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Geopolitik

Das Debakel der US-Wahl entlarvt anti-russische Rhetorik

Bild: Wikimedia/Evgeny Feldman (CC BY-SA 4.0)Alexej Nawalny während eines Auftritts in Moskau: Immer mehr Experten, Journalisten und Politiker zweifeln an der offiziellen Geschichte, der Kreml habe den liberalen Politiker durch einen Giftanschlag beseitigen wollen.

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Mit der US-Wahl am 3. November geriet der Fokus der Öffentlichkeit weg von dem Fall Alexej Navalny. Navalny selbst ist der Lieblings-Aktivist der USA und ihrer Verbündeten, in Sachen „Antikorruption“ und „Transparenz“. Seine vermeintliche Vergiftung durch russische Behörden wurde in der westlichen Presse als bewiesener Fakt dargestellt, obwohl die Geschichte weiterhin viele Lücke enthält und Russland damit als „undemokratisch“ gebrandmarkt. Navalny stolzierte wenige Tage nach seiner Überführung nach Berlin, stolz durch die Straßen der Hauptstadt und wurde als Zeichen für die „illegitime“ russische Führung gelobpreist.

 

 

 

Umso spannender ist es also zu sehen, wie genau die Medien und Verantwortlichen, die die Kampagne um Navalny aufbauten, jetzt durch die US-Wahl an Vertrauen einbüßen: Denn die US-Wahl war alles andere als eine sauber gelaufene Wahl im ach so demokratischen Amerika.

 

 

 

In insgesamt 18 Staaten wurde der Zutritt Wahlbeobachtern der OSCE verweigert, in 353 Counties in 29 Staaten lagen die abgegebenen Stimmen bei über 100% der registrierten Bevölkerung laut der Organisation Judical Watch. Während US-Medien bei der letzten russischen Wahl behaupteten, dass ein russischer Staatsbürger gleich viermal gewählt hätte, schweigen genau diese Medien jetzt bei einer erheblich größeren Wahlpanne.

 

 

 

Hinzu kommt, dass bereits verstorbene Menschen in der USA ihre Stimme bei der Wahl abgegeben haben. Wie konnte das nur passieren? Das Problem existiert in der USA seit vielen Dekaden und ist tatsächlich ein geläufiger Witz in der örtlichen Comedy-Szene. Laut der New York Post wurden auch bei dieser Wahl zahlreiche Personen für den Versuch verhaftet.

 

 

 

In North Dakota kam es dabei zu einem ganz besonderen Fall, denn der Kandidat David Andahl starb im Zuge der Covid-Krise, wurde aber durch die Wahl ins Repräsentantenhaus gewählt. Kurz vor der Wahl wollte der Gouverneur des Staates Andahl ersetzen, wurde aber von den Gerichten gestoppt. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass der Gouverneur kein Recht dazu hätte, im Namen Andahls zu entscheiden. Der Sitz bleibt vorerst vakant und weder die Wählerschaft, noch die Judikative wissen, wer Andahl vertreten soll, bzw. wie sich die Stimmen für den Toten auswirken. Würde so etwas in Russland passieren, die Weltgemeinschaft würde sich wochenlang in Berichten das Maul zerreißen.

 

 

 

Donald Trump äußerte weiterhin Bedenken hinsichtlich der Tatsache, dass die verspätet gezählten Briefwahlzettel die Demokratische Partei überwiegend zu bevorzugen schienen. Republikaner und Trump-Anhänger werfen den Demokraten „Stimmzettel-Dumping“ vor, weil in vielen Fällen die Stapel von Briefwahlzetteln für die Demokraten unrealistisch unverhältnismäßig erschienen. Ähnliche Bedenken können hinsichtlich der Ergebnisse in vielen städtischen Gebieten in den Vereinigten Staaten geäußert werden. In San Francisco gewann Joe Biden 86% der Stimmen. In der Metropolregion Washington DC erhielt Biden 92,6% der Stimmen.

 

 

 

 

Diese Ergebnisse sind in ähnlicher Weise in städtischen Zentren im ganzen Land zu finden und können sehr legitim sein, was die zunehmende Kluft zwischen ländlichen und vorstädtischen Amerikanern und denen widerspiegelt, die in dicht besiedelten Gebieten leben.

 

 

 

Vergessen wir aber nicht, dass die „unabhängigen Beobachter“, die die Wahlen in Russland kritisieren, weiterhin Bedenken äußern, wenn Kandidaten 80% bis 90% der Stimmen erhalten. In diesen Fällen werden die Ergebnisse als „verdächtig“ eingestuft und als Beweis für Betrug gehandelt.

 

 

 

Von Nalvanys Anhängern scheinen solche Bedenken hinsichtlich der US-Wahlergebnisse nicht zu bestehen. Bemerkenswert ist auch die Atmosphäre rund um die US-Wahlen.

 

 

 

Da die COVID-19-Beschränkungen weiterhin in Kraft waren, spielten die Medien weiterhin die Angst vor Unruhen als Reaktion auf die Ergebnisse aus. Im ganzen Land wurden Einheiten der Nationalgarde einberufen, und am 3. November war eine starke Polizeipräsenz sichtbar, als die Öffentlichkeit zur Abstimmung ging, wenn sie nicht vorzeitig oder per Post abgestimmt hatte. Der Waffenverkauf stieg sprunghaft an, und es war klar, dass die Öffentlichkeit in einen Zustand der Angst versetzt wurde. Die Bewohner wurden überzeugt, dass Terroranschläge von rechten Milizen, gewaltsame Proteste von Linken, gezielte Vergeltungsangriffe von Antifaschisten oder anderes Blutvergießen nach den Wahlen fast unvermeidlich waren. Stellen Sie sich vor, eine solche Atmosphäre wäre im Vorfeld einer umstrittenen russischen Abstimmung geschaffen worden?

 

 

 

Die Vereinigten Staaten halten ihre nationalen Wahlen weiterhin an einem Arbeitsdienstag ohne Nationalfeiertag ab. Viele Staaten verweigern Verurteilten das Wahlrecht für den Rest ihres gesamten Lebens. Der Einfluss von Social-Media-Unternehmen auf die US-Öffentlichkeit und ihre Entscheidung, bestimmte Kandidaten kritisch zu unterdrücken, wird ebenfalls hervorgehoben und wurde in den Wochen vor der Abstimmung zu einer Hauptquelle der Empörung.

Wenn die Anhänger von Navalny, die das politische System und die Führer Russlands ständig verurteilen, wirklich nichts anderes als Menschenrechtsaktivisten wären, würden ihre Stimmen lauter als je zuvor über die jüngsten Ereignisse in den Vereinigten Staaten sprechen. Sie schweigen jedoch, was darauf hinweist, dass ihre Motive weitaus geopolitischer sind als ihre Prinzipien.

 

Quelle: https://www.greanvillepost.com/2020/11/06/the-us-electoral-nightmare-discredits-anti-russian-rhetoric/

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