fbq('track', 'ViewContent');
Verbinde dich mit uns

Um die Welt

Afrika ist okay

Bild: www.thrillist.com

Veröffentlicht

 

am

Eine Sache, die Links- und Rechtsextreme gemein haben, ist die Vorstellung, dass Afrika eine ziemlicher Hort der Finsternis sei. Der Unterschied liegt lediglich in der politischen Konsequenz, die beide Lager daraus ziehen: „Wir müssen möglichst viele Afrikaner in Europa ansiedeln, denn die afrikanischen Zustände sind Afrikanern nicht zumutbar“ versus „Wir müssen uns abschotten, sonst bekommen wir selber afrikanische Zustände“.

Die Wahrheit ist aber: Afrika ist kein Hort der Finsternis. Schaut Euch mal Ruanda an, das Land, das man hierzulande am ehesten mit dem letzten großen Völkermord der Geschichte in Verbindung bringt:

Das ist deren Hauptstadt, Kigali:

Bild: RwandAn Flyer.com

Kigali gilt als eine der saubersten Städte der Welt. Und nun vergleicht das mal mit deutschen Städten:

Kreuzberg Bild: Berliner Kurier

Hamburg Bild: MoPo

Köln Foto: 02elf.net

Wenn ich mir so die U-Bahnen in unseren Großstädten angucke, und überhaupt den ganzen Dreck und die Wandschmierereien in meinem Viertel, würde ich liebend gerne nach Kigali auswandern. Vorausgesetzt, die haben da keine rechte Regierung, die sagt: „Bitte keine Deutschen, wir wollen keine Hamburgifizierung unserer Hauptstadt, schaut euch an, wie dreckig es da in Deutschland ist. Du kannst den Deutschen aus Deutschland holen, nicht aber Deutschland aus dem Deutschen“.

Apropos Regierung: Ruanda wird zu 68% Prozent von Frauen regiert. Und es geht ihnen gut damit. Aber es sind auch solche Frauen:

Bild: Taarifa Rwanda

Und nicht solche:

Und überhaupt, Afrika boomt ohne Ende:

Bild: The Economist

Auch die durchschnittliche Lebenserwartung in Afrika gleicht sich der europäischen immer weiter an. Sie ist innerhalb von 65 Jahren von knapp 40 auf über 60 gestiegen:

Bild: Die Welt

Wusstet Ihr, dass Ghana das Jahr 2019 als „The Year of Return“ deklariert hat?

Die rufen tatsächlich Afroamerikaner dazu auf, nach Ghana zurückzukehren, und einige hundert haben das bereits gemacht. Und warum auch nicht? Warum sollte man lieber als (zumindest gefühlt) unterdrückte Minderheit in einem fremden Land wohnen statt unter seinesgleichen?

Ich meine das nicht zynisch. Das Bild, was in Deutschland von Afrika gezeichnet wird, ist ein völlig falsches. Natürlich ist es in Afrika nicht überall wie in Kigali und es gibt Elend. Doch beweist das Beispiel Ruandas sowie die obengenannten Wirtschaftsdaten, dass Afrika sich, zum Ärger der Linken, sehr gut selbst helfen kann und tatsächlich das Potenzial für eine gloreiche Zukunft hat. Der Kontinent muss weder mit Atombomben überzogen werden, noch müssen Afrikaner, um sie zu retten, in weiße Länder verfrachtet werden.

Was die drohende Flutung Europas mit Afrikanern angeht, ist der linke Rassismus der geringen Erwartungen wirklich das Hauptproblem. Ihnen von dem niedrigen IQ, der hohen Kriminalität etc. von Afrikanern zu erzählen, bringt meiner Meinung nach wenig. Es befeuert ihren morbiden Helferkomplex womöglich sogar noch. Statt dessen sollten wir diesen überheblichen, typisch deutschen Narrativ angreifen, der sagt „Wir haben es hier soooo gut, und in Afrika müssen sie hungern“.

Bild: Twitter

Diese Leute aus Afrika kommen nicht, weil es ihnen so unglaublich schlecht geht, sondern im Gegenteil, weil es ihnen mittlerweile so gut geht, dass sie sich die Reise nach Europa, im Gegensatz zu früher, leisten können. Sie kommen, um von Geld zu leben, das wir ebenso gut einsetzen könnten, um ihnen dabei zu helfen, mehr solcher Städte wie Kigali zu errichten.

Was die Afrikaner aber mit Sicherheit auch ganz alleine hinbekommen.

Werbung
Klicken um zu Kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
2500
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Werbung

Beliebte Beiträge