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Best of Chebli

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Foto: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) Lizenz: CC BY-SA 3.0-de via Wikimedia Commons

Wenn Muslime in die Debatte eintreten, kann es schon mal peinlich werden. Deutschlands prominentestes Beispiel: Sawsan Chebli, Staatssekretärin.

Eigentlich hatte sie alles in der Hand, um zur Vorzeige-Migrantin zu werden. Geflüchtet, jung, studiert, weiblich. Dann aber offenbarten ihre Twitter-Beiträge, dass sie längst nicht in unserer aufgeklärten und post-feministischen Gesellschaft angekommen ist. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Chebli verteidigt mit Zähnen und Klauen den Islam. Familienbande sind eben stärker als die Vernunft. Paradoxerweise erreicht Chebli mit ihren Tweets das Gegenteil: Sie versöhnt nicht, sondern spaltet. Und sie zeigt, dass Muslime in Sachen Diskussion noch viel Lernen müssen.

Die Urkatastrophe – das Interview

Wir dürfen die Integrationsdebatte nicht mit der Diskussion über Muslime und Islam oder Religion insgesamt vermengen. Mein Vater ist ein frommer Muslim, spricht kaum Deutsch, kann weder lesen noch schreiben, ist aber integrierter als viele Funktionäre der AfD, die unsere Verfassung in Frage stellen.“ (FAZ, 3. August 2016)

„Die Realität ist doch, dass Frauen mit Kopftuch als potentiell unterdrückt gelten, als Frauen, die man aus den Zwängen ihrer Väter oder Ehemänner befreien muss. Meine Mutter und meine fünf Schwestern tragen ein Kopftuch, einige auch gegen den Willen ihrer Männer, und berichten von wachsenden Anfeindungen auf der Straße. Im „Juma“-Projekt, das ich ins Leben gerufen habe („Juma“ steht für das Freitagsgebet, aber auch für „jung, muslimisch, aktiv“), tragen neunzig Prozent der Mädchen ein Kopftuch. Fast alle studieren, sind talentiert und wollen etwas leisten für die Gesellschaft. Es tut mir weh zu sehen, wie viel Potential wir einfach so vergeuden.“ (FAZ, 3. August 2016)

Der Radikal-Tweet

„Wir sind mehr (noch), aber zu still, zu bequem, zu gespalten, zu unorganisiert, zu zaghaft. Wir sind zu wenig radikal“. (Twitter, 27.August 2018 gelöscht)

Der Rolex-Tweet

Wer von Euch Hatern hat mit 12 Geschwistern in 2 Zimmern gewohnt, auf dem Boden geschlafen&gegessen, am Wochenende Holz gehackt, weil Kohle zu teuer war? Wer musste Monate für Holzbuntstifte warten? Mir sagt keiner, was Armut ist. #Rolex (Twitter, 20. Oktober 2018)

Der „Feminismus“-Tweet

Er kannte das Wort nicht, aber im Herzen war mein Vater Feminist. Einst verlangte mein Bruder, ich möge ihm ein Glas Wasser holen. Vater sagte ihm: „Solange ich lebe, holst Du Dir das Glas Wasser selbst. Deine Schwester ist nicht Deine Dienerin“. (Twitter, 8. März 2019)

Der Mohammed-Tweet

Mein Vater hieß Mohammed. Ich heiße Sawsan Mohammed Chebli. Mein ältester Neffe heißt Mohammed. Meine Nichte hat ihrem Sohn den Namen ihres Opas gegeben. Kurzum: Wir werden schon dafür sorgen, dass dieser Name nie verschwindet!“ (Twitter, 4. Mai 2019)

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