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Politik

Das war das Gedenken an die Dresdener Bombennacht

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Gestern jährte sich die Bombennacht vom 13.02.1945 bereits zum 75. Mal.

21:45 wurde der Fliegeralarm an einem Faschingsdienstag ausgelöst. Gerade in der schweren Zeit des eigentlich verloren gegangenen Krieges, tat es gut, wenigstens einen Moment der Freude erleben zu können. Der Osten war im Begriff zu fallen, daher war Dresden ein Zentrum zahlreicher Flüchtlinge. Allgemein hatte die Stadt über 600.000 Einwohner und insgesamt waren samt Flüchtlinge weit über eine Millionen Menschen in Dresden.

Der kulturelle Reichtum war weltberühmt: Elbflorenz war bekannt für Sachsen adeligen Glanz. Die Gemäldegallerie, die Semperoper, die Frauenkirche, die unendlichen kulturellen Schätze machten Dresden zu einer Oase der Kultur. Niemand hat damit gerechnet, dass irgendjemand diese unglaublich schöne Stadt so angreifen würde.
Das Höllenfeuer von Dresden ist einzigartig in der Geschichte, nie wurden so viele Bomben auf eine zivili Stadt abgeworfen. Die Stadt wurde samt ihrer Bevölkerung und den zahlreichen Flüchtlingen dem Erdboden gleich gemacht. Frauen und Kinder sind stehend verkohlt, gigantische Leichenberge türmten sich in der Stadt auf. Unzählige Opfer sind restlos verbrannt.

Ein Albtraum der zu Rcht als ein Kriegsverbrechen bezeichnet werden kann. Der angestaute Hass wurde in diesem nie dagewesenen Bombeninferno entladen. Grausam war besonders auch der Einsatz von Phosphorbomben, welche die Menschen selbst im Wasser noch brennen ließ. Mit Tieffliegerangriffen wurde am Folgetag Jagd auf an die Elbe geflüchtete Menschen gemacht. In den Angriffswellen am 13. und 14. Februar kamen weit über 100.000 Menschen ums Leben. Die DDR sprach sogar von bis zu 300.000 Toten. Das Gedenken war zu DDR Zeiten sehr präsent. Natürlich nahm man da das Kriegsverbrechen gerne als Argument gegen die feindliche Weltmacht. Nach der Wende verlief die Gedenkkultur ins Gegenteil.

Man setzte Historikerkommissionen ein, welche einen militärischen Sinn herbeiredeten, Augenzeugen von Tieffliegerangriffen wurden als subjektive Wahrnehmungsstörung diffamiert und im wiederaufgebauten Dresden erinnert nur noch ein Tiefgarageneingang/Toiletteneingang als Denkmal. Da Neonazis dieses Loch mit der Übernahme des traditionellen Trauermarsches übernommen haben, entstand erst 2010 die Menschenkette als Erinnerungsflashmob aber auch als Zeichen gegen Rechtsextremismus. Der linke Zeitgeist sicherte mehr und mehr in die Dresdner Gedenkkultur, so wurde zeitweise die traditionelle Kranzniederlegung abgeschafft. Nun entstand mehr und mehr die Gedenkkultur als Quittung des NS Regimes. Die linksextreme Antifa hat sich damit nicht zufrieden gegeben. Der Selbsthass würde zur wie sagen würden „gruppenbezogener Menschenfreundlichkeit“. „Bomber Harris do IT again“ und zerschlagene Kränze waren nur der Anfang. Seitdem die bürgerliche AfD die Gedenkkultur am Altmarkt prägte, wurde die Antifa immer radikaler. Anfangs mit Schmähgesängen und Pöbeleien. Sogar Rangeleien gegen Rentner gab es. Doch nun wurde ein neuer Tiefpunkt erreicht. Während die Kranzniederlegung auf dem Altmarkt, wo knapp 10.000 Leichen verbrannt werden mussten, von Jahr zu Jahr weniger politisiert wurde, drehte die linksextreme Szene nun völlig frei. Gestern wurde die Gegendemo zum ganztägigen Technorave mit pöbelnden Saufbolden, welche jeglichen Anstand verloren haben. Schon Tage zuvor gab es Farbbombenanschläge auf mehrere Denkmäler und 21:45 Uhr leiteten traditionell die Kirchglocken in ganz Elbflorenz. Es herrschte ein Moment Stille, sogar der Himmel weinte, währenddessen wir das Denkmal im Kerzenschein und Meer von Trauerkränzen und Blumen tränkten. Endlich Würde. Doch dann gipfelte die Gegendemo in einem Feuerwerk von Sprengböllern. Blankes Entsetzen, aber die Gedenkkultur wird nie brechen, dachte ich mir. Die Flamme der Erinnerung brennt stets weiter. Ich empfehle jedem einen Besuch Dresdner Panometer, jeder sollte die Bücher und Berichte von Gerd Bürgel, einem Dresdner Forscher zum Thema Bombardierung auf Dresden sehen. Wir werden weiter für eine würdige Gedenkkultur an dieses Kriegsverbrechen Gesicht zeigen und uns weiter für ein würdiges Denkmal zur Erinnerung an die Hölle von Dresden einsetzen. Wer das Weinen verlernt hat, lernt es wieder beim Anblick auf den Untergang  auf Dresdens. Dies sollte bundesweit in Klassenzimmern bewusst gemacht werden. Auf das wir immer spüren: Nie wieder Krieg.

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