fbq('track', 'ViewContent');
Verbinde dich mit uns

Gesichtet

Borderless (2019) – das „grenzenlose“ Europa und seine mörderischen Folgen

Veröffentlicht

 

am

 
Youtube Borderless (2019)

Ein Kommentar von Alexander Markovics zu der englischsprachigen Dokumentation Borderless (2019) von Lauren Southern, die auf Youtube angeschaut werden kann.

Direkt an den Durchzugsrouten der Einwanderer

Ayvalik, an der Westküste der Türkei. Die libertäre Filmemacherin Lauren Southern ist in der Nacht auf den Beinen, jene Schlepper aufzuspüren, welche hier an der Grenze zwischen dem türkischen Festland und den Inseln im Osten Griechenlands Einwanderer nach Europa schicken. Southerns Suche nach den Schleppern bleibt vergebens, doch dafür trifft sie auf zahlreiche Einwanderer, welche ihr von ihren Hoffnungen und den Strapazen ihrer Reise erzählen. Ebenso kommt ein lokal ansässiger Bauer zu Wort, welcher ihr von den Machenschaften der Schlepper und den zahlreichen Einzelfällen erzählt. Auch die Türkei, so die Botschaft der ersten Minuten des Filmes, leidet unter der „grenzenlosen Welt“ der Globalisierung.

Kein typisch „rechter Film“ sondern eine differenzierte Betrachtung des Großen Austauschs, welche auch heiße Eisen anfasst

Dabei wird der Film an keiner Stelle zu dem, was man sich von einem klassischen rechten Propagandafilm zum Thema Einwanderung erwarten würde. Auch wenn Southern mit ihrem Team die krassen Folgen der Masseneinwanderung an den Grenzen Europas darstellt, kommen stets auch die Einwanderer zu Wort, die im Film auch als Opfer der materiellen Verlockungen des Westens und des Elends in der eigenen Heimat dargestellt werden. Dabei werden auch stets heiße Eisen von der kanadischen Filmemacherin angefasst, egal ob es um IS Kämpfer unter Einwanderern oder um NGO Mitarbeiter, welche mit illegalen Methoden Einwanderung in die EU um jeden Preis fördern geht. Wenn Lager an der spanischen Grenze in Nordafrika gezeigt werden und von den täglichen Toten im Lager, aber auch den bewaffneten Angriffen auf die spanischen Sicherheitskräfte gesprochen wird, kann der Film die brutalen Konsequenzen der „Offenen Grenzen“ und ihre sozialdarwinistischen Implikationen im kapitalistischen Wahnsinn nur allzu gut darstellen.

Vom Elend der Einwanderer zum Elend der Europäer

Dabei überrascht dann auch ein Schwenk nach Irland, der anhand der durch die Einwanderung verursachten Wohnungsarmut klarmacht, dass 2015 keine Invasion im Sinne einer beabsichtigten feindlichen Landnahme war, sondern dass die Profiteure an diesem Prozess im Kapital zu finden sind, welches vom Konflikt zwischen Einheimischen und Einwanderern profitiert. Auch die Einwanderer machen selbst deutlich, dass sie angesichts der ernüchternden Realität im „Goldenen Westen“ lieber wieder in ihre Heimat zurück gehen würden. Nur das Problem dabei: Der Westen will sie nicht mehr so einfach zurückgehen lassen.

Ein erschreckender Film, der zum Nachdenken anregt

Insgesamt ist „Borderless“ also ein erschreckender Film, der zum Nachdenken anregt. Dabei deutet er die wirtschaftlichen Gründe dieses Prozesses nur zum Teil an, wo er sie hätte konsequenter darstellen müssen, um die ökonomische Komponente und damit die raison d’etre des Großen Austauschs besser herauszuarbeiten. Große Achtung gebührt dem kanadischen Werk aber vor allem dafür, dass es kein kulturkämpferisches Bild von „den bösen Einwanderern, die den Westen überrennen wollen“ zeichnet. Vielmehr macht sie klar, dass hinter den Massenbewegungen zum Nachteil der Europäer und der Afrikaner eine dritte Macht steckt, die man auch hinter den europäischen Eliten und NGOs ausmachen kann. Alleine deswegen ist der Film von Lauren Southern sogar noch eine Steigerung zu ihrem Erstlingswerk „Farmlands“ (2018) und empfehlenswert für alle, die sich ein Bild vom Wahnsinn an der europäischen Außengrenze machen möchten.

Alexander Markovics ist ein patriotischer Aktivist, studierter Historiker sowie patriotischer Journalist aus Wien und Gründer der Identitären Bewegung Österreich. Er absolviert zur Zeit das Masterstudium Geschichte an der Universität Wien.

Werbung
1 Kommentar

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
2500
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Hendrik Marzi
Gast
Hendrik Marzi

Meiner Meinung nach, kommt er nicht an Farmlands ran und Ihr Abgang, nach diesem Projekt, hinterlässt auch ein ziemlich bitteren Nachgeschmack. Doch dazu wurde ja schon an anderer Stelle alles gesagt.

Werbung

Beliebte Beiträge