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Politik

Die Kinderehe als Pulverfass

Die Kinderehe wird zum Problem in Deutschland.

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6680993811_ba992f30b5_oIm Zuge der Migrationskrise aus der islamischen Welt nach Europa sorgt ein weiteres Thema für politischen und medialen Zündstoff: die Kinderehe.

 

Kinderschützern und Eltern treibt es die Zornesröte vor Entsetzen ins Gesicht. Dabei verlagert sich bei genauer Betrachtung die Wut auf die in diesem Staate in jeder gesellschaftspolitischen Debatte als heilige Kuh ins Feld geführten Rechtsstaatlichkeit.

Eine Eheschließung – selbst bei einem Verstoß gegen das Mindestalter im jeweiligen Land – ohne begründete Anfechtung per se als wirksam anzuerkennen, ist eine Interpretation von Rechtsstaatlichkeit, die wir uns zum Schutze der Kinder nicht leisten dürfen.

 

In diesem Fall müsste weniger Rechtsstaatlichkeit und mehr gesunder Menschenverstand die Maxime sein. Schließlich verfügen Kinder nicht über eine ausgereifte Einwilligungsfähigkeit.

 

Regierung kommt ihrer Fürsorgepflicht unzureichend nach

Hier sei anzumerken, dass die Regierung ihrer Fürsorgepflicht – insbesondere Kindern und Jugendlichen gegenüber – völlig unzureichend nachkommt. Aufgrund der Schwammigkeit des § 182 StGB allerdings schon seit Jahren.

Grundsätzlich muss der Gesetzgeber das heiratsfähige Alter auf 18 Jahre ohne jegliche Ausnahme hochsetzen. Dies vermag keine nach wie vor grassierenden Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung verhindern, doch wird durch eine konkret formulierte Rechtsnovelle die körperliche und seelische Vergewaltigung von minderjährigen Mädchen nicht mehr durch die deutsche Rechtsprechung straffrei legitimiert.

 

Provokativ gefragt: Wie kann so ein Theater um die Altersbegrenzung bei Pornografie und gewaltverherrlichenden Kinofilmen gemacht werden und eine ausländische Gesetzgebung – namens Scharia – die Ehe und damit auch den sexuellen Missbrauch zwischen Kindern und Erwachsenen im realen Leben billigen?

Anstatt zu handeln, wird lamentiert, negiert und selbstherrlich debattiert. Dabei rennt die Zeit unerbittlich davon. Kinderherzen werden gebrochen. Kinderseelen für immer verstümmelt.

 

Ist das „christlich“? Ist das „grün“? Ist das „sozialdemokratisch“?

 

Foto: Rizaru Media / flickr, (CC BY 2.0)

Christoph Facius ist seit 2015 Mitglied und Funktionär der Alternative für Deutschland sowie Vorstandsmitglied der Junge Alternative Bezirksverband Köln. Er beschäftigt sich insbesondere mit dem Ressort der Arbeits- und Sozialpolitik.

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