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Politik

Der Naziwahn und die Wahl in Thüringen

Robert Habeck gezeigt bei Phoenix

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Gestern war es wieder so weit. Aus allen Ecken des Landes kamen die Ewiggestrigen hervorgekrochen um „Nazi!“ zu schreien. Während die Bürger über die überraschende Wahl eines 5%-FDP-Kandidaten zum Ministerpräsidenten schmunzeln, eskalieren die Medien und Linkspolitiker und hetzen sich in eine Raserei.

Was war passiert?

In einem der kleinsten Bundesländer Deutschlands wählen die Abgeordneten der AfD den FDP-Kandidaten Kemmerich und machen ihn damit zum Ministerpräsidenten. Damit wird Bodo Ramelow und Rot-Rot-Grün verhindert. Dabei hatte die FDP noch nicht einmal den Plan, nach der Wahl mit der AfD zusammenzuarbeiten, aber das linke Establishment ist bereits am Hyperventilieren. Beispielhaft ist hier Robert Habeck, der den Faschismus auf dem Vormarsch sieht. Die Situation muss für ihn sofort „bereinigt“ werden. Rücktritt, Neuwahl oder die Landesverbände der CDU und FDP müssen aus den Parteien ausgeschlossen werden. Das sind seine Optionen, die er in dem Tonfall eines Befehls fordert.

Der Naziwahn

Was hier passiert ist, kann mit dem Wort „Naziwahn“ bezeichnet werden. Wahnhaft sieht man überall Nazis und steigert sich dabei in eine Hysterie. Man schürt Ängste in der Hoffnung, dadurch eigene politische Ziele umsetzen zu können. Mit der Realität hat das absolut nichts zu tun, denn der NS wird niemals wiederkommen. Nur linke Ideologen und Neonazis würden dem widersprechen. Diese antrainierte Mustersuche nach NS-Bezügen versperrt dabei die Sicht auf das 21-Jahrhundert. Jeder, dessen Geschichsbildung mehr als 12-Jahre umfasst, weiß, wie lächerlich diese Vergleiche sind. Er weiß aber auch, wo solche Verdrehungen schon einmal in der Politik verwendet wurden

Der „antifaschistische Schutzwall“

Dieses Verdrehen der Tatsachen kennt man aus der DDR. Die Mauer durch Deutschland, mit ihren Todesschützen, wurde zum „antifaschistischen Schutzwall“ umgedeutet. Dabei war es das Ziel der Mauer, die eigene Ideologie von jeglicher Kritik und alternativen Lebensmodellen abzukapseln. Aus ideologischen Gründen war man bereit, bei den Deutschen viel Leid und Elend zu verursachen. Genau diese Instrumentalisierung findet auch heute statt, wenn jede bürgerliche und konservative Politik als „Nazi“ verschrien wird. Die Mauer ist heute nicht physisch, sondern sie wird in den Köpfen der Menschen errichtet. Man schürt Hass und stachelt Menschen gegeneinander auf. Hauptsache die eigene politische Ideologie wird nicht hinterfragt!

Das traurige Bild der CDU und FDP

Die Situation in Thüringen hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich die CDU/CSU und FDP rückgratlos dem Geheul der linken Fanatiker angeschlossen haben. Schon nach einem Tag fallen sie Kemmerich in den Rücken und bringen ihn zu Fall.  In einem normalen Land wäre dies Verhalten nicht nachzuvollziehen. Warum sollten die bürgerlichen Parteien nicht ein Bündnis RRG verhindern? Es geht ihnen aber gar nicht um konservative und freiheitliche Werte, sondern um einen möglichst bequemen Machterhalt. Dabei richtet man sich nach der Linkspresse.  Frei nach dem Motto: Lieber nicht bei dem linken Establishment anecken, wenn wir weniger konservative Politik machen werden wir vielleicht beliebter! Sie sind in einer endlosen Spirale gefangen, ihre eigene Politik bis zur Unkenntlichkeit auszuhöhlen.

Was lernen wir daraus?

Man darf es niemanden durchgehen lassen, wenn die Geschichte so plump für eigene Zwecke instrumentalisiert wird. Dabei ist es wichtig, den Bürgern die irrationalen Ängste zu nehmen. Zum einen braucht es eine bessere Geschichtsbildung. Zum anderen muss der Welt gezeigt werden, wie erbärmlich und lächerlich diese Verdrehungen sind. Ich sage immer: „Wer Konservativ für Nazi hält, dem hat man ins Gehirn geschissen.“

Hat eine Leidenschaft für Kontrakultur, schreibt für Arcadi und verbringt zu viel Zeit im Internet.

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S Wallenstein
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Die Springer / Mohn Presse macht sich endlich überflüssig!

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