Rasse oder auch politischer Ausrichtung vergessen wir viel zu schnell, dass hinter all diesen Schubladen einzelne Menschen, Individuen stehen – verschieden und natürlich auch durch ihre Gruppenzugehörigkeiten geprägt – aber allen doch gemein, dass sie Wünsche, Ängste, Sorgen, Bedürfnisse und Empfindungen haben und wir ganz dem kant’schen Imperativ folgenden diesen Menschen im selben Maße Respekt zollen sollten, wie wir uns dies von Fremden gegenüber uns wünschen würden. Diese Menschenfreundlichkeit hat mit Politik und welche Position dabei vertreten werden, freilich erst einmal gar nichts zu tun, sondern schlicht mit dem zwischenmenschlichen Umgang. Politik hat sich an den Fakten und dem Wohlergehen der Allgemeinheit auszurichten. Ein respektloser und beleidigender Umgang anderen Völkern oder Religionen oder politischen Gruppen gegenüber, kann jedoch sehr schnell dazu führen eine sachlichen Debatte völlig zu verhindern und sich unnötig Feinde zu machen.

Die Vereinigten Staaten und deren geringe Beliebtheit in weiten Teilen der Welt, wie beispielsweise dem Nahe Osten, ist hierfür ein treffliches Exempel. In Deutschland sind die Reaktionen vieler Rechter im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 das beste Beispiel für ein solches Verhalten. Anstatt sich sachlich mit dem Problem zu beschäftigen, wurde der Fokus der Auseinandersetzung oft auf die Flüchtlinge selbst gelegt, statt auf die tieferliegenden politischen Gründe. Es stimmt natürlich, dass über Zweidrittel der Flüchtlinge Männer waren, dass es durch ihre Herkunft viele Probleme gab und gibt und auch, dass überdurchschnittlich viele Kriminelle unter den Flüchtlingen waren, aber das umfasste eben lange nicht jeden. Und anstatt die Angriffe ausschließlich auf die Verursacher und Beförderer der Krise zu legen, auf die Regierung, die hunderttausende von Migranten entgegen diverser Abkommen und Verträge einfach die Grenze hat passieren lassen, und unsere hiesigen Politiker, die die entstandenen Probleme und Kosten nicht wahr haben wollen und bis heute schönreden, wurden viel zu oft die Flüchtlinge pauschal angegriffen, ohne zu differenzieren, ohne sich in den einzelnen Menschen hineinzuversetzen und verstehen zu wollen. Denn nicht der einzelne Flüchtling, der herkommt, weil er hunderte Euros für das Nichtstun bekommt, ist schuld an der Krise, sondern unsere Politiker, die solche Anreize erst schufen und bis heute bestehen lassen.

Menschenfreundlich und trotzdem rechts

Unsere Politiker und das politische System sind das eigentliche Problem: Es ist verkrustet, korrupt und alt. Es muss aufgebrochen und verjüngt werden. Es benötigt eine radikale Erneuerung. Doch die politischen Eliten wollen eine solche Erneuerung nicht. Sie krallen sich fest an ihre Position und die Futtertröge, die sie sich über Jahrzehnte erschlossen haben. Die Völker und Religionen können nichts dafür, sie sind wie wir Opfer einer überheblichen und arroganten Klasse von Weltführern, die mit den Ländern und Völkern spielen und experimentieren wie es ihnen beliebt. Der Einzelne Mensch, ganz egal ob aus Afrika oder Europa stammend, ist ihnen völlig gleich. Daher sind auch die einzigen, die zu hassen gerechtfertigt ist, diese sogenannte westliche Elite, diese internationale Clique von Bonzen, die die Völker gegeneinander aufhetzt, um frei nach dem alten Spiel von Teile und Herrsche zum Schluss als lachender Dritter hervorzugehen.

Letztendlich ist es also so, dass wir das Spiel der wahren Feinde aller Völker mitspielen, wenn wir uns auf den Kampf gegen die Linken einlassen. Wir teilen unsere Kraft auf und verschwenden den Rest im Geplänkel gegeneinander. Aus rechter Sicht gibt es auch gar keinen Grund gegen Menschenfreundlichkeit zu sein, es gibt keinen Notwendigkeit Ausländer, Muslime oder wen auch immer pauschal zu hassen. Ganz im Gegenteil, wenn diese Menschen ebenfalls erkennen, dass mit ihnen nur gespielt wird, können sie sogar wertvolle Verbündete sein. Weder das Eine noch das Andere setzen voraus, dass wir unser Volk aufgeben und uns dem Multikulturalismus fügen. Der Multikulturalismus ist der Feind jedes Volkes und jeder stabilen Gesellschaft und in einer stabilen Gesellschaft leben, das wollen alle Menschen, ganz gleich welchen Volkes oder Religion. Durch eine allgemeine Menschenfreundlichkeit, einhergehend mit der Betonung der biologischen und kulturellen Unterschiede, schafft man also beides: Den Linken die Möglichkeit zu nehmen sich moralisch über uns zu erheben und gleichzeitig unserem Kern als Rechte, nämlich für den Erhalt unseres Volkes zu streiten, treu zu bleiben.

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Prokop
Gast
Prokop

Eine sehr gute Analyse die mir, in ihrer klaren Botschaft, absolut aus dem Herzen spricht. Lediglich die Überschrift zum letzen Absatz hätte ich wie folgt formuliert: Menschenfreundlich durch rechte Werte

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