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Politik

„Die heutige Jugend achtet sehr auf Ästhetik“ – Bundestagsabgeordneter Marc Bernhard (AfD) im Interview

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Foto: Marc Bernhard

Arcadi: Guten Tag Herr Bernhard, Sie sind Abgeordneter im Deutschen Bundestag und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Das derzeit wichtigste Thema in den Medien ist seit Monaten der Klimawandel. Was ist Ihre Meinung dazu und was denken Sie, sollte die AfD im Bundestag für eine Meinung vertreten?

 

Die Debatte um den sogenannten „menschengemachten Klimawandel“ vernebelt den Blick auf das Wesentliche: Die wirklich brennenden politischen Großbaustellen, wie Migration, Euro, EU, Rente, Sicherheit Arbeitsmarkt und schwindende Zukunftsperspektiven unseres Landes, verschärfen sich täglich. Das „Klimapaket“ der Bundesregierung ist eine heuchlerische Mogelpackung und dient lediglich als moralischer Deckmantel um die Bürger noch mehr abzuzocken. Das Handeln der Bundesregierung gleicht einer Kriegserklärung an die hart arbeitende Bevölkerung. Im Gegensatz zu den Klimafanatikern erheben wir nicht den Anspruch, das Klima auf eine uns genehme Wunschtemperatur regulieren zu können. Wir erheben aber den Anspruch eine Politik zu betreiben, die Mensch, Industrie und Umwelt gleichermaßen fördert und somit ökonomischen und ökologischen Wohlstand schafft.

 

Arcadi: Gerade die Jugend begeistert sich deutschlandweit für die Grünen. Für diese Menschen ist die AfD eine Sekte an Klimaleugnern. Was würden Sie darauf erwidern und wie wollen Sie dieses Image loswerden?

 

Der Begriff des „Leugners“ ist ein Kampfbegriff aus der Werkzeugkiste autoritärer oder totalitärer Machtgefüge, mit dem skeptische oder gegendarstellende Überlegungen a priori abgewertet werden sollen. Gerade bei Sekten findet man einen überzogenen Missionierungsanspruch und ein ausgeprägtes Elitebewusstsein. Von ihren Gefolgsleuten fordern sie unbegrenzte Opferbereitschaft und demütige Unterwerfung. Allesamt Merkmale, die bei Gretas Gefolgschaft besonders ausgeprägt zu finden sind. Unsere Kommunikation muss einerseits die Emotionen antriggern, wie es eben von den Grünen auch erfolgreich gepflegt wird, anderseits stehen wir für unseren alternativen Pragmatismus (Klima der Vernunft). Kein einfacher Balance-Akt. Ob es uns gefällt oder nicht; die heutige Jugend achtet sehr auf Ästhetik. Wir müssen in unserem Auftreten und unserer Kommunikation ein wenig „cooler“ werden, wenn wir solche Zielgruppen mit unseren Inhalten erreichen wollen. Wir möchten, dass unsere Jugendlichen von heute auch morgen mit ihren künftigen Familien und Kindern in einem Land leben können, das wirtschaftlich erfolgreich ist und sorgsam mit Mensch und Umwelt umgeht. Das ist unser Anliegen.

 

 Arcadi: Sehen Sie ein Potential in einer konservativen Umweltpolitik? Wenn ja, wie könnte man diese sinnvoll der Bevölkerung vermitteln?

 

Natürlich! Das Bewahren von Ressourcen, sowie ein schonender und effizienter Umgang damit, sind urkonservative Herzensanliegen schon per Definition. Planwirtschaft, Enteignungen und sozialistisches Gebaren hingegen haben immer zu größerer Armut, Effizienzverlusten und somit zu mehr Umweltverschmutzung geführt. Klimahysterie versus Klima der Vernunft, nur diese zwei Optionen gibt es im Bundestag. Deutscher Größenwahn ging immer nach hinten los und auch am deutschen Klimawesen wird die Welt nicht genesen, sondern Deutschland bitter erkranken und verarmen. Der schmerzhafte Lernprozess nimmt dabei gerade richtig an Fahrt auf: Die Kündigungsliste der Bundesregierung wird täglich länger, der Klimawahn wirkt als Brandbeschleuniger für die ohnehin schon miesen wirtschaftlichen Aussichten. Nicht ideologisch gelenkte Planwirtschaft, sondern Forschung, Innovation und effiziente Energieträger schonen unsere Umwelt.

 

Arcadi: Sie sind laut Ihren Reden ein brennender Befürworter des Diesels. Gerade Handwerksbetriebe dürften Probleme bekommen, wenn sie keine Verbrennungsmotoren mehr fahren dürfen. Wie können wir in Deutschland unseren Wohlstand und unsere Wirtschaft erhalten, wenn Unternehmer, Mittelständler derart belastet werden?

 

Weder Klimawahn, Gendersternchen noch Integrationsexperten, sondern innovative Unternehmer und ihre fleißigen und hochqualifizierten Mitarbeiter erschaffen jenen Wohlstand, den die Berliner Champagnersozialisten freudig umverteilen, vorwiegend an die eigene Klientel. Jeder ideologische Irrweg muss mit Subventionen und somit Steuern teuer bezahlt werden. Die Forderung nach „klimaneutraler“ Produktion beantworten in Deutschland ansässige Konzerne mit verstärkter Abwanderung in andere Länder. Handwerker können den wahnwitzigen Auswüchsen des Klimapakets aber schwer bis gar nicht ausweichen. Die Bundesregierung belastet sie mit künstlich überteuerten Energiepreisen, Bürokratieaufbau und völlig überzogenen Steuern. Unsere Unternehmer brauchen aber wettbewerbs- und zukunftsfähige Rahmenbedingungen, statt Gängelung und moralinsauren Dirigismus.

 

 

Arcadi: Zum Abschluss: Wie würden Sie die wichtigsten Aufgaben der AfD in einem Satz zusammenfassen?

 

In der pragmatischen Kurzform: Deutschland retten! Das bedeutet: Arbeitsplätze, Demokratie, Freiheit, Sicherheit, unseren kulturellen Fortbestand, unsere Identität und unsere Zukunftsperspektiven vor dem endgültigen Ausverkauf durch die Altparteien zu verteidigen.

Arcadi: Vielen Dank für das Gespräch!

 

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Kubus
Gast
Kubus

„Ob es uns gefällt oder nicht; die heutige Jugend achtet sehr auf Ästhetik.“

Vielleicht hat er sich in diesem Zusammenhang falsch ausgedrückt oder ich verstehe die Ironie nicht … bis auf eine konservative Avantgarde legt die Mainstreamjugend sicher keinen Wert darauf: Standardmöbel von Ikea, Kleidung von H&M, Architektur, Vermüllung, Graffiti überall etc. sind egal. Für den Erhalt von unserem kulturellen Erbe wird sich nicht eingesetzt. Ästhetik der Umgangsformen oder der Sprache kann auch nicht gemeint sein („Brudi, Habibi, Digger, Denglisch).

Ob es uns gefällt oder nicht? Natürlich würde uns Sinn für Ästhetik gefallen.

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