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NRW

AfD-NRW Landesvorsitzender Thomas Röckemann: „Für die kommenden Wahlen brauchen wir alle Kräfte.“

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1. Wie würden Sie die Zustände in der AfD-NRW einem Außenstehenden kurz beschreiben?

In unserem Landesverband sind die Richtung- und Meinungsdifferenzen, die es in der AfD wie in jeder anderen Partei auch gibt, in den letzten Monaten leider sehr destruktiv geführt worden, was dann zum Austritt einiger Mitglieder aus dem Landesvorstand geführt hat. Das haben meine verblieben Vorstandskollegen, Herr Spenrath, Herr Dr. Blex und ich sehr bedauert und uns entschieden, mit Frau Dr. Verena Wester eine sehr kompetente Juristin für den Vorstand zu kooptieren. Der Vorstand und damit auch der Landesverband sind, trotz der personellen Unterbesetzung, voll handlungsfähig. Wir haben kürzlich auf einer Großveranstaltung in Hürth unser Programm für die kommenden Monate bis zur Kommunalwahl vorgestellt. Dabei haben wir auch klargemacht, dass wir uns als Vorstand verstehen, der vor allem der Parteibasis, unseren Kreis- und Bezirksverbänden zuarbeitet und dabei auch gleich die einzelnen Maßnahmen vorgestellt. Das wurde von unseren Mitgliedern mit Begeisterung aufgenommen. Was dürfen die Mitglieder auf dem Landesparteitag in Kalkar erwarten? Wie wird es weitergehen? Meine Vorstandkollegen und ich werden uns selbstverständlich wieder zur Wahl stellen, um unsere überaus erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Am Ende des Parteitages wird es wieder einen Vorstand in voller personeller Stärke geben. Vor allem aber würde ich mich freuen, wenn sich in Kalkar die Differenzen und Missverständnisse klären ließen und alle Strömungen der Partei danach wieder an einem Strang ziehen. Für die kommenden Wahlen brauchen wir alle Kräfte. Nicht nur deshalb ist die Einheit der Partei für mich da oberste Anliegen. Ich bin mit ausgestreckten Armen auf meine Kritiker zugegangen und auch eigene Fehler eingeräumt. Ich bin sicher, dass das eine gute Basis für eine Aussprache und zukünftige Zusammenarbeit ist.

2. Sofern Sie weitermachen wollen: Wie wollen Sie als Landesvorsitzender agieren und viel wichtiger, was wollen Sie anders machen als Ihre Vorgänger?

Das Wichtigste ist die Basis-Arbeit. Ich sehe unsere Aufgabe als Vorstand darin, den Kreisverbänden die Arbeit zu erleichtern. Das fängt damit an, dass wir Informationshandbücher für die Kommunalarbeit erstellt haben und unser Schulungsangebot ausbauen. Es wird regelmäßige Vernetzungstreffen und Mitgliederbefragungen geben. Die Landesfachausschüsse werden gestärkt und darüber hinaus Fachberatung in juristischen und verwaltungstechnischen Fragen angeboten. Wir erstellen zudem Graphik- und Gestaltungsvorlagen bzw. Templates für die Social-Media-Arbeit, Internet-Auftritte und den Wahlkampf. Wichtig ist, dass die Arbeit der Kreisvorstände und Mitglieder erleichtert und der Landesverband in seiner Leistungsfähigkeit auf allen Ebenen homogenisiert wird.

3. Wie wollen Sie die erforderliche Mehrheit erreichen?

Zunächst einmal wollen wir mit unserer guten Sacharbeit überzeugen. Wir führen viele Gespräche und hören uns an, was unsere Mitglieder und Kreisvorstände zu sagen haben. Nur wenn wir ein exaktes Meinungsbild haben, können wir auch den Willen unserer Mitglieder in der Vorstandsarbeit abbilden. Und dann werden wir natürlich auch mit unseren politischen Konkurrenten innerhalb der Partei sprechen und versuchen einen Konsens herzustellen. Denn ich weiß, dass es auch in deren Interesse ist, dass die Partei einig und geschlossen auftritt. Glauben Sie, Sie können der AfD-NRW Disziplin und Mannschaftsgeist beibringen? Der Mannschaftsgeist ist auf jeden Fall da. Disziplin ist bei einer basisdemokratischen Partei so eine Sache: Wir wollen ja ausdrücklich alle Meinungen zulassen uns auch fördern, insofern ist ein bisschen weniger Disziplin manchmal gar nicht so schlecht. Wenn dann aber Entscheidungen getroffen sind, besonders durch die Mitglieder, müssen wir natürlich alle zusammenarbeiten. Aber das wissen unsere Mitglieder auch so, dazu müssen wir ihnen nicht erst Disziplin beibringen.

4. Welche Werte sind Ihnen sonst noch wichtig?

Mir ist wichtig, dass wir an uns glauben. Natürlich stehen wir im Westen noch nicht so gut da wie in Brandenburg und Sachsen. Denn die historischen Voraussetzungen sind andere: Bei uns der ewige Schuldkult, in Ostdeutschland das Wissen um die Möglichkeit einer demokratischen Wende. Deshalb haben wir unser Konzept der „Wende West“ entwickelt und eine Programmatik dafür entwickelt, NRW für die Politik der AfD zu gewinnen. Ich bin mir sicher, dass wir damit erfolgreich sein werden

Vielen Dank für das Gespräch!

Arcadi hat auch ein Gespräch mit Rüdiger Lucassen geführt.

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