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Börse & Wirtschaft

Altersarmut: Nicht der Generationenvertrag, sondern der Staat ist schuld daran!

So vermeidet ihr Altersarmut

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Bevor junge Leute mit dem Vorsorgesparen beginnen, sollten sie wissen, dass der deutsche Staat über die Rentenformel sowohl ihre gesetzliche Rente als auch ihre private Vorsorge (indirekt über Steuern und Sozialabgaben) mitbestimmt. Sitzen sie in der Falle eines heute rentnerunfreundlichen Staates? Ein Quäntchen Wahrheit ist schon dabei.

Der „Generationsvertrag“ eine Farce, wenn die Rentenformel manipulierbar wird

Einen Vertrag, wonach die Jungen die Renten der Alten finanzieren, um später selber als Rentner finanziert zu werden, gibt es nur als „Gewohnheitsrecht“. Dieses Recht wird leider von der Politik beliebig missbraucht und dient ihr als Alibi für die geforderte Rentenbescheidenheit. Auch die Renten-Formel ist kein Naturgesetz, sondern wird stets „angepasst“. Letztendlich wird die individuelle Bruttorente jedes Einzelnen – und damit auch die Gesamtausgaben der Gesetzlichen Rentenversicherung (2018: etwa 277 Mrd. €) – über den sog. Rentenwert gesteuert, der von der Regierung jährlich festgelegt wird.

Bruttorente (R)= Versicherungsjahre (V) x Rentenfaktor in % Bruttogehalt (B) x Rentenwert (W)

Beispiel 1: Wer 40 Jahre lang immer den durchschnittlichen gesetzlichen Rentenbeitrag gezahlt (B=1) hatte und 2018 ein Jahresbruttogehalt von 38.000 € verdiente, bekommt beim aktuellen Rentenwert von 33,05 € eine Bruttorente von 1.320 €. Vor Steuern und Krankenversicherung!

Jeder zweite Rentner ein „Armutsrentner“

Das ist zum Leben zu wenig! Tatsächlich lag die Nettorente in Deutschland mit 829 € nur knapp über der amtlich verschwiegenen Armutsgrenze (LINKE geben sie an). Eine weitere erschreckende Zahl aus dem Land in dem „wir alle gut und gerne leben“ (Merkel): Jeder zweite Rentner darf sich Armutsrentner nennen! Die Auswanderung der Senioren in das billige Osteuropa hat in der Ära-Merkel gerade erst begonnen.

Altersvorsorge: Sind die Abgaben zu hoch (Nettolöhne zu niedrig) hilft kein Sparen!

Die heuchlerische Regierung rät uns länger zu arbeiten, plant höhere Rentenbeiträge und trommelt für mehr „Eigenvorsorge“. Für diese Sparmaßnahme ist aber ein „mehr netto von brutto“ erforderlich, wo sofort das Gejammer über fehlenden Spielraum für „Steuergeschenke“ beginnt. Mit einem monatlichen Sparbetrag von 50 € ließe sich eine Einkommenslücke im Alter von 1.000 € (Annahme) erst bei einem – heute utopischen – Zinssatz von 5% schließen. Beispiel 2: Wer 40 Jahre spart, bekäme bei 5% mit 67 Jahren 24.000 € an Kapital und 80.000 € an Zinsen zusammen. Das reicht hier bis zum Lebensende aus. Nicht aber bei einem Zinssatz von 1%, wenn die Zinsen auf 17.000 € abschmelzen. Wie die Aktienanlage dabei helfen kann, wird in den Folgebeiträgen gezeigt.

Ohne Migrantenkosten von über 40 Mrd. € jährlich eine 15% höhere gesetzliche Rente möglich

Es gibt eine Sofortlösung. Käme die obige Mammut-Summe, egal über welche Haushaltskanäle, den etwa 20 Millionen deutschen Rentnern zugute, würde sie eine Erhöhung der Durchschnittsrente von gut 15% implizieren. Viele Senioren könnten – wenn auch nur knapp – der Armutsgrenze überspringen, weniger müssten in das billige Osteuropa auswandern.

Fazit: Junge Leute müssen das Renten-Vokabular, welches bewusst kompliziert gemacht wird und sie vor „der komplexen Problematik“ klein erscheinen lassen soll, nicht im Detail verstehen. Sie sollen den Mut haben, Politiker zu fragen, wo immer sie die Gelegenheit dazu bekommen, warum der „Generationenvertrag“ wie eine Heilige Kuh behandelt wird, für  Migranten Geld da ist und für eigene Rentner keines.

Dr. Viktor Heese – der pensionierter Börsenanalyst beschreibt in der Kolumne Börse und Wirtschaft die ökonomischen Tabu-Themen der Ära Merkel, die Rolle Deutschlands in der heutigen Globalisierung und zeigt wie eine Wertpapierbörse funktioniert.Bitte abonnieren Sie: https://www.youtube.com/channel/UCEnrp5z3Rq5-NOIZmUU7NSg?view_as=subscriber  und lesen  www.finanzer.eu

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Weltweiter Wohlstand und Trends der Vermögens-Migration“ haben 2016 mehr als 4.000 Millionäre Deutschland verlassen. Der Report zieht einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingen aus Syrien und Afrika die nach Europa kommen, sowie Wohlhabenden die die Euro-Zone verlassen. Die Reichen seien auf der Flucht. https://incamas.blogspot.com/2019/12/vermogenspyramide-2016-in-deutschland.html

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