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Kino & Fern

(Alb)traumfabrik Hollywood – Zwischen Kunst und Kommerz, Indoktrination und Aufklärung

Hollywood vertritt eine Agenda. Lest hier, warum:

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Pixabay

Denken wir an Filme, denken wir in erster Linie an Hollywood. Die einstmals kleine idyllische Stadt an der sonnigen Südwestküste der Vereinigten Staaten ist im Laufe des vergangenen Jahrhunderts zum globalen Synonym der Billionen-Dollar-Unterhaltungsindustrie geworden und gilt als solches nicht nur in den Köpfen vermeintlich reaktionärer Nationalromantiker, als das Flaggschiff des US-amerikanischen „Kulturkampfes“. Nun ist es ein mehr oder minder schlecht gehütetes Geheimnis, dass zum oftmaligen Leidwesen des Publikums der Fokus dieser industriellen Filmerei mitnichten allein auf die Kunst gerichtet ist, sondern vielmehr mit einer Fülle an neu-deutschen Schlagwörtern, wie etwa „product-placement“, „trendsetting“ oder „framing“ beschrieben werden kann.

 

Hatte man sich an die zunehmende „Produktplatzierung“ in Film und Fernsehen gewöhnt, musste man daneben oftmals dankbar sein, trotz teils horrender Preise überhaupt mehr geboten zu bekommen als bunte Effekthascherei oder aber gar abstruse Propaganda in plumpesten Formen. Weiß der Himmel, war es über die letzten Jahre mitunter ein wahrer Graus sich neuere Machwerke anzusehen. Ob es nun die Neu-Auflagen geliebter Filmklassiker waren, die vermeintlich an großartige Tradition anknüpfen, oder auch eine Vielzahl der nicht selten kostenpflichtigen Serien namhafter Onlineanbieter, so war diesen doch nur zu oft der deutlich spürbare, schlicht unerträgliche Zeitgeist der „Political Correctness“ eingehaucht worden.

 

Dieses Resume scheint zunächst harsch, wenn nicht gar vernichtend, doch stechen bei aller berechtigten Kritik an der kommerziellen, teils ideologisch fragwürdigen Filmindustrie, neben den zahlreichen sinnentleerten Berieselungen und spürbaren Indoktrinationsversuchen, noch immer bewehrte Kunstwerke heraus, die sich mit erstaunlicher Authentizität und Transparenz komplexen, wie tabuisierten Themen und Zusammenhängen des Weltgeschehens annehmen. Und man wäre wohl ein Naar zu glauben, dass diese jeglicher Grundlage des wahren Lebens entbehren. Mögen derartige Streifen auch nicht selten eine Art „Alibi-Funktion“ erfüllen, so vermögen sie doch durch so manche eindrücklichen Szenen und Zitate das Nachdenken anzuregen. Die Glotze ist zweifelsohne oftmals eine unproduktive Gestaltung oder gar Verschwendung von Lebenszeit, doch kann sie ebenso in nicht wenigen Fällen als die sinnbildliche „rote Pille“ genutzt werden. Wer also bereits mehrfach verzweifelt versucht hat den weniger politischen Freundeskreis dafür zu sensibilisieren, dass entscheidende Dinge auf dieser Welt gewaltig im Argen liegen, dem sei hiermit der gemeinsame Filmabend ans Herz gelegt. Zumal neben Aktivismus, das entspannende Kräftetanken nicht zu kurz kommen sollte, wenn man denn den Marathon der „Kulturrevolution“ auch zu Ende laufen möchte. Wenn man denn noch beides kombinieren kann, umso besser.

 

Unvergessliche, wie wegweisende Filme, die in das Repertoire einer jeden Privatvideothek gehören, sind insoweit zweifelsohne etwa „Network“ oder auch die Adaptionen der gleichnamigen orwellschen Werke „1984“ und „Farm der Tiere“ . Daneben zeugt ebenso eine Fülle Polit-Thriller der letzten Jahrzehnte, wie etwa „JFK“, „Wag the Dog“, und „Syriana“ von nur allzu realistischen, wie nachdenklich stimmenden Vorgängen in den Hinterzimmern der Macht. Nicht weniger vergessen scheint auch der Klassiker„Wall Street“ und seine vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2008 entstandene Fortsetzung mit Michael Douglas in der Rolle des berüchtigten Börsentycoons Gordon Gecko, der wie wohl kaum ein anderer Hollywoodstreifen Zeugnis über das pathologische Wesen des modernen Finanzkapitalismus ablegt. Wer in diesem Zusammenhang sodann etwas Abenteuerlust verspürt und die wilde Seite als Guerilla-Kämpfer gegen das Schuldgeldsystem erfahren möchte, findet auch nach 20 Jahren mit „Fight Club“  seinen gebührenden Adrenalin-Kick.

 

Neben Hollywood gelang es aber gerade ebenso dem deutschen Film, dem interessierten Zuschauer mit „Wut“ ein wahres Goldstück zu offerieren, welches ein fiktives Alltagsdrama aufzeigt, wie es das Leben im Deutschland der frühen 2000er nicht besser hätte schreiben können. Gut 10 Jahre später soll dieses Machwerk nicht nur keine Aktualität verloren haben, sondern scheint heute aufgrund der Herausforderung grenzenloser kulturfremder Migration, umso mehr ein geradezu lang ersehnter und nicht mehr zu missender Film mit Aufklärungspotential zu sein, von dem man sich wundern muss, dass er noch nicht der Inquisition der „Maas-Menschen“ zum Opfer gefallen ist. Der Plot in gebotener Kürze: Max ist ein 16jähriges Professorensöhnchen aus gutbetuchten links-liberalen Verhältnissen und fühlt sich nur allzu pudelwohl in seiner Freizeit die „Straßenkultur“ zu mimen. Unglücklicherweise nur soll sein nicht ganz freiwilliger Kontakt zu einem „Jugendlichen mit Migrationshintergrund in dritter Generation“ eine Kette an dramatischen Ereignissen lostreten, die den „ideologischen Safespace“ seines Elternhauses und so manches „rot-grün versiffte“ Weltbild auf nur all zu realistische Weise irreparabel in Trümmer legen sollen

 

Licht aus. Augen auf!

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