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Gott & die Welt

Darum ist Ostern wichtiger als Weihnachten

Arcadi wünscht frohe Ostern und klärt über einen wichtigen Aspekt auf

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In diesen Tagen entfachte nicht nur das Osterfeuer in traditioneller Pracht. Wie jedes Jahr entfachte auch die Diskussion über die Aufhebung des Tanzverbotes zum Karfreitag.  Die roten Socken mit dem Stock der politischen Korrektheit im Arsch, entdecken mal wieder im Kampf gegen Traditionen ihre Feierzwang. Karfreitag ist und bleibt aber ein stiller Feiertag.

Wie feier ich Ostern?

Persönlich faste ich regelmäßig vom Aschermittwoch bis zum Gründonnerstag. Der Verzicht von Genussmitteln oder Verhaltensweisen bereitet mich schon auf die Osterzeit vor. Mir wird persönlich, wie vielen anderen Christen bewusst, dass irdische Dinge oft eben doch verzichtbar sind und wenn man sie nach der Fastenzeit wieder genießen kann, schätzt man sie um so mehr.  Der Ursprung dieses Verzichts liegt in der 40 tägigen Wüstendurchquerung von Jesus, wo Jesus logischer Weise auf wesentlich mehr verzichten musste als auf Mate, Fleisch oder Alkohol. Er trotzte nicht nur alle den Mangelerscheinungen der Wüste, sondern wiedersetzte sich den Versuchungen des Teufels und verzichtete auf einen irdischen Herrschaftsanspruch.

Am Gründonnerstag feierte Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern, wohl wissend wer ihn verraten und verleumden wird. Wohl wissend welche unheimlich qualvollen Leiden auf ihn als Mensch zukommen würden. Aber auch wohl wissend, wie wichtig diese Passion sein wird.  An dieser Stelle reicht vielleicht die Andeutung von Haft, einem Volksentscheid seines auserwählten Volkes für seinen Tod und die qualvolle Hinrichtung am Kreuz. Jeder mit einem hauch Empathie versteht, dass von Nägeln durchbohrte Hände und Füße und das gesamte Körpergewicht darauf, keinen Anlass zum Feiern geben. Mel Gibson stellte diesen Passionsweg im Film Passion Christi eindrucksvoll dar.

 

Dennoch ist gerade der Karfreitag und Kreuzigung Jesu ein finaler Unterschied zu allen anderen Religionen.

Der Fleischgewordene Gott, ich erkläre das Atheisten meist mit einem Reallife-Avatar, begab sich nicht nur unter uns Menschen, sondern lebte stets als Vorbild. Sowohl ideologisch als auch mit jedem einzelnen Atemzug, in all seinem Tun und Handeln. Am Karfreitag ließ sich Jesus auf bestialische Art hinrichten und verhöhnen. Warum lässt das ein allwissender Gott zu? Warum lässt Jesus so etwas zu, obwohl er die Macht hätte, dem zu entfliehen?  Weil eben genau dieser Tod am Kreuz die einzigartige Gottesbeziehung vollzieht.

Jesus starb für unsere Sünden am Kreuz. Er starb für unsere Erbsünden und ermöglichte uns Vergebung. Keine der verbreiteten Religionen hat diese Gottesbeziehung.  Natürlich ist die Geburt Jesu der Anfang, all die Lehren und Wunder münden in diesem finalen Akt des Opfertodes für unsere Vergebung. Gerade der Karfreitag macht Ostern damit bedeutender als das am größten gefeierte Weihnachtsfest. Zugegeben: Eine Jungfrauengeburt unter einem königlichem Stern lässt sich besser vermarken als eine brutale Kreuzigung. Aber Ostern ging glücklicherweise noch weiter. Am Morgen des dritten Tages nach der Hinrichtung war das Grab bekanntlich leer, wie Maria Magdalena berichtete. Jesus zeigte sich darauf seinen Jüngern und zeigte damit, dass er den Tod besiegt hat.  Hier ist der angemessene Termin zum Feiern. Hier feiern wir Christen weltweit das Osterfest.  Hier dürfen auch die Feierbestien in den Diskotheken feiern und können sogar am Ostermontag ausschlafen.  Allen die Ostern traditionell feiern, genießen das Osterfest oft schon am Samstag beim Osterfeuer.  Ich werde in meiner Kirchgemeinde vor Sonnenaufgang zur Ostermette gehen und auch da das Osterlicht in die noch dunkle Kirche tragen.  Im Anschluss werde ich mit meiner Familie Ostereier bemalen, welche ja auch die Wiedergeburt symbolisieren.

Versteckt werden diese erst seit dem 19 Jahrhundert. Zum Osterhasen gibt es aber verschiedene Theorien. Sowohl die Griechen sahen den Hasen als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, wie auch die Römer sahen ihn als Symbol für Wiederauferstehen.  Alles lässt sich also theologisch begründen. Mit dem Pflegen der Ostertraditionen, die bei vielen anderen auch noch ganz andere kulturelle Varianten anbieten, lebt der Geist der Vergebung und der Wiederauferstehen.

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“

Egal ob Christ oder nicht:

Allen Lesern wünsche ich ein gesegnetes Osterfest im Kreise der Familie.

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